Einkauf neu denken: Herausforderungen und Chancen
Shownotes
In der aktuellen Episode von KaufKraft, dem BME-Podcast, dreht sich alles um die spannende Transformation des Einkaufs! Professor Dr. Florian C. Kleemann hat Kai Nowosel, CPO von Adecco, eingeladen, um tiefgehende Einblicke in die strategische Neuausrichtung der Einkaufsfunktion zu geben.
Kai, ein leidenschaftlicher Fußballfan und „Frankfurter Jung“, bringt fast 30 Jahre Erfahrung aus der Finanzwelt und Beratung mit. Gemeinsam diskutieren sie, wie der Einkauf sich vom reinen Kostenfaktor zum strategischen Partner wandelt und welche Herausforderungen dabei gemeistert werden müssen.
Warum wird der Einkauf oft als die „dunkle Seite der Medaille“ des Marketings angesehen? Welche entscheidenden Fähigkeiten sind notwendig, um in der komplexen Einkaufslandschaft erfolgreich zu sein?
Kai und Florian beleuchten die Dringlichkeit, Einkaufsteams mit Spezialisten, statt Generalisten auszustatten und zeigen, wie Unternehmensziele effektiv in die Einkaufsstrategie übersetzt werden können.
Was erwartet Sie in dieser Folge? 💡 Einblicke in den Wandel hin zu technologiegetriebenen Strategien. 💡 Die entscheidende Rolle der aktiven Kommunikation im Einkauf. 💡 Eine lebendige Diskussion über die Vorzüge von Spezialisten im Einkaufsteam. 💡 Innovative CRM-basierte Engagement-Modelle zur Stärkung von Lieferantenbeziehungen.
Außerdem beleuchten sie Herausforderungen wie fehlende Ressourcen und Gehör und geben praktische Tipps, um diese Hürden zu überwinden. Sie erfahren, wie der Einkauf zu einem echten Treiber für Innovation und Wachstum werden kann.
Seien Sie dabei, wenn wir die Trends diskutieren, die den Einkauf prägen, und wie Unternehmen die Vorteile einer modernen Einkaufsfunktion voll ausschöpfen können. Diese Folge ist ein Muss für alle, die den Einkauf als Schlüssel zur Unternehmensstrategie verstehen und ihn in dieser Rolle weiterentwickeln möchten.
Jetzt reinhören und die Zukunft des Einkaufs mitgestalten! 🎙️✨
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Audiodatei
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Transkript
Sprecher 1
Kaufkraft der Entscheider Talk, der Podcast des BMI mit aktuellen Trends und Informationen aus Einkauf, Logistik und Supply Chain Management. Dieser Podcast wird ihnen präsentiert in Kooperation mit Schweizer Fachinformationen, der Plattform für professionelles Wissen, wie sie den Einkauf von Informationen optimieren, erfahren Sie auf schweizeronline.de im Bereich Services für Unternehmen. Wir hören uns.
Sprecher 2
Liebe Zuhörerin, liebe Zuhörer, Liebe Einkaufscommunity, herzlich Willkommen zum BME Podcast Kaufkraft mein Name ist Florian. Ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München und beschäftige mich dabei insbesondere mit der zukunftsorientierten Entwicklung des Einkaufs. Ich freue mich, an dieser Stelle ausgewählte Expertinnen und Experten rund um die Transformation des Einkaufs begrüßen und mit ihnen diskutieren zu können. Mit unserem heutigen Gast haben wir dazu besonders viel vorgenommen. Wir blättern ein bisschen in der Vergangenheit, legen den Finger in die Wunde des aktuellen Status quo im Einkauf. Und sprechen dann über Impulse, den Einkauf zukünftig wirklich auf ein neues Level zu heben und dieser breiten Ambition gerecht zu werden, freue ich mich auch persönlich ganz besonders. Kai Novosel, aktuell CPO beim Personaldienstleister Adecco, ankündigen und begrüßen zu dürfen. Servus, Kai.
Sprecher 3
Guten Morgen Florian und danke, dass du jetzt schon gesagt hast, dass wir in die Vergangenheit zurückschauen, um schon mal zu sagen, wie alt wir sind. Oder ich zumindest.
Sprecher 2
Genau das haben wir aber auch nicht besprochen, aber trotzdem sparen wir solche traurigen Kapitel natürlich aus und gucken heute fokussiert auf das Thema Entwicklung des Einkaufs. Positionierung des Einkaufs du bist ja in der Branche wirklich schon sehr lang und entsprechend vernetzt, hast einen sehr guten Überblick. Den wollen wir heute mit Inhalt füllen, bevor wir da einsteigen. Gerade schon ein bisschen angedeutet, stell dich aber gerne mal unseren Zuhörerinnen und Zuhörern vor, wer bist du, woher kommst du und wie ist dein Karriereweg verlaufen?
