Vom Feld bis in die Tasse – Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Shownotes

In der neuen KaufKraft-Episode der BME Podcast Reihe spricht Prof. Dr. Florian C. Kleemann mit den Nachhaltigkeitsexperten von TEEKANNE über das prämierte Konzept „Vom Feld bis in die Tasse“. Der Düsseldorfer Teehersteller erhielt beim BME-Symposium 2024 den Sustainable Supply Award und zeigt, wie nachhaltige Lieferketten gelingen.

Starke Partnerschaften & transparente Kommunikation: Nicole Roth (Project Management Sustainability Purchasing), Nora Brune (Head of Project Management Sustainability Purchasing) und Christian Bergmann (Direktor Purchasing, Logistics and Supply Chain) erläutern, warum enge Lieferantenbeziehungen und klare Berichterstattung über Nachhaltigkeitsfortschritte essenziell sind – besonders in Krisenzeiten.

Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor: Christian Bergmann betont, dass Unternehmen aller Branchen in nachhaltige Praktiken investieren sollten und dass politische Rahmenbedingungen Veränderungen anstoßen können. Schwerpunkte sind die Erfassung von Scope 3-Emissionen im Einkauf und wissenschaftlich fundierte Ziele zur Emissionsreduzierung. Zudem wird der Anteil an Bio-Produkten erhöht.

Zwischen Kostenmanagement & Nachhaltigkeit: Die Episode thematisiert auch die Balance zwischen Kostenmanagement und Nachhaltigkeitszielen angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen wie Inflation. Eine sorgfältige Dokumentation der Nachhaltigkeitsmaßnahmen ist unerlässlich, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

TEEKANNE macht vor, wie Nachhaltigkeit zur Unternehmensstrategie wird. Lassen Sie sich inspirieren!

Übrigens: Der BME ist seit 2022 Netzwerkpartner des Mittelstand-Digital Zentrums WertNetzWerke zur Förderung nachhaltiger Praxis im Mittelstand.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Sprecher 1 Kaufkraft der Entscheider Talk, der Podcast des BMI mit aktuellen Trends und Informationen aus Einkauf, Logistik und Supply Chain Management. Dieser Podcast wird ihnen präsentiert in Kooperation mit Schweizer Fachinformationen, der Plattform für professionelles Wissen, wie sie den Einkauf von Informationen optimieren, erfahren Sie auf schweizeronline.de im Bereich Services für Unternehmen.

00:00:29: Sprecher 1 Wir hören uns.

00:00:33: Was?

00:00:34: Sprecher 2 Liebe Zuhörer, liebe Zuhörerinnen, Liebe Einkaufscommunity, herzlich Willkommen zum Bme Podcast Kaufkraft mein Name ist Florian Klemann. Ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München.

00:00:45: Sprecher 2 Ich beschäftige mich dabei insbesondere mit der zukunftsorientierten Entwicklung des Einkaufs und freue mich, an dieser Stelle ausgewählte Experten und Expertinnen rund um die Transformation begrüßen, befragen und mit ihnen diskutieren zu können.

00:00:57: Sprecher 2 Heute kriegen wir dabei gleich eine doppelte Portion Nachhaltigkeit im Einkaufsmitgleich 3 vertreten des aktuellen Preisträgers des BMI Sustainable Supply Awards von der Firma Teekanne.

00:01:09: Sprecher 2 Aufgrund der mittelständischen Unternehmensgröße passt das Thema auch perfekt, denn der BME ist seit Ende 2022 Netzwerkpartner des Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke.

00:01:19: Sprecher 2 Dabei handelt es sich um ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz mit dem Fokus digitale Transformation.

00:01:26: Sprecher 2 Wären wir auch wieder bei der Nachhaltigkeit. Also herzlich willkommen.

00:01:29: Sprecher 2 Paul Ruth, Nora Brunner und Christian Bergmann.

