Recruiting im Einkauf: Junge Talente gewinnen

Shownotes

In der aktuellen Folge des Kaufkraft-Podcasts sprechen Prof. Dr. Florian C. Kleemann und Social-Media-Experte Jens Meurer, Gründer der Social Media Agentur Good News Company und bekannt als Mr. Karriere mit über 200.000 Followern, wie der Einkauf junge Talente und Fachkräfte für sich gewinnen kann –gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und des digitalen Wandels.

Jens Meurer gibt wertvolle Einblicke und praktische Tipps: • Präsenz zeigen: Der Einkauf muss sichtbar machen, welche spannenden Karrieremöglichkeiten er bietet – von attraktiven Gehältern bis zu sicheren Jobs. • Niedrigschwellige Bewerbungen: Lange und komplizierte Bewerbungsprozesse gehören der Vergangenheit an. Mit einfachen Formaten wie WhatsApp-Videos oder kurzen Formularen wird die Einstiegshürde gesenkt. • Social Media gezielt nutzen: Ob TikTok für die Gen Z oder andere Plattformen für ältere Zielgruppen – authentischer und moderner Content ist der Schlüssel, um Talente zu erreichen. • Trends aufgreifen: Humorvolle Videos oder virale Aktionen können auch dem Einkauf helfen, junge Fachkräfte anzusprechen. • Erfolgreiche Praxisbeispiele: Jens zeigt, wie kreative Ansätze aus anderen Branchen, wie dem öffentlichen Dienst oder großen Handelsketten, auch den Einkauf voranbringen können.

Einblicke und Anekdoten Besonders inspirierend: Die Geschichte eines Unternehmens, das zunächst am „klassischen“ Recruiting festhielt – und durch einfache Social-Media-Strategien plötzlich zu einem Magnet für Bewerber wurde. Jens teilt auch, warum man manchmal Mut zur Veränderung braucht, um nicht im Wettbewerb zurückzufallen. Warum diese Folge hören?

Ob kleiner Mittelständler oder große Einkaufsabteilung – diese Folge liefert wertvolle Impulse und konkrete Ideen für alle, die den Einkauf modernisieren und attraktiver gestalten wollen. Mit Jens’ motivierenden Ansätzen werdet ihr nicht nur Talente erreichen, sondern sie auch langfristig an euer Unternehmen binden.

Jetzt reinhören und entdecken, wie Recruiting im Einkauf erfolgreich wird! Und danach schauen Sie gerne auch auf Instagram vorbei – der BME geht ebenfalls neue Wege und ist jetzt unter @der_bme aktiv!

Transkript anzeigen

00:00:33: Sprecher 2 Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen Liebe Einkaufscommunity, herzlich Willkommen zum BME Podcast Kaufkraft mein Name ist Florian Kleemann, ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München und beschäftige mich dabei insbesondere mit der zukunftsorientierten Entwicklung des Einkaufs und ich freue mich, an dieser Stelle ausgewählte Experten und Expertinnen rund um die Transformation des Einkaufs begrüßen, befragen und mit ihnen diskutieren zu können.

00:00:57: Sprecher 2 Heute haben wir dazu eine ebenso ungewöhnliche wie wichtige Perspektive für den Einkauf der Zukunft, nämlich den Nachwuchs und wie man ihn gewinnt.

00:01:05: Sprecher 2 Dazu haben wir heute einen absoluten Spezialisten für Personalgewinnung zu Gast, der somit ein Stück weit von außen auf den Einkauf blickt. Bei uns ist Jens Meurer, im richtigen Leben Gründer und Inhaber der Good News Company, in der digitalen Welt heißt er Mr. Karriere und hat mit den dazugehörigen Kanälen über 200 000.

00:01:25: Sprecher 2 Follower herzlich Willkommen, Jens.

00:01:28: Sprecher 3 Florian, vielen Dank für das Intro. Ich freue mich, dass ich heute.

00:01:30: Sprecher 2 Bei dir sein darf super und sie könnten sich vielleicht vorstellen, aha Personal tik toker, was hat denn das mit dem Einkauf zu tun? Aber viele von ihnen haben es ja in den letzten Monaten erlebt, es ist nicht mehr so einfach Personal für den Einkauf zu gewinnen, insbesondere Nachwuchs für den Einkauf zu gewinnen und so haben wir gesagt, wir schauen uns das ganze Mal mit einem Profi von außen.

00:01:52: Sprecher 2 Russen an. Aber bevor wir in die Inhalte einsteigen, möchte ich natürlich auch diesem Gast die Gelegenheit geben, sich selbst vorzustellen. Deswegen Jens, sag gerne mal ein bisschen was zu dir und deinem Unternehmen.

00:02:05: Sprecher 3 Ja, also mein Name ist Jens Meurer. Ich bin der Gründer und Geschäftsführer der Social Media Agentur Good News Company. Wir sind vor knapp zweieinhalb 3 Jahren gestartet, mit einem kleinen Testprojekt, das war der Social Media Kanal. Mister Karriere und Ziel und Zweck war herauszufinden, wie kann man die Generation z die jungen Menschen über Social Media im Themenbereich Ausbildung und Studium erreichen und.

00:02:28: Sprecher 3 Und der Kanal war vom Staat an ein voller Erfolg. Und aus diesem Kanal ist mittlerweile eine komplette Agentur entstanden. Wir haben den Fokus darauf, unternehmen, aber auch Hochschulen dabei zu helfen, eine entsprechende Sichtbarkeit auf Social Media zu bekommen im Themenbereich Recruiting. Wir produzieren dazu eigene Kanäle wie Mister Karriere wie Miss Karriere, Wir organisieren aber auch 4 weitere Creator aus dem Themenbereich Schule, Ausbildung und Studium und durch.

00:02:57: Sprecher 3 Die Erfahrungswerte der letzten zweieinhalb, 3 Jahre.

00:03:00: Sprecher 3 Sind wir nun in der Lage, Unternehmen zu beraten, wenn es um den Markteintritt auf Social Media unter dem Aspekt Recruiting geht?