Sprecher 3
Sehr gerne also wie gesagt, kein Urosel seit jetzt fast 30 Jahren im Geschäft 1995 angefangen, Karriereweg also nur Einkauf. Also ich habe nach dem Studium mich direkt in diese in diese Welt begeben, dort angefangen bei der Deutschen Bank, was tatsächliches Zufallsprodukt war, war dort als Werkstudent aktiv und. Und hab umgeschaut. Was gibt es denn so für? Ich habe schwerpunktmäßig BWL und Umweltökonomie studiert, also auch nicht unbedingt so der klassische Gedanke dann in der Supply Chain oder in der Materialwirtschaft zu landen war dann als Werkstudent und hab eine Stellenausschreibung gesehen und die Stellenausschreibung war sich mit dem Thema It Einkauf zu beschäftigen und hab mich dann angefangen da mit dem Thema auseinanderzusetzen und hab gesehen, dass das eine Funktion ist die dort zu dem Zeitpunkt dann total im Aufbau war. Also es ist auch so eines der ersten Bewegungen in der Bank tatsächlich zu dem Zeitpunkt dann einen Einkauf, mal als Einkauf oder strategische Funktion zu positionieren. Hab dort dann verschiedene Stationen durchlaufen, war im Ausland, hab den Bänkers Trust Merger mit begleitet, hab dann so eine Art COO Rolle im Einkauf gespielt werden wir heut bestimmt auch noch n bisschen drüber reden, also auch so n bisschen die Themen was sind eigentlich so die die verschiedenen Themenblöcke im Einkauf? Ich habe danach dann irgendwann morgens mal oder dabei einen Anruf morgens von einem Head. Haben und war dann 7 Jahre 8 Jahre bei der Bank und konnte mir eigentlich auch vorstellen dort in Rente zu gehen. Aber irgendwie konnte ich mir auch noch mal vorstellen was Neues zu machen. Dann bin ich zur zur Aventis gegangen, als einer der wenigen, die im Prinzip nicht aus der gemergeten Welt herauskamen, sondern ganz bewusst jemanden zu holen, der nicht in beiden Historien irgendwo verheiratet ist. Ich habe dort dann n Großteil des Einkaufs Transformationsprogramms begleitet. Als die Unternehmung dann Sanofi wurde und meine Rolle nach Paris gegangen wäre, war ich nicht bereit nach Paris mit der Familie zu gehen, hatte dann aber das Glück. Während der Integration mit Accenture zusammenzuarbeiten, die dann gesagt haben, Hey, du bist doch du, bist doch so ein Verrückter, hast du nicht Bock, mal im Consulting Geschäft sowas zu machen, weil ich war zu der Zeit auch am. Legen mache ich nicht, schreibe ich nicht ne Doktorarbeit mal zu dem Thema Einkauf, weil ich mich mittlerweile echt intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatte und fand. Ist so ein bisschen nah dran an dem sich mit den Themen auseinanderzusetzen. Ich habe immer gesagt, ich bleib da für 3 Jahre und dann geht es wieder zurück in die Industrie. Aus den 3 Jahren wurden 19 schwarzes halber dann immer wieder gesagt, Hey, ich bin immer noch in meinem dritten Jahr, habe dort verschiedene Stationen von Dach über Osteuropa nach weltweiter Verantwortung für das gesamte Einkaufs Portfolio, Beratung, Dienstleistungsgeschäft gehabt und irgendwann hat der CEO gemeint, Hey du machst so coole Sachen für Kunden, warum machst du es nicht für uns und wurde dann CPO von. Ich habe das 5 Jahre. Total spannende Aufgabe. Kommen wir wahrscheinlich nachher auch noch mal dazu, weil es ist, glaub ich eine ganz andere Positionierungsthema des Einkaufs in solchen Unternehmen und hab dann mit 55 entschieden, dass ich jetzt gefühlt genug gearbeitet hatte und dachte auch ich könnte wirklich mich dem Thema Einkauf entfernen. Drin. Das hat genau 9 Monate gedauert, bis die Sehnsucht gegriffen. Mein Netzwerk hat von Anfang angesagt. Du bist, du kannst doch gar nicht aufhören, du bist doch viel zu viel zu ja Beste den das ganze Thema und viel zu engagiert in dem Thema. Wie gesagt dann kam diese groß großartige Möglichkeit in einem Unternehmen Einkauf nur mal komplett neu zu positionieren. Cfo und CEO-Positionierung und. Aus einer sehr, sehr starken Länderorganisation in eine stark synergetische Funktion zu gehen in der Industrie, die gerade auch das Thema KI erlebt, da noch mal reinzugehen. Also wenn man, wenn man so will, n sehr traditionelles Geschäftsmodell, das gerade von der Disruption steht, da Einkäuferisch zu begleiten fand ich superspannend. Mach ich jetzt im ersten Jahr. Erste Jahr ist im November rum gewesen. Auch hier war der Plan bleibt mal 3 Jahre, mal gucken, ob daraus wieder 19 werden, ganz sicher nicht, aber da bin ich gerade und genieß die Zeit und genieße eigentlich sehr starke Möglichkeit zu haben Dinge zu verändern, so viel zu mehr privat verheiratet, 2 Kinder, die beide schon groß sind.
Sprecher 2
Und im weitesten Sinne Frankfurter Jung. Das Sehen natürlich unsere Zuhörerinnen und Zuhörer nicht, also wirklich geblieben. Im Homeoffice eine große, große Skyline von Frankfurt im Hintergrund ist.
Sprecher 3
Lass uns da nicht abschweifen, weil Frankfurter Jung. Dann sind wir sehr schnell beim Fußball und das ist meine zweite Passion und da auch seit 2006 kein Spiel verpasst.