00:01:32: Sprecher 3 Vielen Dank, vielen Dank.

00:01:33: Sprecher 2 Ja, ich hatte es gerade schon gesagt. Doppelte oder mehrfache Portion Nachhaltigkeit.

00:01:38: Sprecher 2 Trifft bei Ihnen ja auf jeden Fall.

00:01:40: Sprecher 2 Sie haben da im November 2024 den Sustainable Supply Award gewonnen und damit konzentrieren wir uns natürlich heute auch in dem Gespräch auf das Thema Nachhaltigkeit.

00:01:51: Sprecher 2 Bei Ihnen wären wirklich auch ne lange Historie, hat aber bevor man da inhaltlich reingehen 3 Gesprächspartner hatte ich tatsächlich in dem Podcast. Noch nie hatte ich gesagt, deswegen ist es glaub ich die beste Gelegenheit, dass sie sich.

00:02:04: Sprecher 2 Selbst mal kurz vorstellen und einer von ihnen vielleicht gerne auch so n Stück.

00:02:08: Sprecher 2 Das Unternehmen teekanne, wobei man das ja aus den Supermarktregalen hoffentlich schon kennt, aber vielleicht, Frau Roth, fangen sie einfach an und dann gehen wir an die.

00:02:17: Sprecher 3 Kollegen weiter genau ja, vielen Dank erstmal für die Einladung, dass wir auch diesen Podcast mit ihnen durchführen können, dass es für uns auch die erste Gelegenheit für so eine Veranstaltung, darüber freuen wir uns.

00:02:31: Sprecher 3 Natürlich nach der Preisverleihung.

00:02:34: Sprecher 3 Auch besonders, dass wir das machen dürfen.

00:02:37: Sprecher 3 Ja, mein Name ist Nicole.

00:02:39: Sprecher 3 Ich bin jetzt 6 Jahre bei der Teekanne hier in Düsseldorf im Bereich Einkauf Kräuterfrüchte und mit der Nora Brune zusammen verantwortlich für das Projekt und Prozessmanagement, wo auch die ganzen Nachhaltigkeitsthemen für unsere Ro.

00:02:57: Sprecher 3 Waren eben dazu gehören und von daher gestalten wir eben diesen Prozess seit der ersten Minute praktisch mit in unserem Bereich. Ja ansonsten 6 Jahre bei der Teekanne zu meiner Person eben. Ich bin jetzt mehr als 35 Jahre im Beruf, im kaufmännischen Bereich eben immer tätig gewesen.

00:03:23: Sprecher 3 Studium, so der klassische Weg und.

00:03:28: Sprecher 3 Nach fast 25 Jahren im Bereich Telekommunikation, wo auch Projekt und Prozessmanagement.

00:03:34: Sprecher 3 Hat es mich dann in die Food Branche zur Teekanne zu diesem wunderbaren Thema Nachhaltigkeit getrieben?

00:03:43: Sprecher 3 Ich bin also nach wie vor sehr glücklich mit meiner Aufgabe hier. Super.

00:03:47: Sprecher 2 Ich gehe davon aus, dass die Kollegin und der Kollege auch glücklich sind. Dann übergebe ich das Wort gerne mal weiter.

00:03:53: Sprecher 4 Ja, mein Name ist Nora Brune. Ich bin 37 Jahre alt, seit 10 Jahren bei.

00:03:58: Sprecher 4 Ich hab auch einen BWL Hintergrund. Unser Team ist ja grundsätzlich sehr gemischt. Wir haben auch einige Agrarkollegen, aber ich hab eben auch den kaufmännischen Hintergrund.

00:04:08: Sprecher 4 Und ich habe in verschiedenen Positionen bei Teekanne gearbeitet und seit 2 Jahren verantworte ich ja die Projektleitung für Nachhaltigkeitsthemen im Einkauf.