00:03:08: Sprecher 2 Mhm, das heißt, Ihr bietet da Unterstützung an. Aber vielleicht kannst du auch noch mal so ein bisschen darauf eingehen, warum? Das braucht ne viele, also gerade so tiktok scheint jetzt für mich aus der älteren Generation irgendwo sag ich mal, ich will nicht sagen Buch mit 7 Siegeln, aber.

00:03:22: Sprecher 2 Doch ne Darreichungsform auch von Informationen, die für uns.

00:03:26: Sprecher 2 Eher also meine Altersklasse und drüber würde ich behaupten. Einigermaßen ungewöhnlich ist. Nun gehörst du, auch wenn ich das so sagen darf, auch so im weitesten Sinne meiner Altersklasse oder unserer Altersklasse der ü 40 an. Trotzdem, warum braucht es da eine spezielle spezielle Ansprache für junge Menschen? Vielleicht kannst du da die Hörerinnen und Hörer abholen, die eben nicht mehr so viele Bezugspunkte oder Berührungspunkte mit dieser Person.

00:03:50: Sprecher 2 Jen Zet oder Millenials oder wie Sie denn nun heißen haben.

00:03:55: Sprecher 3 Ja, also generell. Die Ausgangslage ist folgende, allen Ausbildungsbetrieben in Deutschland geht es größtenteils gleich, es wird immer schwieriger, quantitativ und qualitative Erfolge zu erzielen, bei der Bewerbergewinnung oder auch der bei der Bewerbereinstellung. Es reicht heute nicht mehr aus, irgendwo auf einer Litfaßsäule ein Plakat zu schalten oder irgendwie mal in so einem lokalen Anzeigenblättchen irgendwie eine Anzeige zu schalten.

00:04:19: Sprecher 3 Der Markt hat sich verschoben, währenddessen vor 78 Jahren sich tatsächlich noch junge Menschen bei einem Ausbildungsbetrieb beworben haben, ist es heute komplett andersrum. Der Ausbildungsbetrieb muss sich bei den jungen Menschen bewerben und gegen andere Konkurrenten durchsetzen, und das betrifft jetzt den Einkauf, das betrifft große Technik und IT UNTERNEHMEN, das betrifft insbesondere Unternehmen im Bereich Medizin, Soziales, Gesundheit, alle haben das gleiche Problem wie bekomme ich relevante Touchpoints zu der Zielgruppe Generation z hin um diese zu.

00:04:49: Sprecher 3 Auf mich als möglicherweise attraktiven Arbeitgeber aufmerksam zu machen, da gibt es natürlich schöne offline Maßnahmen wie Schülermessen oder Schülerveranstaltungen. Generell ist es für Ausbildungsbetriebe, glaube ich, sehr schwer, in die Schule direkt reinzukommen. Ja, da gibt es zwar ein paar Tricks, wie man die Hintertürchen über einen Bewerbercoaching sozusagen Zutritt in das Klassenzimmer bekommt, aber offline ist zum Beispiel eine sehr relevante und Größen das auch erfolgreiche Maßnahmen Schüler messen und jetzt muss ich mir natürlich als Ausbildungsbetrieb gerade in Zeiten vom War for Talents die Frage stellen.

00:05:18: Sprecher 3 Denn welche Möglichkeiten habe ich darüber hinaus und was wir wissen, ist, dass die Generation z sich jeden Tag Minimum eineinhalb, wenn nicht sogar 2 Stunden freiwillig auf Social Media aufhält, insbesondere hier auf tik tok. Ja, und jetzt kann ich mir natürlich als Ausbildungsbetrieb die Frage stellen, wie bekomme ich Zugang zu tik Tok und da gibt es natürlich ein paar Hürden, also man kann da auch leicht in diese cringe falle reingeraten, wenn man jetzt einfach sagt, komm ich.

00:05:42: Sprecher 3 Bleiben wir mal ne Kamera hier an den Bildschirm und fangen an irgendwelche komischen Tänze zu machen. Ja, das kann also auch ordentlich wegfeiern, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ich mich als Ausbildungsbetrieb sexy auf Social Media, insbesondere auf tiktok darstellen kann, um den jungen Menschen die Message zu geben.

00:05:57: Sprecher 3 Guck, hier bin ich, das kann ich dir bieten. Du solltest dich für mich aus diesem und diesem Grund entscheiden und das sind alles Messages, die ich über Social Media transportieren kann.

00:06:05: Sprecher 2 Kannst du, weil ich vermute, dass tatsächlich Hörerinnen und Hörer, auch wenn wir vermutlich den einen oder anderen Link beim Posting des Podcasts bereitstellen werden, zu deinen Inhalten. Aber kannst du noch mal so ein bisschen, sagen wir mal, für eine für eine Puma.

00:06:20: Sprecher 2 Und Abwärtsgeneration erklären, was auf tiktok anders ist und was das auch bedeutet, sozusagen in der Darreichungsform von Informationen. Also schnell inhaltstiefe.

00:06:31: Sprecher 2 Aufmerksamkeitsspanne, das sind so ein paar Stichworte, die ich hier aus unseren Vorgesprächen mitgenommen.

00:06:36: Sprecher 2 Hab.

00:06:37: Sprecher 3 Ja, also generell Generation z. Die befindet sich nicht mehr auf Facebook. Also wenn ich jetzt anfange irgendwelche Videos auf Facebook zu schalten, geht das wahrscheinlich größtenteils ins Leere. Instagram wird noch gerne mitgenommen in der Zielgruppe 15 bis 22 ist zwar auch nicht mehr die Nummer 1 Plattform bei der Generation z, sondern das ist tik Tok und tik tok ist insbesondere dafür bekannt, dass es schnellen, impulsiven Content sozusagen aussteigt, also ich brauche dort nicht anfangen, jetzt langatmige Videos aufzunehmen, die irgendwie 5678 Minuten sind, wo sich.