Sprecher 2
Nein, das gehört, das gehört noch zur Vorstellungsrunde. Gehen aber jetzt tatsächlich zurück Richtung. Du hast gesagt, du bist jetzt ziemlich genau 30 Jahre dabei, führ uns mal so ein bisschen in die Vergangenheit oder Blätter mal ein bisschen in der Vergangenheit. War ein Kauf. Wie wurde auch Einkauf wahrgenommen? Norma.
Sprecher 3
Also ich, ich hab versucht mir das auch so die letzten Jahre mal zu überlegen, was hat sich denn da eigentlich verändert? Warum nennen wir das immer noch? Aber es ist eigentlich oder was ganz anderes. Und wenn ich so überlege, dann war ja die Positionierung und die Rolle des Einkaufs. Ich 30 Jahre, zurückgehe sehr stark das Thema Behandlungsführerschaft und Prozesssicherheit, also was ich damit meine ist Sicherzustellen, dass man in einem Verhältnis Vertragsverhältnis zwischen Kunde und Lieferant nach bestimmten Kriterien verfährt und sehr häufig hatte ich so das Gefühl, auch wenn wir immer über Win, Win, Win und so was geredet haben, ging es eigentlich immer darum einen Wettbewerb herzustellen und als der Smartere, rauszugehen einen tollen Preis erzielt zu haben und. Glaube, wenn man sich das heute anschaut, hat sich die Funktion, also einige Einheiten sind immer noch auf diesem Stand geblieben, auch wenn wir über Partnerschaften. Reden. Aber ich glaube, wenn man dieses Thema Prozesssicherheit und Wettbewerblichkeit heute anschaut, einkaufsseitig, dann hat das ne andere Bedeutung bekommen. Also Prozesssicherheit heute ist viel vielfältiger als nur eine saubere Bestellung zu platzieren, sondern das sind einfach unheimlich viele Themenkomplexe, mit denen wir uns beschäftigen müssen, die auch im Unternehmenskontext stehen, und wenn wir über Wettbewerblichkeit reden, dann geht es, glaube ich, nicht mehr. Ich glaube, ich bin sicher, das geht nicht mehr um. Die Kostenwettbewerblichkeit, sondern es geht um die Gesamtunternehmerische Wettbewerblichkeit, die der Einkauf mit beeinflussen. Und wenn ich das so ein bisschen auf 30 Jahre lege, dann glaub ich ist genau das, was passiert ist. Es ist die Prozesssicherheit und die Wettbewerblichkeit, die sich verändert haben. Und wenn man dann so n bisschen reinschaut, hat sich in der Prozesssicherheit viel in der Technologie getan. Und wenn man in die Wettbewerblichkeit schaut, hat sich unheimlich viel in der Positionierung und Talentepool. Der Funktion getan und das finde ich halt superspannend und ich glaube, wenn man über Einkauf vor 30 Jahren redet und heute über Einkauf redet, sind das in vielen Dingen unterschiedliche unterschiedliche Bedeutung. Glaube unser großes Problem ist, dass wir den Funktionstitel nie verändert haben und das ist, glaube ich, ein großes Positionierungsthema, das wir noch nicht ganz durchdrungen haben.
Sprecher 2
Ja, also da wollte ich auch tatsächlich gerade n Stück weit dazwischen. Ich seh selber und natürlich kann ich deinem akademischen Elfenbeinturm mich da auch immer n bisschen leichter tun, was das Thema Transformationsbedarf angeht. Einmal bei meinen Gesprächen mit Einkaufsverantwortlichen nehme ich schon eher wahr, dass der Einkauf nicht überall, um es mal vorsichtig auszudrücken, diesen Sprung von der Bestell oder savingsorientierten Organisation geschafft hat. Und selbst wenn er diesen Sprung geschafft hat, sozusagen intern in dem, was er tut, habe ich schon die Wahrnehmung, dass der Einkauf vielerorts noch sehr stark um Anerkennung kämpfen muss, um Anerkennung bemüht ist und sie trotzdem nicht so richtig. Ja, in dem in dem Maß quasi zuerkannt bekommt, wie sich glaube ich viele das in der Funktion gerne wünschen. Wie bewertest du aktuelle? Ne, du sprichst hast ja nicht nur deinen Blick, sondern hast ja auch dein Netzwerk. Aber wie bewertest du die aktuelle Positionierung von Einkaufsorganisationen in der Breite?