00:04:16: Sprecher 4 Darunter fällt Rain for the Lines, OEBT Bio, aber auch Emissionen in der Lieferkette und zusätzlich verantwor te ich den Einkauf der Rohware Apfel, was eine der größten Rohwaren bei Teekan ist.

00:04:30: Sprecher 5 Gut, dann mache ich die Reihe komplett.

00:04:32: Sprecher 5 Christian Bergmann ich bin seit 16 Jahren bei Teekanne, bin hier verantwortlich für den Bereich Einkauf, Logistik und Supply Chain Management und auch ganz stark involviert in das Thema Nachhaltigkeit, über das wir uns ja heute unterhalten.

00:04:47: Sprecher 5 Vielleicht noch 23 Worte zur zur Teekanne.

00:04:51: Sprecher 5 Herr Kielmann, Sie haben schon angedeutet, es ist ein Familienunternehmen, was 1882 gegründet wurde.

00:04:58: Sprecher 5 Wir sind heute das fünftgrößte Tee Unternehmen der Welt und wenn wir nur auf Kräuter und früchtetees gucken, sind wir sogar Weltmarktführer.

00:05:06: Sprecher 5 Wir haben etwa tausenddreihundert Mitarbeiter und 6 verschiedene Produktionsstandorte in Europa, von denen wir die Welt mit unseren Tees beliefern.

00:05:15: Sprecher 2 Super. Und das offenbar unter ganz starker Betonung des Themas Nachhaltigkeit.

00:05:20: Sprecher 2 Hätten sie den Preis nicht?

00:05:22: Sprecher 2 Ich bin froh, dass wir uns heute etwas weniger hektisch als auf dem Symposium noch mal austauschen dürfen. Trotzdem natürlich noch mal Glückwunsch, vielleicht führen sie uns noch mal so durch die allgemeine Gemütslage durch. Wie geht's Ihnen mit dem Preis?

00:05:35: Sprecher 2 Fühlt.

00:05:36: Sprecher 2 Sich der Sieg mit etwas Abstand an und haben sich durch die Preisverleihung oder durch den Preis auch bei ihnen Änderungen oder Neuigkeiten ergeben?

00:05:46: Sprecher 5 Mach ich, mach ich sehr gerne. Erstmal sind wir nach wie vor sehr, sehr stolz, dass wir den Preis gewonnen haben, auch noch mal vielen Dank dafür an das BM.

00:05:55: Sprecher 5 Wir haben natürlich hier intern das auch ordentlich hochgehalten, die Trophäe, wir haben das auch ein wenig intern feiern dürfen und haben unheimlich viel Anerkennung auch bekommen, dass wir diesen Preis erhalten haben und sind nicht nur im Einkauf, aber im gesamten Unternehmen sehr stolz darauf, weil wir.

00:06:13: Sprecher 5 Das ist natürlich als als große Auszeichnung eines Externen sehr gerne nehmen, um unsere eigenen Anstrengungen dann auch in so einem Wettbewerb zu anderen zu sehen. Und davon hat, sind wir da jetzt noch mal stark beflügelt worden.

00:06:29: Sprecher 5 Wir haben viele, glaube ich, individuell viele Kontakt, neue Kontakte bekommen über den Preis, wo wir nachgefragt wurden. Was habt ihr da gemacht?

00:06:36: Sprecher 5 Auch Angebote bekommen haben, um noch intensiver mit verschiedenen Themen zu beobachten.

00:06:41: Sprecher 5 Von daher hat uns das intern ordentlich Rückenwind gegeben.

00:06:45: Sprecher 2 Klasse freut.

00:06:46: Sprecher 2 Ich sehe und gleichzeitig ist und ich, wir hatten ja dazu auch schon Kontakt, so ein Preis kommt tatsächlich ja nicht von ungefähr und gerade aus dem, was ich von ihnen weiß und wo man jetzt auch so ein Stück weit reingehen können, spielt bei ihnen Nachhaltigkeit ja schon sehr lange hochrelevante Rolle auch im gesamten Unternehmen.