00:07:06: Sprecher 3 Ein ein Mensch, ein älterer Dude vor die Kamera setzt und sagt, Oh, hier herzlich willkommen bei uns und so weiter, sondern da brauche ich schnellen snackable Content, der gerne witzig sein darf, der aber insbesondere auch authentisch sein muss. Und da bewegen wir uns wieder zu dem Stichwort Clinchfalle wenn ich jetzt da anfange als Mitte vierzigjähriger eigene Ideen zu entwickeln und meine, dass die ankommen bei der Zielgruppe, dann könnte das in die falsche Richtung.

00:07:30: Sprecher 3 Zum Laufen vielleicht auch noch mal. Wir beide sprachen schon mal darüber. Der der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler und das ist genau das Problem, dass sich viele Menschen Gedanken machen, wie könnte ich jetzt auf Social Media, auf tiktok, auf die junge Zielgruppe zugehen, aber das falsche Content Format, die falschen Inhalte wählen und ich glaube, man kann die Generation z insbesondere dann erreichen, wenn man versucht auf Augenhöhe mit ihr zu agieren. Das könnte aber auch bedeuten, dass man mal den einen oder anderen Trend, der auf tiktok läuft, mit aufschnappt und kopiert und in seinem Ausbildungsbetrieb sozusagen mal nachtanzt.

00:07:59: Mhm.

00:08:00: Sprecher 2 Okay ja, also das habe ich bisher noch nicht die Notwendigkeit für wahrgenommen, aber das liegt auch an meinem Tanzstil, ja, der ist an der Theke stehen und mit dem Fuß wippen, möglicherweise wild mit dem Fuß wippen, das Tor haben wir das früher gemacht, jetzt machen wir einen Podcast für die Einkaufscommunity, also Einkäuferinnen und Einkäufern in den Industriebetrieben, vielleicht können wir die Frage zweifach ausschlüsseln welche Berührungspunkte hast du, vielleicht auch in deiner Funktion mit dem Einkauf gehabt?

00:08:29: Sprecher 2 Würdest da so ein bisschen Außenblick geben. Und wenn du dich sozusagen, was du ja auch permanent eigentlich tun musst, in die Schuhe deiner Follower begibst, wie nehmen die den Einkaufswagen?

00:08:39: Sprecher 2 War, wenn überhaupt.

00:08:41: Sprecher 3 Also das witzige ist, wir haben pro Jahr mehrere 100 Kontaktpunkte zu Ausbildungsbetrieben, die alle junge Menschen suchen für eine Ausbildung oder ein Dual Studium oder ein Studium und den Einkauf. Da gab es bisher nicht eine einzige Schnittstelle, das ist jetzt so nicht ganz richtig, wir 2 haben ja mal vor 68 Wochen ein kleines Testprojekt gestartet, wo ich als.

00:09:03: Sprecher 3 Wäre ein Video gedreht, habe für den Studiengang Supply Chain Management an der Hochschule München. Und das nette ist bisher auf Social Media, findet der Einkauf so nicht statt. Ich kenne keine größeren, namhaften oder auch nicht namhaften Ausbildungsbetriebe, die sich bisher auf tiktok zeigen, das war also mein erster Berührungspunkt und für mich war es ja mal total spannend herauszufinden, wie nimmt denn die Zielgruppe, und das sind ja immerhin 200 000 junge Menschen, die alleine dem Kanal misserkarriere folgen, wie nimmt die Zielgruppe?

00:09:32: Sprecher 3 Ein Video zum Thema Einkauf statt und das Spannende.

00:09:33: Sprecher 3 War, daß die meisten jungen Menschen den Einkauf erstmal gar nicht auf dem Radar haben, also gar nicht wissen, was bedeutet überhaupt Einkauf, was ist denn das für n Studiengang und was werd ich danach und das nette war wir hatten ja das Video so aufgespannt, dass wir sagen, Hey, wenn du einen Studiengang im Bereich Einkaufs oder ne Ausbildung machst, ja dann hast du danach eine sehr sehr hohe Chance auf Jobsicherheit und insbesondere auf einen tollen Verdienst. Und das war natürlich so ein netter Catch oder auch ein netter Köder, wo viele angebissen haben, die gesagt haben, wow Wahnsinn, ich wusste gar nicht, dass ich im Einkauf dann relativ schnell.

00:10:05: Sprecher 3 Aus Erfahrung und natürlich n guten Abschluss auf weiß ich paaren achtzigtausend Euro drehen kann ein Jahresgehalt.

00:10:10: Sprecher 2 Wobei wahrscheinlich jetzt der ein oder andere Einkäufer oder Einkäuferin, die uns zuhören, sagen, ja, wir verdienen auch nicht besonders gut, aber es sind tatsächlich ja auch statistische Größen, die wir da genutzt und eingebaut haben und nicht einfach sozusagen uns was aus den Fingern gesogen haben.

00:10:24: Sprecher 3 Genau die Quelle war stepstone.

00:10:25: Sprecher 2 Na, das würde ich als halbwegs glaubwürdig beurteilen. Als Akademiker muss ich halbwegs sagen, aber zumindest halbwegs glaubwürdig, wenn du sagst, was du und.

00:10:34: Sprecher 2 Und auch zu befürchten steht, da eine Zielgruppe hat mit dem Einkauf wenig n Berührungspunkte kannst du vielleicht aus Blick anderer Branchen, also weil der Einkauf ja per se ist, keine Branche, sondern ja ne unternehmensfunktion, aber kannst du da Vergleiche ziehen wo du sagst, ja, das ist.

00:10:50: Sprecher 2 Ne Branche oder Funktion, die eine ähnliche Wahrnehmung hat oder vielleicht sogar mehrere Branchen und Funktionen, die sagen ja, na ja, wir haben auch alle Fachkräftemangel, also wie, wo rangiert da der?

00:11:02: Sprecher 2 Auf.