Sprecher 3
Ich glaub da hast du wirklich n Punkt getroffen. Ich so zu so 23 Sachen die mir da durch den Kopf gehen. Einen hat es etwas glaub ich damit zu tun, dass es uns nicht notwendigerweise bisher gelungen ist, die. Seite an die Unternehmensmessgrößen anzupassen. Also du hast ja eben bewusst auch du hast ja auch den Begriff Saving eben wieder verwendet. Ja, aber ich glaube, das ist ja das, was wir sehr häufig verwenden. Ist aber etwas, was eigentlich in der Finanz und in dem Unternehmen, also Vertriebsorganisation, eigentlich keine Begrifflichkeit ist. Also es gibt kein ne PNL in der Saving drinsteht, aber wir argumentieren immer noch mit diesen KPIS und ich glaube, dass uns da so n so n, so n so NKPI-Thema so n so n so n so n Purpose, so n so n was ist was ist die? Ist der Wert, den der Einkauf verbringt. Kann man den übersetzen? Und ich glaube, den muss man viel mehr übersetzen auf die Unternehmensziele und das zweite. Und da hast eben vom Elfenbeinturm geredet. Ich bin auch ziemlich aktiv in dem Thema unterwegs und. Es gibt ja ganz wenige akademische Funktionen, die sich auch mal mit der Neupositionierung des Einkaufs auseinandersetzen. Also wenn man die alten Schmöker anschaut, die gibt es zwar heute in der 35. Beschäftigen sich aber immer noch mit dem gleichen Thema. Und wenn man jetzt noch mal auch so ein bisschen über die Begrifflichkeit der Funktion nachdenkt. Ich weiß, ich habe international viel gearbeitet und ich habe auch gemeinsam Dinge gemacht. Beschaffung, Einkauf, Sourcing sind ja so Begrifflichkeiten, die immer wieder auftauchen. Und ich glaube, mit dieser Begrifflichkeit verbindet man etwas, was tradiert ist. Aber was eigentlich nicht mehr? Der Rolle dieser Funktion gerecht wird und das traditionelle übersetzen wir dann noch mit einer Begrifflichkeit, die keine Bedeutung hat. Und the Saving? Und, und ich glaube da. Ist genau unser Problem, dass wir uns noch nicht stark genug, aggressiv genug, aggressiv im positiven Sinne positioniert haben. Und ich habe vor kurzem mit ein paar Studenten wieder geredet und ich sag mal was ich viele fragen mich ja oder fragen sich ja auch warum fürs Einkauf so spannend gibt es denn viele andere Funktionen in einem Unternehmen die so holistisch sich mit einer Unternehmensstrategie beschäftigen können und das noch auf eine? Externe Unternehmensstrategie Lieferantenstrategie Innovationsstrategie übertragen können in dieser Holistischen, über alle Funktionen hinweg eines Unternehmens gibt es eigentlich nicht. Aber warum definieren wir das nicht als den Wert? Ration dieses verbinden. Warum übersetzen wir das immer wieder in? Ja, wir sind da um die zu verbinden um Einsparungen zu erzielen. Weißt du, da sehe ich so n bisschen. Die, die die Ecke, in die wir uns selbst reinmanövrieren, und das finde ich eigentlich sehr, sehr schade, weil da gibt es ein paar Themen.
Sprecher 2
Wobei, jetzt lege ich da mal den Finger in die Wunde und verbinde es aber gleich auch mit einer Frage. Die meisten Einkaufsleiter, mit denen ich darüber spreche und auch mal ähnliche Gedanken vertrete, die sagen eben ja von mir, quasi, wenn ich überhaupt mal Gehör finde, also und Betonung überhaupt mal Gehör finde, dann fragt mich eigentlich nur jemand nach Einsparungen, ja. Also deswegen was kann man den Kollegen raten oder vielleicht noch eben verbunden mit dieser Frage, die ich gerade angekündigt habe? Warum ist der Einkauf dann nicht weiter?
Sprecher 1
Ist hier weiter. Hören sie zuvor einen kurzen Hinweis unseres Partners. Wer nicht hören will, muss lesen. Die Schweizer Business Information Plattform bietet leichten Zugang zu wissen in allen Medienformen über die Plattform. Kaufen Sie all diese Informationsprodukte komfortabel über den E-Procurement Prozess ihres Unternehmens. Jetzt ein neben den professionellen Services von Schweizer machen. Innovative Softwarelösungen wissen einfach nutzbar, mobil, weltweit und geräteunabhängig. Stellen sie sich vor, ihr Unternehmen hätte sofort und jederzeit Zugriff auf über 1,7 Millionen E-Books. Mit ebook Central ist das in allen E-Books können sie 5 Minuten kostenfrei lesen und sich über Inhalte informieren. Der Beschaffung über ihren Einkaufsprozess stehen gekaufte E-Books allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihres Unternehmens weltweit zur Verfügung. Online und offline. Fordern sieuntersales@schweizeronline.de ihren kostenfreien Testzugang an, wie sie das Arbeiten mit digitalen Informationen weiter optimieren, erfahren Sie auf schweizeronline.de im Bereich Services für Unternehmen. Wir hören uns.
Sprecher 2
Die meisten Einkaufsleiter, mit denen ich darüber spreche und auch mal ähnliche Gedanken vertrete, die sagen eben ja von mir, quasi, wenn ich überhaupt mal Gehör finde. Also und Betonung überhaupt mal Gehör finde, dann fragt mich eigentlich nur jemand nach Einsparungen. Ja, also. So deswegen was kann man den Kollegen? Oder vielleicht noch eben verbunden mit dieser Frage, die ich gerade angekündigt habe. Warum ist der Einkauf dann nicht weiter, weil die Gedanken glaube ich sind. Dieser holistische Ansatz, dieses die Spinne im Netz, es ist so ein Bild, das man sich manchmal da zu hören ne, weil man eben mit so vielen Parteien vernetzt ist. Warum tritt der Einkauf da auf der Stelle? Leg da ruhig mal die Finger in die Wunde.