00:07:05: Sprecher 2 Ich bin nicht in der Jury gewesen, bin mir aber sicher, dass der Preis verdient ist und freue mich mit ihnen, will aber auch für unsere Hörerinnen und Hörer so ein bisschen den Weg auch noch.

00:07:15: Sprecher 2 Noch mal nachzeichnen, weil ich wie gesagt aus den Vorgesprächen weiß, dass sie das Thema schon sehr lang sehr hoch auf der Agenda haben. Vielleicht kriegen wir da eine kurze History Lesson von ihnen.

00:07:26: Sprecher 2 Heißt, wo kommt der teekanne Einkauf her?

00:07:28: Sprecher 2 Ist das.

00:07:29: Sprecher 2 Aber auch vielleicht schon mit dem Thema Nachhaltigkeit eng verbunden, um einfach so ein bisschen zu verstehen.

00:07:36: Sprecher 2 Sind die waren die Treiber, sich schon so lange?

00:07:39: Sprecher 2 Mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und offenbar dann eben auch preiswürdig mit dem Thema auseinanderzusetzen.

00:07:45: Sprecher 5 Ja, tief in in der DNA von von Teekanne ist der Einkauf tatsächlich verankert.

00:07:50: Sprecher 5 Wir haben schon sehr früh als Unternehmen begonnen, intensiv direkten Kontakt mit unseren Lieferanten zu halten und sich der Natur des Produktes Tee, dass wir natürlich Kontakt zu vielen anderen Ländern haben, auch vielen Ländern.

00:08:05: Sprecher 5 Ändern.

00:08:06: Sprecher 5 Zu den Schwellenländern gehören und demzufolge haben wir uns sehr intensiv damit auch beschäftigt, haben auch immer ein Vorteil darin gesehen, direkt in den Anbauländern einzukaufen und haben so 2005, würde ich sagen, so den ersten Meilenstein gehabt, wo wir gesagt haben, wir müssen die Beziehung zu unseren Lieferanten noch stärker intensivieren, auch über das reine Einkaufen hinweg, und haben dann eigenes Agrarmanagement gegründet.

00:08:35: Sprecher 5 Dass uns geholfen hat, Lieferanten zunächst mal qualitativ besser zu bewerten.

00:08:40: Sprecher 5 In 2009 kam dann tatsächlich die Nachhaltigkeit dazu wo wir eigene audits entwickelt haben und im agrarmanagement diese audits mit unseren Lieferanten gemeinsam durchgeführt haben und dann im Laufe der Zeit haben wir dann festgestellt gerade so Anfang der 2010 er Jahre die.

00:09:00: Sprecher 5 Dass das Thema Greenwashing immer stärker Aufgaben und wir uns nicht mehr ganz damit wohl fühlten, dass nur wir aus uns heraus was machen, sondern haben uns dann externe Partner gesucht, die auch uns helfen nachzuweisen, dass dass wir wirklich etwas tun, um den Thema des Green Screen zu ein bisschen entgegentreten zu können.

00:09:18: Sprecher 5 Wir haben dann in den folgenden Jahren verschiedenste Projekte mit Lieferanten getrieben, Weitergetrieben und.

00:09:25: Sprecher 5 Zum Teil in in, in Afrika, in Asien, wo wir uns um verschiedene Thema Gesundheit, Bildung bei unseren Lieferanten gekümmert haben, haben in 2016 eigene Nachhaltigkeitsmanager im Einkauf gehabt, der dann irgendwann der gesamt Manager für das Unternehmen wurde und in den letzten 23 Jahren haben wir uns sehr stark mit Klimathemen beschäftigt.

00:09:49: Sprecher 5 Wir haben eine Wesentlichkeitsanalyse zunächst mal gemacht und haben dann tatsächlich eine Klimabilanz aufgestellt und haben uns seit 2024 dann auch zum Science Based target Initiative.