00:11:03: Sprecher 3 Also bisher findet er bei der Generation z glaube ich in der Wahrnehmung so gut wie gar nicht bis Zero statt. Ja, ich nenne es mal einen anderen Vergleich, große Handelsunternehmen, ja, ich sage jetzt mal zum Beispiel, Obi hat vor 23 Wochen eine ganz tolle Tik tok Kampagne Released, Obi sucht wie alle anderen Handelsunternehmen circa 1600 bis 1800 Azubis jedes Jahr für.

00:11:25: Sprecher 3 Märkte und als junger Mensch ist es natürlich auch jetzt nicht auf den ersten Blick super sexy zu sagen, ah, ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als jetzt bei Obi da mit meinem Gebrandeten Obi Poloshirt Rumzurennen und Menschen den Grill zu erklären. Und dennoch hat die Kampagne von Obi es geschafft, Obi als Arbeitgeber als fast schon Familienbetrieb darzustellen, wo sich junge Menschen untereinander engagieren und Spaß an der Arbeit haben während der Ausbildung. Das waren witzige Videos.

00:11:50: Sprecher 3 Die auch nen guten viralen Erfolg erzielt haben. Also dass ich hab mir die, die die Kennzahl mal angeschaut, das waren alles organisch gewachsene Videos, bringt jetzt nichts n anderer Einzelhändler hat mal ne Kampagne gestartet und hat einfach aggressiv Werbebudget draufgesetzt, das funktioniert nicht wenn ich da mit mehreren 100€ Einsatz drauf spiele und dann mich freue, dass ich 1,5 Millionen Views habe, die aber nicht organisch erzielt wurden, sondern durch Werbebudget, dann bringt das nichts.

00:12:12: Sprecher 3 Und bei Obi war tatsächlich der Fall. Alle Videos haben gut funktioniert und wenn das durchläuft durch Social Media bei der Generation z, dann kommt ja irgendwo die Message an, die da heißt, vielleicht ist Obi gar nicht so schlecht, ich wollte doch irgendwie was kaufenmännisches machen, warum denn nicht bei Obi und ich merk jetzt auch, dass der öffentliche Dienst so nach und nach erkennt, dass TIK Tok oder Social Media generell eine Plattform ist, über die man gute Inhalte ausspielen kann, über die man sich als Arbeitgeber.

00:12:35: Sprecher 3 Lieber präsentieren kann beim Einkauf, wie gesagt, ich wiederhole mich da. Ich hab bisher noch kein Unternehmen gesehen, die explizit irgendwie den Einkauf beworben hätten.

00:12:44: Sprecher 2 Nee, könnte ich bestätigen, sehe ich auch sehr wenig, würde ich gleich auch noch mal drauf eingehen. Wo ich aber mal kurz abbiegen möchte ist ich nehme aus dem was du sagst und vorher auch schon angedeutet hast auch aus diesen Beispielen, dass der Fachkräftemangel eben nichts ist, was jetzt oder auch schlicht nur Personalmangel ist. Geht ja nicht nur um Fachkräfte, vielleicht im Einkauf, dann überwiegend über Fachkräfte, aber das Personal und Fachkräftemangel nichts ist, was jetzt irgendwie nur den Einkauf trifft.

00:13:08: Sprecher 2 Sondern dein Geschäftsmodell ist ja das ganze Gegenteil, nämlich dass eigentlich überall oder in ganz, ganz vielen Branchen dieser Fachkräftemangel sich zeigt. Vielleicht können wir da noch mal ein bisschen tiefer reingehen, was können denn Unternehmen tun, du hast es vorhin mit dem Fisch und dem Köder sehr schön formuliert, ich denke da auch wirklich so an die Zeit, wo ich mich noch beworben habe, wo als Azubi sogar, und dann waren da Stellenanzeigen, die Ausbildungsstellen freigegeben haben, die ein Jahr im Nachgang sozusagen erst besetzt wurden oder sowas, also wo du.

00:13:39: Sprecher 2 Ich gerade bei Banken, Versicherungen unheimlich früh schon bewerben musstest, weil die die Top Leute quasi direkt aus der.

00:13:45: Sprecher 2 Schule in ihre Ausbildungsberufe gesteckt haben. Und da sind wir ja nicht mehr, sondern eben ganz klar Fachkräftemangel allerorten in nahezu allen Branchen. Also was ist so sind so deine Top 5 Handlungsempfehlungen sozusagen, da kann ich als Unternehmen oder in dem Fall eben als Funktion wie dem Einkauf mich auch aus dieser Komfortzone herausbewegen, weil lange Zeit ist es ja so gewesen und vielleicht auch gerade im Einkauf, die Lieferanten kommen bei mir an, ich muss mich nicht bewerben und plötzlich muss man sich.

00:14:14: Sprecher 2 Bei Lieferanten bewerben muss man sich aber auch bei.

00:14:17: Sprecher 2 Bewerbern bewerben sozusagen. Also was sind da die Dinge, die man tun kann, um aus diesem Modus rauszukommen? Die sollen mal schön zu mir kommen.

00:14:26: Sprecher 3 Also grundsätzlich. Fachkräftemangel betrifft erstmal alle, alle Unternehmen, alle Branchen, was wir wissen, dass bis 2030 glaub ich 6,5 7000000 Erwerbstätige in Rente gehen, ja dass die Baby Boomer Generation und das sieht man natürlich, Arbeitskräfte aus dem Arbeitsmarkt ab. Jetzt habe ich aber als Betrieb die Möglichkeit mir meine eigenen Fachkräfte sozusagen heranzuziehen, es gibt ja kein kein schöneres Modell als die Ausbildung oder die duale Ausbildung oder auch über Studiengänge mir meine eigenen Fachkräfte zuständig.