Sprecher 3
Also ich würde es nicht ganz so, auch wenn du sagst du redest viel mit Einkaufsleitern ich würde es nicht ganz so negativ sehen. Ich glaube schon, dass wir als eine Community schon verstanden haben was was wir da alles Breites tun können und welchen Einfluss wir haben. Ich glaube, wir sind einfach zu zu passiv, dass auch in der Gesprächsführung mal zu besprechen und anzusprechen und ich sag mal, wir müssen auch aufpassen, dass wir uns nicht in diesem Thema Einsparung ergötzen, um dann zu sagen, ja und stimmt, du hast ja recht, ich habe, als ich eingegriffen habe, wurde der Preis von danach da bewegt. Oder der die Trudel Kost oder was auch immer, sondern ich glaube, wir müssen uns da auch selbst n Stück zurücknehmen und zu sagen, ja hab verstanden, dass das dich interessiert. Und ja, hier haben wir in durch die Wettbewerblichkeit folgende Positionierung erreicht, aber lass uns doch mal darüber nachdenken, was wir zusätzlich erreicht haben. Wir haben erreicht. Thema Verbindung von Unternehmenszielen mit Lieferanten zielen und das Thema Innovation zusammenzubringen. Wir haben erreicht, Regulatorik umzusetzen, die uns mittlerweile ja echt erschlägt. Wir haben erreicht. Auch den Business Impulse. Wir haben erreicht und ich sag mal, da muss ich jetzt so n bisschen in meine Accenture Historie zurückgehen. Wir haben sehr, sehr viel auch den Einkauf verwendet, eigene Referenz zu sein. Wir haben den Einkauf viel verwendet. Ex Ternes Geschäft gemeinsam zu entwickeln mit Lieferanten, das kannst du aber nicht mehr messen in Einsparungen. Aber ich war viel engagierter, engagierter und Existenter. Ich über diese Themen reden konnte. Ich glaube, das hat was mit. Mit einfach, auch mit Gesprächsführung und Positionierung und Selbstverständnis zu tun. Und ich glaube, es hat auch sehr viel damit zu tun. Dass es uns noch nicht 100% gelungen ist, die 2 Disziplinen des Einkaufs bewusster zu. Also was ich meine mit den 2 Disziplinen ist du hast und da gibt es ja jede Funktion, die das hat. Also wir können das auch in HR übertragen. Kannst du das in Marketing übertragen? Es gibt immer eine, ich nenne es mal transaktionelle Ebene. Und es eine Commodity transaktionelle Ebene und es gibt immer eine strategische Business partnering Ebene und ich glaube das ist uns nicht gelungen diese beiden Ebenen stärker zu entkoppeln. Wir, wir betrachten das alles in einer Funktion und wir betrachten es auch sehr häufig als eine CPO-Rolle und ich glaube, da könnte man in der Differenzierung viel, viel stärker agieren. Es ist etwas, wo ich gerade am Scheideweg auch bei Adecco stehe, weil. Wir noch in der Etablierung von Prozessen sind aber schon auf dieser Wertediskussion sind und wo ich immer aufpassen muss, ist, dass es dadurch, dass die Prozesse noch nicht 100% laufen, du immer wieder in diese tiefe Abtauchst und sofort als der du. Doch der Prozess, du bist doch der Verhandler, du bist doch der Treiber reinwanderst und bei bei meiner Accenture Station haben wir sehr bewusst auch den die Rolle des den Titel der Funktion geändert. Ich weiß nicht Procurement Plus haben wir das Mal genannt, einfach auch so ein bisschen. Um zu positionieren, dass ich gerne über das Plus reden möchte und weniger über Procurement reden möchte und ich das ich weiß nicht, ob das die perfekte Lösung jetzt war, aber es war eine super interessante Lösung, weil wenn ich mit dem Business geredet hat, hatte ich immer eine Möglichkeit, die wollten alle verstehen? Da konnten wir halt einfach war ein bisschen in eine andere Richtung führen. Glaube es hat viel mit Führung. Mit Gesprächsführung zu tun, wenn das für dich Sinn macht.
Sprecher 2
So n Aufhänger Kommunikation absolut und ich glaube auch, dass wir eine historisch auch im wissenschaftlichen Bereich sind. Einkauf ja lange die die dunkle Seite der Medaille Marketing gewesen und ne Wir haben da enge Verbindungen und vielleicht haben wir auf Einkaufsseite manches davon aus dem Marketing. Gerade diesen relationalen Aspekt, also Beziehungen aufbauen, kommunizieren dann ein bisschen aus den Augen gelassen. Lass mich trotzdem da in die Richtung, in die du gesteuert hast. Nochmal ein bisschen konkreter reingehen. Jetzt können wir sagen, also könnte man sagen, ja, bei Dienstleistungsunternehmen ist es anders und da ist es vielleicht für den Einkauf einfacher. Glaube ich würde es bei den Unternehmen, gerade die du jetzt im Einkauf geleitet hast eine Adecco? Dienstleister hängt jetzt nicht in erster Linie von von Zukauf ab. Und bei Accenture würde man auch nicht als erstes, sozusagen als Einkauf, als strategisches Thema denken. Deswegen glaube ich, dass du auf der Basis, wo du jetzt Empfehlungen geben kannst, tatsächlich eine sehr gute Breite abdecken kannst, weil ich sage, jetzt mal bei Accenture wahrscheinlich Procurement lange Zeit überhaupt niemanden großartig interessiert hat. Sehr stark vertriebsorientiertes Unternehmen ist insofern. Was sind Empfehlungen? Für Kolleginnen und Kollegen zu sagen, so kannst du das ändern, so kannst du eine Positionierung arbeiten, gerne so konkret wie möglich, weil so wie ich Einkäuferinnen und Einkäufer kenne, dann haben die am liebsten eine Checkliste, die sie abarbeiten können.
Sprecher 3
Spannendes Thema, Ich habe, ich habe da immer n einfaches Rezept und sage lass uns mal davon lösen was unser Verständnis von Einkauf ist, sondern lass es uns einfach mal damit verbinden welche Rolle der Einkauf haben könnte. In dem unter in der Unternehmensentwicklung und in der Unternehmensstrategie und so n so n so n Moment of Shame, den ich sehr häufig in Teams erreicht habe, ist zu fragen, wer von euch hat denn den Jahres Bericht des Unternehmens gelesen? Und dann guckst du in große. Und sehr häufig auch die Frage, warum. Und, und. Ich sag mal, das schockt schockiert, weil jetzt kann man natürlich darüber philosophieren, ob der Jahresbericht das für mich das einfach nur ein Symbol habe ich mich eigentlich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt, mit der Unternehmensentwicklung, mit der Unternehmensstrategie, mit dem Unternehmenspurpose, mit dem, wo wir hinwollen, und wenn ja, könnte und Jahresberichten ganz guter Ansatzpunkt sein, weil da immer so ein ganz netter Ausblick auch irgendwo drin ist. Und dann kommst du nämlich sehr schnell zu dem Punkt zu sagen. Welche Rolle spielst du in dieser? Und du hast bewusst Unternehmen wie Accenture und jetzt Adecco angesprochen. Wenn du in einem Unternehmen. Die zweistelligen Quartale zweistellige Wuchs, hat natürlich die Bedeutung des Einkaufs viel stärker ausgerichtet zu sein auf die Wachstumsstrategie, auf das Sichern von Kapazitäten, auf das Sichern von Innovationen. Wenn du in der Technologie Player wie EB, Accenture bist, der ja. Davon lebt immer auf dem neuesten Stand der Technologie zu sein, das kannst du ja gar nicht. Selbst in der Fertigungstiefe abbilden. Das heißt, du bist ja Superabhängig von Partnerschaften und von diesem Part mit diesen Partnern machst du etwas gemeinsam. Aber von diesen Partnern kaufst du auch etwas ein, das ist doch eine ganz andere Positionierung, als wenn du im Prinzip ein commodity Produkt kaufst, dass du, dass du im Prinzip auch im Prinzip auf einer Kostenbasis nur noch agierst, wenn du in einem Unternehmen bist, das seit Jahren Deklarant ist, das auf einem Low Margin Geschäft unterwegs. Ist dann, dann sind das einfach andere, andere einkäuferische Prioritäten und das kannst du in jeder Industrie übertragen. Ob du in einem Luxussegment, einer Industrie unterwegs bist oder im im Commodity Segment eine Industrie unterwegs bist. Wir, die. Ob das im Fashion Bereich. Ob das im Consumer Goods Bereich ist? Ob das im im Bankenbereich. Das kannst du auf jede Industrie übertragen, aber das Wichtige ist, du als Einkäufer und als Einkaufsleiter in meiner Rolle. Du musst die, du musst das Unternehmensziel Runterbrechen auf Einkaufsziele und da kommen wir wieder zu dem Thema, was ich vorhin gesagt hab, Einsparung, das ist nicht das Unternehmensziel, ganz selten und auch wenn es das wäre, nennen es wahrscheinlich Reduktion, das ist immer noch nicht Einsparung, weil es gibt ja da so viele intelligente Möglichkeiten diese Kosten zu reduzieren. Eine davon ist Verhandlung, aber es sind ja viele andere Themen, die die Wiederholistisch, die Spinne im Netz, der Einkauf moderieren kann. Also daher für mich super pragmatisch übersetz mal Unternehmensstrategie. Auf deine Einkaufsthemen und wenn du das individuell tust, dann hast du eine andere Positionierung erreicht.
Sprecher 2
Ich ergänz noch, wenn kein Jahresbericht verfügbar ist, aber ich kenn diese in diesen Moment of Shame auch aus meinen Beratungsprojekten, zur Not auch auf die eigene Homepage gucken, weil da steht natürlich nicht die wissenschaftliche Wahrheit. Aber, so die Prioritäten, Stoßrichtung, Entwicklung, so was ist eigentlich auch für ja jeden verfügbar. Mal reinzugucken zu sagen, OK, welche Rolle kann der Einkauf in diesem Wertorientierten zielen? Also ganz glaube ich, ein ganz pragmatischer Tipp zu sagen, nee, einfach mal den Schritt zurückgehen, überlegen. Wo kann der Mehrwert des Einkaufs liegen, wenn man ihn auf Unternehmensebene spiegelt? Trotzdem sind solche Transformationen so Weiterentwicklung des Einkaufs, natürlich immer durchsetzt mit Herausforderungen. Ich weiß nicht, du hast sicherlich auch zig solche auch Einwände gehört wohl in in Beratungsprojekten als auch in deinen Industrieräumen. Na ja, also so keine Zeit, keine Ressourcen. Mir hört eh keiner zu. Wie kann man damit umgehen? Gerne n paar pragmatische Tipps, wenn. Du hast.