00:14:55: Sprecher 3 Nützen. Und jetzt muss ich nur noch erkennen, wie schaffe ich es denn dann, junge Menschen beispielsweise jetzt auf den Einkauf zu bekommen. Ich muss mich zeigen, die müssen mich erstmal wahrnehmen und die müssen erstmal verstehen, welche Perspektiven bietet überhaupt ne Karriere im Einkauf und jetzt sitzen da möglicherweise viele Recruiter, Personaler und kennen das noch so aus den letzten 1015 Jahren. Ja mei, da tröpfeln jetzt immer mal wieder ein paar Bewerbungen rein, ja der passt. Komm den nehmen wir jetzt sozusagen, aber das reicht heute nicht mehr aus, gerade jetzt bei bei Spitzenpositionen oder auch im Einkauf, ihr wollt ja dort auch eine gewisse Qualität und da reicht es ja nicht mehr zu sagen.

00:15:26: Sprecher 3 Hier der hat jetzt ne 4,0 im Abschluss, die nehmen wir jetzt mal. Der hat sich beworben.

00:15:30: Sprecher 3 Und in dem Moment muss ich als Betrieb erkennen, dass die Ausbildung, das duale Studium oder generell die Förderung von Studiengängen ein ein superlatives Tool ist, um junge Menschen für meine Branche zu gewinnen und zu begeistern.

00:15:44: Sprecher 3 Ich hoffe, ich hab die Frage richtig beantwortet oder gab es noch irgendwas wo du noch mal genauer was wissen möchtest?

00:17:09: Sprecher 3 Ich hoffe, ich habe die Frage richtig beantwortet oder gab es noch irgendwas, wo du noch mal genauer was wissen möchtest?

00:17:14: Sprecher 2 Ja, also ich müsste da jetzt auch in in die Glaskugel gucken, weil ich natürlich wir eine sehr diverse Hörerschaft haben. Und manch einer ist vielleicht noch mal ein bisschen konkreter haben würde. Ein Gedanke, der mir auch kam, war dein Fokus.

00:17:28: Sprecher 2 Ist und ist ein und deines Leistungsangebots und auch Deines Tik Tok Kanals ist eine relativ junge Zielgruppe. Kannst du auch was zu einer zumindest etwas älteren Zielgruppe sagen, ob du das da anders beurteilen würdest? Also ich vermute dann tik tok ist dann nicht mehr der richtige Kanal, aber dass es da auch vielleicht schon in diese Richtung geht.

00:17:47: Sprecher 3 Ja, also da sind wir dann speziell bei Menschen, die ne Ausbildung abgeschlossen haben, Berufserfahrung oder auch n Studiengang abgeschlossen haben, sind wir beim Thema Social Recruiting.

00:17:57: Sprecher 3 Ich glaube nicht daran, dass die großen online Jobbörsen tatsächlich so gut funktionieren, wie sie von sich behaupten. Also ich bin der Meinung, es reicht nicht mehr, wenn ich jetzt ne Stelle besetzen möchte, dann irgendwie über die größeren namhaften Portale, da irgendwo ne Stelle reinzuklatschen.

00:18:12: Sprecher 3 Diesen Krieg in Anführungszeichen gewinne ich nur dann, wenn ich wirklich mit großem aggressiven Budget da reingehe. Bringt mir nichts, wenn ich ne Stelle habe, die dann irgendwie auf Seite 27 gerankt wird, warum? Weil mir dann die.

00:18:22: Sprecher 3 Top Unternehmen sozusagen schon mal die die ersten 1020 Startplätze auf der Startseite weg wegbuchen sozusagen. Was ich aber weiß ist, wir haben da draußen ein Potenzial. Es gab erst neulich wieder von einer Job Netzwerk Plattform ne Umfrage, das glaube ich 50 bis 60% der Menschen die sich heute in einem Arbeitsverhältnis befinden durchaus vorstellen könnten den Arbeitgeber zu wechseln, das heißt also da schlummert ein Potenzial daraus an möglicherweise Wechselbereiten oder Menschen die gerade den Job gekündigt haben weil sie unzufrieden waren und jetzt sagen naja 3.

00:18:53: Sprecher 3 Mach ich jetzt mal ne Auszeit. Lass mich.

00:18:55: Sprecher 3 Inspirieren. Und dieses Potenzial liegt jeden Abend jetzt mal ganz blöd und umgangssprachlich gesprochen, aber dieses Potenzial liegt auf der Couch im Wohnzimmer und hat dieses kleine Gerät in der Hand und Swipet durch Videos. Und wenn ich jetzt dieses Potenzial angehen oder wecken möchte, dann muss ich schauen, dass ich auch wieder Videoformat, also das hilft nicht mehr durch irgendwelche Bilder oder Jobanzeigen als PDF irgendwo hochladen, sondern muss ich gucken, wie schaffe ich es über eine attraktive Videomessage diese Menschen auf mich.

00:19:24: Sprecher 3 Aufmerksam zu machen und für mich zu begeistern oder für eine für eine Bewerbung.

00:19:28: Sprecher 3 Zu gewinnen. Tipp Nummer 2 früher war n klassischer Bewerbungsablauf irgendwie. Man schickt n großen Lebenslauf hin, dann gibt es irgendwie ein 23 Assessment Center möglicherweise oder bewerbungsrunden, dann wird überlegt dann wirklich 23 Wochen beim Bewerber nicht mehr gemeldet, das kannst du dir heute nicht mehr erlauben.

00:19:44: Sprecher 3 Heute brauchst du möglichst niedrigschwellige Angebote, das heißt, es muss dem potenziellen Bewerber möglichst einfach gemacht werden, sich bei dir zu bewerben. Das kann blöd gesagt sein, dass es ausreicht zu sagen, schick mir n sechzigsekündiges Video über whatsapp, in dem du dich mal vorstellst, schick uns danach noch mal deinen Lebenslauf.

00:19:59: Sprecher 3 Aus. Und dann lass uns mal persönlich treffen, aber dann muss es zu einer schnellen Entscheidung kommen.

00:20:03: Sprecher 2 Mhm ja, und ich glaub da ist der Einkauf noch in vielen, auch was vielleicht was die Altersstruktur angeht, aber sicherlich nicht nur so in dieser abwartenden Haltung sozusagen. Ja schöne lange Stellenanzeige, wer die jetzt wer zu faul ist die durchzulesen.

00:20:17: Sprecher 2 War mühevoll genug, die Stelle freizukriegen und dann schreib ich jetzt eben ne Liste von Anforderungen. Also der Klassiker was was erwarten wir, was machen Sie, was bieten wir und dann glaub ich ist in in oft noch so in dieser Denkwelt, auch in meiner.

00:20:29: Sprecher 2 Durchaus noch so von wegen ja, jetzt muss ich mich da quasi zum zum Kasperl machen und dabei will ich doch Bewerber, die zu faul sind sowas durchzulesen oder ein eigenes Anschreiben zu formulieren. Solche Bewerber will ich eigentlich gar nicht. Ja, also das mal so ein Beispiel oder eben auch.

00:20:44: Sprecher 2 Der Einkauf, der wie gesagt so immer so n bisschen gewöhnt ist und vielleicht vielleicht auch beim Thema Social Media eher scheu. Also ich kenn ganz viele Einkäufer, die sagen, ich bin nicht, nicht mal bei linkedin.

00:20:55: Sprecher 2 Weil dann krieg ich vertriebleranfragen noch und nöcher und fliegen mir um die Ohren. Was kannst du an an Einblicken geben? Ansagen wir mal Pep Talk Motivationsansprache zu sagen, liebe Einkäufer.

00:21:07: Sprecher 2 Das müsst ihr verstehen oder solltet ihr verstehen, um über diese Hürde zu kommen? Diese Passivitätshürde wenn ich das mal so nennen darf.

00:21:16: Sprecher 3 Ja, also wenn das wirklich so ist, wie du es gerade beschreibst, dann würde ich am liebsten jetzt jemanden schütteln und sagen, wach bitte auf, wir haben 2024, so funktioniert das heute nicht mehr, es reicht nicht mehr, da einfach irgendwie bequem so ne Stelle irgendwo hochzuladen und dann im Football sagt man so Hey Mary, ja einfach mal den Ball hoch in die Endzone reinwerfen, in der Hoffnung, dass es einer fängt funktioniert.

00:21:36: Sprecher 3 Mehr ja, ich muss tatsächlich irgendwo aus dieser Komfortzone raus und das aktuell beste Recruiting Tool ist Social Media ist Videocontent und das kann ja jeder für sich selbst entscheiden, ob er da auf linkedin sein möchte oder oder ob er vor die Kamera geht oder nicht, das ist in Ordnung, aber entweder schaffe ich es intern in meinen eigenen Reihen jemanden zu finden, den ich als als Markenbotschafter sozusagen vor die Kamera bringe, der also Lust hat seinen Arbeitgeber als attraktiven Arbeitgeber authentisch zu vermitteln.

00:22:06: Sprecher 3 Oder rüberzubringen oder auch darzustellen. Und wenn ich das nicht finde, dann muss ich mich an eine Expertenagentur wenden, die das für.

00:22:12: Sprecher 3 Für mich macht die mich an die Hand nimmt und sagt, so und so funktioniert es. Haben wir jetzt jemanden von Euch, der mitmachen möchte? Wenn Nein, casman Schauspieler, der sich da vor die Kamera bewegt und wo wir so tun, als wär das jetzt ein Mitarbeiter von euch kann kann so funktionieren, muss man natürlich nicht machen ne aber schön ist es oder am besten ist es wenn tatsächlich ein eigener Mitarbeiter dann vor die Kamera geht und sagt Hör mal so und so ist das bei uns ich das war die beste Entscheidung meines Lebens weil

00:22:35: Sprecher 2 Jetzt, ich versuche, mich fiktiv in diese Rolle des Einkäufers zu gehen. Er sagt ja, klingt, klingt überzeugend, Jens oder Herr Maurer, was können denn einkaufsabteilungen?

00:22:46: Sprecher 2 Konkret tun, weil die würden wahrscheinlich im ersten Moment sagen, ja, also Puh, da muss ich, jetzt hab ich verstanden, dass ich dass da was tun muss, und jetzt kam da grad was mit mit externen und uff, also Budget haben wir jetzt wirklich überhaupt keins.

00:23:02: Sprecher 2 Auch das oder wenig oder wie auch immer und also mir geht es jetzt gar nicht um konkrete Zahlen, die du nennen sollst, aber du, du wirst das sicherlich auch schon bei potenziellen Kunden und Partnern erlebt haben, dass sie sagen, ja, hey, klingt alles total überzeugend, aber.

00:23:16: Sprecher 2 Da ist gerade kein Budget für da, oder? Das kann es für vorgesehen. Wie würdest du denen raten, damit umzugehen und vielleicht hast du sogar konkrete Tipps um aus dieser.

00:23:25: Sprecher 2 Falle rauszukommen, also wie kann man diese Budget Trockenheit bei dem Thema irgendwie zumindest ein Stück weit kurieren?

00:23:33: Sprecher 3 Ja, also da sprichst du schon was an. Ich glaube, wir haben gerade so die ersten Early Adopter, die verstanden haben, das Recruiting über Social Media am besten funktioniert, da werden gerade entsprechende Stellen geschaffen und auch Budgets bereitgestellt, aber ich glaube, wichtig ist, dass man jetzt anfängt mal so ein bisschen diese alten Strukturen und Krusten aufzubrechen und mal wirklich die Entscheider da an den Tisch zu beruhigen und zu sagen, Leute, das und das sind die Statistiken, das ist ja ungelogen so, also.

00:23:59: Sprecher 3 Recruiting findet heute im Jahr 2024 und auch in den kommenden Jahren vorrangig über Social Media statt.

00:24:04: Sprecher 3 Und da muss ich quasi intern erstmal so n bisschen das Mindset schärfen oder überhaupt kreieren, wo ich sag, ja wollen wir das so und wenn ich aber kein Budget habe, dann ist es erstmal noch kein Grund es nicht zu tun. Klar, wenn man jetzt NN kleinen Budget hat wo man sagt komm ich hol mir jetzt ne Expertenagentur und die machen das für mich, die bringen mich auf Social Media wunderbar herzlichen Glückwunsch zu Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung wenn ich kein Budget habe aber es unbedingt machen möchte, dann kann ich durch eine Art Do it yourself ein DIY sozusagen ja kann ich dann schon versuchen.