Sprecher 3
Also ich glaube, zum einen kannst du das nicht, musst du gar nicht differenzieren zwischen Großunternehmen es sind gefühlt immer die gleichen Themen die ich, die ich irgendwo gefunden habe. Es ist zum einen. Deine Technologie und deine Prozesse, die im Weg stehen und. Die stehen sehr häufig im Weg, weil man sich nicht die Mühe gemacht hat, sie mal wieder zu verschlanken und zu hinterfragen. Wir haben das die Tendenz, immer Dinge zu addieren. Wir haben sehr selten die Tendenz, wenn ich etwas addieren, auch etwas wegzunehmen. Das ist übrigens auch im Berufsleben so, als auch als. Ich sag mal einer der ersten Ratschläge, die ich bekommen habe, als bei Accenture damals angefangen habe, war You Need to du musst irgendwann lernen, Nein zu sagen. Und, und. Nein, für mich hat etwas damit zu tun, dass ich nicht dem anderen etwas vor den Kopf schlage, sondern einfach nur zu sage, ich muss das für mich priorisieren und lass uns noch mal über die Notwendigkeit nachdenken. Und ich glaube, da sind wir bei der Technologie und bei Prozessen getriebene und zu wenig Treibende, weil wir zu stark an ERP Systemen hängen, weil wir zu stark an unternehmerischen Prozessen hängen. Man die aber mal hinterfragt, kann man sich da noch mal ganz bewusst viele, viele alte Zöpfe abschneiden, also Technologie und Prozesse. Das zweite ist sind glaube ich die Talente also, die das Selbstverständnis des Einkaufs, auch die, die die Skills im Sinne von bin ich Einkäufer bin ich Projektmanager, bin ich Netzwerker, das noch stärker rauszuarbeiten ist so für mich das zweite Thema und es gibt keine guten und schlechten Talente. Gibt nur die richtigen Talente auf dem richtigen Job oder die falschen oder die richtigen Talente auf dem falschen Job. Und da hat glaube ich viel noch mal mit Talenten und mit. Matchen der ist der Rolle mit dem Talent zu tun und ich glaube, das ist extrem, auch wenn das so banal. Das ist so pragmatisch umzusetzen, weil wenn du eine Veränderung herbeiführen willst, brauchst du Leute, die sind stärker prozessual und analytisch unterwegs und du brauchst aber auch introvertiert, introvertiert. Du brauchst empathische Personen, das sind einfach unterschiedliche Aufgaben und nicht ohne Grund haben wir ja auch im Consulting sehr häufig Teams so zusammengesetzt, dass sich die ganzen ganzen Dinge irgendwie zusammenfügen und dass daraus ein starkes Team entsteht, also Talente. Und das Dritte, dass mir immer wieder einfällt ist, du brauchst halt Sponsoren für diese Geschichte. Du brauchst Sponsoren, die diesen Mehrwert sehen, verstanden haben und dein dein Marketing machen. Also ich glaube es macht wenig Sinn als Einkaufsleiter hinzugehen und zu sagen, Ich bin Einkaufsleiter, ich bin wichtig, ich bin toll, seht ihr doch. Lass andere darüber reden, such dir die Leuchttürme aus und lass diese Leuchttürme dann losmarschieren, um zu sagen, Hey, da habe ich n wert bekommen, den ich so mir nicht vorstellen konnte und dann wird das so eine Art Selbstfulfilling Prophecy, dann wird das im Prinzip n Schneeball Effekt. Also das sind für mich so die 3 Themen Technologie Prozesse wirklich zu hinterfragen und auch abzuschneiden. Weil da gibt es viel, was man abschneiden kann. Das gesamte Thema Talente im richtigen Modell einzusetzen und das Dritte ist, andere über die Rolle reden lassen und Marketing machen lassen, das sind so für mich super pract. Ich hoffe mal super. Themen. Weil damit, damit kann es damit kann es funktionieren.
Sprecher 2
Ja, vor allem bei also Grad bei den Talenten. Ich glaub da müssen wir fast noch mal ne Podcast Folge spendieren um das. Zu vertiefen, weil ich glaube, damit steht und fällt extrem. Ich hab da noch vor ein 2 Jahren so eine Diskussion geführt. So von wegen. Einkauf ist ja als Generalist total überfordert, habe ich. Genau deswegen brauchen wir Spezialisten mehr Fokus darauf, wer was in so einem Einkaufsteam wirklich gut kann.
Sprecher 3
Finde ich im Übrigen ein superspannendes Thema, also können wir gerne noch mal vergreifen, vertiefen, aber auch da ist ja die Aussage der Generalist, der ist in jeder Funktion überfordert, wenn die Komplexität der Funktion so komplex ist wie die das Einkaufs auch im Personal wäre. Wesen ist ein Generalist überfordert. Auch im Marketing ist er überfordert. Hat. Deswegen komme ich wieder zu meinem Punkt. Glaube wir müssen viel stärker. Was sind denn die Aufgaben innerhalb des Einkaufs, die wir da holistisch abgebildet haben? Und ich glaube, ein Punkt, der ganz, ganz wichtig ist und kommen wird in Zukunft. Florian ist, wie wird die Engagement Ebene zukünftig moderiert? Also wie ist der Eintrittspunkt in den Einkauf für den Bedarfsträger? Und ich glaub, da sehen wir unheimlich viele innovative Themen. Neuhochdeutsch Inteque Orchestration sind ja so die Player, die die die, die dieses Thema gerade besetzen, dass wir uns mal wegbewegen aus einer EAP lästigen Engagement Ebene in tatsächlich so ne CRM Engagement Ebene supersmart in den Einkauf hineinzukommen und in die verschiedenen Ebenen des Einkaufs hineinzukommen finde ich ein super spannendes Thema.
Sprecher
Mhm.
Sprecher 2
Nimmt mir meine letzte Frage vorweg. Wir schauen gerne im Rahmen dieser Podcast folgen auch noch mal in die. Wir haben weit in die Vergangenheit geblättert, müssen vielleicht nicht ganz so weit in die Zukunft blättern, aber vielleicht noch ein Statement von dir ergänzen zu dem, was du jetzt gerade eh schon in Zukunft gerichtet gesagt hast. Was sind für dich des Wachstums und Zukunft für den Einkauf als Funktion?
Sprecher 3
Also für mich gibt es, so gibt es so 34 Themen, zum einen. Tatsächlich sich mal mit dem Thema 360 Grad der Beziehungen auseinanderzusetzen. Kunde, Lieferant, ich rede nicht über gegenseitigkeitsgeschäfte, ich rede aber über gemeinsames Geschäft, das Holistisch zu betrachten ist. Etwas, was wir, glaube ich, noch nicht in Gänze getan haben. Das zweite. Ist das Thema Fertigungstiefe sich tatsächlich damit auseinanderzusetzen, zu überlegen, was ist tatsächliche Kernkompetenz des Einkaufs und was ist nicht Kernkompetenz des. Weil ich glaube, da sind wir auch ein Sammelbecken von vielen Prozessen, die eigentlich nichts theoretisch mit Einkauf zu tun haben, aber niemand anderes sie machen möchte. So für mich das zweite Thema und das dritte Thema ist. Eine noch viel stärkere Rolle im Impact auf die Unternehmensstrategie zu haben. Also ich sag mal, wie viele Einkäufer sitzen denn am Tisch, wenn es um Merger and Equisitions geht? Wenige sollten wir dasitzen, vielleicht schon selbst, wenn man nicht in den Merchand excession kommerziell eingreifen. Aber wie das Portfolio zusammenpasst, wie das strategisch zusammenpasst, wie das wieder in das Thema Partnerschaft zusammenpasst. Wie das in das Thema Synergien hineinpasst, finde ich superspannend. Und, und ich glaube, dass das das letzte Thema ist, noch viel stärker. Und jetzt mache ich wieder so die Klammer unter dem Begriff Partnerschaften viel stärker, sich in die Differenzierung zwischen was ist eigentlich ein Commodity Supply also oder oder was ist ne Commodity, die ich einkauf, die ich eigentlich sehr wettbewerblich setzen kann. Ich aber glaube, dass dass die KI und die Technologie irgendwann machen wird. Und wo ist tatsächlich die Netzwerkdifferenzierung? Wo muss die relationship, wo muss das Vertrauen, wo muss die Menschlichkeit reinpassen? Ich glaube, das ist etwas. Wo wir jetzt gerade so n Scheidepunkt stehen, nachdem die KI da glaub ich aus dem Status heraus der experimentellen KI tatsächlich in die Anwendung auch von Prozessen im Einkauf Einklang findet. Das wären so die Dinge, die mir durch den Kopf gehen.
Sprecher 2
Ich glaube, ich muss jetzt langsam aufpassen, dass ich nicht Halsstarre vom vielen Nicken bekomme. Auch das sehen unsere Zuhörerinnen und Zuhörer natürlich nicht. Ich habe an an meine gedankliche Entwicklung, wie sehe ich den Einkauf gedacht und. Sehr, sehr oft zustimmend. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass wir uns tatsächlich früher schon über den Weg gelaufen sind. Umso erstaunlicher ist es, dass nach glaub ich 10 Jahren, wo wir uns kaum gesehen haben in der Zeit, wo wir bei Accenture gearbeitet haben. Die Banken und Ideen in die gleiche Entwicklung gehen. Vielen, vielen Dank an der Stelle, dass du uns und unsere Zuhörerinnen und Zuhörer daran hast teilhaben lassen. Und jetzt sage ich einfach nur noch mal Dankeschön und wir haben ja eigentlich schon ausgemacht, dann auf Wiederhören in einer weiteren Podcast Folge danke dir, Kai.
Sprecher 3
Danke dir, Florian.
Sprecher
Was?
Sprecher 1
Sie hörten Kaufkraft der Entscheider. Talk, ein Podcast des BME, Musik Sascha Wild, Sprecher Ingo Wassermann, eine Produktion des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik EV.
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