00:24:35: Sprecher 3 Die ersten Schritte auf Social Media zu machen, indem ich kreative Köpfe aus dem Unternehmen.

00:24:40: Sprecher 3 Und sagt, Wer, Wer sind wir für was stehen wir, wen wollen wir erreichen und mit welcher Message. Social Social Media muss nicht immer Hochglanz sein, du brauchst nicht die 16000€ Kamera und ein komplettes Aufnahmeset und ein Aufnahmeleiter und so weiter du kannst auf Social Media mit einfachsten Maßnahmen, blöd gesagt mit einer guten Handykamera kannst du die ersten Schritte machen und mit etwas Glück auch erfolgreich die ersten Schritte machen, also mein Tipp da draußen wäre das.

00:25:05: Sprecher 3 Einfach mal versuchen einfach mal n kleinen n kleines Konzept zu erstellen. Über die ersten 1520 Inhalte, welche Messages wer sind wir, wer möchte da mitmachen. Das ganze einfach mal auf mit einer Handykamera aufzunehmen auf n guten Ton achten, vielleicht in einem kostenlosen Schneideprogramm, da gibt es ja ausreichend Tools die dann einen Unterstützen beim Cutting und das Ganze einfach mal raus zu droppen und zu gucken was funktioniert und was funktioniert nicht.

00:25:28: Sprecher 2 Mhm, und das sagt der Mann, der Leonardo di Caprio dazu gebracht hat, ihm eine Flasche Wodka auszugeben, also Ladies and Gentlemen, also von daher aber hat es eine Anekdote, die ich bei dir auf dem Kanal gesehen habe, gibt es vielleicht eine abschließend eine an?

00:25:44: Sprecher 2 Route wo du sagst, da hast du mal so einen Kunden gehabt, der oder ein Partner gehabt, der sich wirklich erstmal völlig falsch aufgestellt hat und dann irgendwie so vom Saulus zum Paulus gegangen ist oder irgendwas wo du beobachtet hast. Leider, da ist es beim Saulus geblieben. Also irgendwie so jemand der gesagt hat, hey weiß überhaupt nicht, also der alles falsch gemacht hat was man falsch machen kann.

00:26:08: Sprecher 3 Also ich glaub da darf ich jetzt keine oder möchte jetzt auch keine konkreten.

00:26:12: Sprecher 3 Namen nennen. Aber ich betreibe ja sehr viel Marktbeobachtung, das heißt, ich beschäftige hier n Team. Wir sind mit Sicherheit jeden Tag haben wir 8 bis 10 Stunden im Team marktbeobachtungszeit, wo wir uns andere Kanäle anschauen, wo wir gucken, was machen die gut, was machen die nicht so gut und es gibt natürlich.

00:26:28: Sprecher 3 Schöne Fail Beispiele, wo the Old White man irgendwie vor die Kamera gezwungen wurde und das Ganze ist total Grinch gewesen und die haben nur hate bekommen. Es gibt aber auch n paar tolle Beispiele. Vorhin hab ich mal das Beispiel mit Obi genannt, mir fällt aber auch ne tolle tolle Kampagne ein vom Bundesnachrichten.

00:26:44: Sprecher 3 Nächsten Dienst, die mit der Message rausgegangen sind, ne Recruiting Message. Wir suchen Terroristen und das war natürlich so n bisschen hatchi ne und die Subline war dann hilf uns dabei, komm ins Team. Ja das war n schönes Beispiel für ne für ne kreative Kampagne generell. Ich hab bei mir vielleicht noch aus dem Nähkästchen mal einen Shitstorm gehabt, jetzt in den zweieinhalb Jahren, da habe ich relativ salopp mal formuliert, da ging es um Berufe die man ausüben kann ohne abgeschlossene Ausbildung und ohne abgeschlossenes Studium, bei denen man gut verträt.

00:27:13: Sprecher 3 Verdient. Und dann hab ich gesagt, ja, wenn jetzt also nicht so Bock auf lernen und Schule hast und so weiter, dann könntest du auch LKW.

00:27:20: Sprecher 3 Werden da.

00:27:22: Sprecher 3 Gibt es ja auch tolle Beispiele, wie sich Studenten mit einem LKW Führerschein in den Semesterferien da mehrere 1000€ verdienen und so weiter es war eigentlich eine ein.

00:27:29: Sprecher 3 Dort an die an die Brummi Fahrer sozusagen. Und irgendeiner hat es dann so n bisschen den falschen Hals bekommen und hat gesagt, Ja, der Misserker hat gesagt, alle die dumm sind werden LKW Fahrer so also es ist schon sehr sensibel auf Social Media, aber das waren jetzt so ja ich weiß nicht ich ich bin wahrscheinlich so n bisschen mit meiner Antwort an deiner Frage vorbeigeschossen, aber das waren jetzt so n bisschen die die Beispiele was gut funktioniert.

00:27:48: Sprecher 3 Nicht so gut.

00:27:49: Sprecher 2 Ja, also ich glaube auch diese Sensibilität noch mal anzusprechen, ist sicherlich.

00:27:54: Sprecher 2 Nicht falsch, dann schauen wir aber quasi gerne in meinen Podcast noch mal den Blick nach vorne, die eine Frage dazu hattest du eigentlich schon beantwortet, gehen wir davon aus, dass die Personalsituation noch mal besser wird in absehbarer Zeit. Nein, ich glaube viele haben die Corona Zeit irgendwie für die.

00:28:12: Sprecher 2 Den plötzlichen Personalmangel verantwortlich gemacht und jetzt wird er einfach nicht mehr besser. Aber da habe ich verstanden, der wird auch nicht mehr besser, sondern es wird immer wichtiger sein. Gibt es denn, weil auch das beobachte ich selber so, als alter weißer Mann, dass sich so Plattformen ja auch weiterentwickeln, das war zu unserer Jugendzeit, war Facebook das Ding, und dann ist es irgendwann auf Instagram gegangen, tik tok, gibt es da irgendwelche Tendenzen zu sagen oder voraussagen, Prognosen wo man sagt Okay next Big Thing?

00:28:43: Sprecher 2 Wäre dies oder das immer Recruiting um?

00:28:45: Sprecher 2 Mit.

00:28:46: Sprecher 3 Plattformen selbst versuchen sich immer gegenseitig, die User sozusagen abzuwerben. Also youtube war immer für longform Content bekannt, also Videos, die 1015 20 Minuten lang sind. Instagram war erst mal eine Picture App, also rein Bild basiert und tik tok waren dann die die jungen Wilden die gesagt haben am Anfang gab es da eine Begrenzung nur 30 Sekunden, also wirklich schnell und hochdrehend.

00:29:12: Sprecher 3 Und jetzt hat youtube gesagt, wir machen youtube.

00:29:14: Sprecher 3 Shorts wollen jetzt unbedingt den Short Content promoten. Daraufhin hat TIK tok gesagt, ja, da machen wir jetzt tik Tok Long, dann ziehen wir n paar von euch wieder ab und es werden gerade Videos gepusht, die länger als 60 Sekunden sind. Ich würde die Plattformen auswählen, je nachdem wen ich suche, wenn ich jemanden suche mit 1015 Jahren Berufserfahrung ist und bleibt wahrscheinlich erst mal weiterhin Facebook die richtige Plattform, wenn ich Menschen im Alter von 25 bis 40 erreichen möchte, dann ist Instagram wahrscheinlich die beste Plattform dafür.

00:29:43: Sprecher 3 Und wenn ich die jungen Menschen begeistern möchte für ne Ausbildung oder nen Studiengang, dann ist und bleibt es erstmal auch.

00:29:48: Sprecher 3 Tiktok auf linkedin kann man natürlich schöne Einblicke geben aus seinem eigenen Berufsalltag. Und vielleicht sieht das auch dann der ein oder andere und sagt, Mensch, das find ich toll, was der da so zeigt aus seinem täglichen Leben, da bewerb ich mich jetzt mal.

00:30:02: Sprecher 3 Haben wir irgendwelche upcoming Plattformen? Ich sehe es gerade nicht, ich meine linkedin wird sich hat jetzt ja auch einen eigenen Videofeed entwickelt, ne, also linkedin versucht.

00:30:13: Sprecher 3 Gerade das.

00:30:14: Sprecher 3 Zu kopieren, was bei Instagram, youtube und.

00:30:17: Sprecher 3 Doch ganz gut läuft ja. Also das wären jetzt so die 4 großen Social Media Plattformen auf denen ich ne gute Chance sehe relevante Touchpoints zu setzen um Menschen für ne Bewerbung zu gewinnen.

00:30:29: Sprecher 2 OK, super, dann ein letzter Blick aber oder ein letzter Tipp für die kurzfristige Zukunft. Gehen wir mal davon aus, dass du zumindest eine ganze Zahl von und Anteil der Hörer überzeugt hast. Gesagt ja, jetzt, ich glaube, ich habe die Botschaft verstanden, jetzt beende ich das, also das höre ich, beende ich die Podcasts zuzuhören und jetzt gehe ich ins Büro und will.

00:30:47: Zuhören.

00:30:49: Sprecher 2 Loslegen. Was ist der erste Schritt oder der Hammer Tipp? Sozusagen diese diesen Weg zu gehen?

00:30:55: Sprecher 3 Weg zu gehen, ja interne Überzeugungsarbeit leisten. Also ich, wenn du jetzt als Standalone da versuchst zu kämpfen und allen zu erzählen wie toll Social Media Recruiting über Social Media ist, das wird wahrscheinlich so nicht funktionieren, es sei denn du bist mit einem tollen Budget ausgestattet und eine Kart Blanche nach dem Motto Mach mal hier hast du Geld.

00:31:13: Sprecher 3 Also erstmal intern Überzeugungstäter sozusagen mit an die Seite bringen. Schritt Nummer 2 versuchen, in irgendeiner Form ein Budget Töpfchen irgendwo locker zu machen, denn ohne geht es nicht ganz. Wenn ich das Budget habe Schritt Nummer 3 gibt es draußen relativ viele Expertenagenturen die als Dienstleistung anbieten, beispielsweise auch bei uns, wir bieten einen zweitägigen Workshop an, wo wir in das Unternehmen gehen und allen Mitarbeitern, die gerne als Markenbotschafter über Social Media aktiv werden möchten, die Kanäle starten möchten und so weiter wir bringen den innerhalb von.

00:31:44: Sprecher 3 Alles bei was es braucht, um auf Social Media.

00:31:47: Sprecher 3 Sein und wenn ich keine Experten Agentur möchte, dann kann ich das auch mal als DIY sozusagen starten und einfach mal vorsichtig den Zeh ins kalte Wasser halten. Vielleicht funktioniert.

00:31:57: Sprecher 3 Es herzlichen Glückwunsch, aber wenn es nicht funktioniert, spätestens dann brauche ich einen Experten, den wir.

00:32:01: Sprecher 3 Mal kurz beibringt.

00:32:02: Sprecher 2 Ja, es sollte ja auch an so einer Stelle nicht schaden. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt eine gute halbe Stunde einen Experten dazu mal ausquetschen durften. Jens, Ich sag herzlichen Dank für mich, aber auch natürlich im Namen der Einkaufscommunity und des BME und.

00:32:20: Sprecher 2 Freue mich auf jeden Fall über den nächsten virtuellen oder auch persönlichen Touchpoint. Merci nochmal.

00:32:25: Sprecher 3 Vielen Dank, lieber Florian.

00:32:33: Was?

00:32:34: Sprecher 1 Sie hörten Kaufkraft der Entscheider. Talk, ein Podcast des BNE Musik Sascha Wild, Sprecher Ingo Wassermann, eine Produktion des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik EV.

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