00:10:00: Sprecher 5 Bittet, und das ist jetzt im Moment gerade unser starkes Fokusthema.

00:10:04: Sprecher 2 Jetzt würd ich gern noch mal n bisschen nachfragen, weil sie haben gesagt, so wenn man es mal zurückverfolgt, kann man jetzt sagen 20 Jahre beschäftigt man sich mit dem Thema und irgendwo hat ja Nachhaltigkeit immer im Einkauf so n Touch macht das Dinge eher komplizierter.

00:10:21: Sprecher 2 Aber jetzt will ich nicht so platt Fragen im Sinne von warum haben Sie sich da freiwillig in das Thema begeben?

00:10:28: Sprecher 2 Was waren da so Zündfunken, weil man das ja auch verargumentieren muss.

00:10:34: Sprecher 2 Muss ja auch so ein bisschen anfänglich oft noch vermutlich auch so ein paar Hürden überspringen, zumal das Thema ja wirklich auch in den letzten 20 Jahren erfreuliche, wenn vielleicht auch nicht zufriedenstellende genommen hat. Also was?

00:10:44: Sprecher 2 War das am Anfang wie wie musste man das Verargumentieren, wo, wo waren da Trigger und gegebenenfalls aber auch Gegenwinde noch zu überwinden?

00:10:52: Sprecher 5 Ja, das das Thema war natürlich irgendwie.

00:10:56: Sprecher 5 Es hat angefangen. Wirklich, dass wir auf kleinem Dienstweg mit mit einem mit einem Auditbogen angefangen haben, den wir selbst entwickelt haben für Nachhaltigkeit, und ich würde auch sagen, relativ blauäugig, damit mal losmarschiert sind, und dann haben wir Antworten bekommen, die uns gar nicht so gefallen haben, weil es war dann nicht alles irgendwie perfekt und schon gar nicht so wie hier bei bei uns und dann damit umzugehen, was mache ich denn jetzt, wenn Lieferanten Antworten geben zu nachhaltigkeitsthemen, die nicht in unsere Maßstäbe passen.

00:11:27: Sprecher 5 Das war n war n größeres Thema und da haben sie natürlich völlig.

00:11:31: Sprecher 5 Dann führt es auch dazu, dass sich von Lieferanten oder wir uns damals von Lieferanten trennen mussten, weil die eben die Nachhaltigkeitsanforderung nicht eingehalten haben.

00:11:41: Sprecher 5 Das kann zu weniger Wettbewerb führen oder wenn man auf die verbliebenen guckt. Und das ist der große Fall, dass wir noch eine engere Bindung zu Lieferanten aufbauen, und das hat dann wirklich stark stark geholfen, weil wir immer mal wieder auch sind.

00:11:57: Sprecher 5 Wir kaufen Agrarprodukte ein, immer mal wieder Engpässe haben in Agrarprodukten und Lieferantenbeziehungen ein ganz wesentlicher.

00:12:06: Sprecher 5 Weil unseres Erfolges ist, dass wir eben direkt halten, haben wir nicht zuletzt bei Covid sehr stark auch feststellen können. Und das Thema Nachhaltigkeit festigt die solche Partnerschaften, wenn man da gemeinsam auch Projekte vorantreibt.

00:12:20: Sprecher 5 Ja, es gab am Anfang Hürden, weil es viel nicht gab. Aber wir glauben, dass es auch einen Wettbewerbsvorteil langfristig ist.

00:12:26: Sprecher 5 Deswegen haben wir uns sehr stark beschäftigt.

00:12:29: Sprecher 5 Heißt nicht, das finde ich auch finanzielle Zwänge haben und auch hart dafür argumentieren mussten, um entsprechendes Ressourcen zu bekommen, entweder im Sinne des Personals oder auch mehr Geld auszugeben für nachhaltigere Produkte.

00:12:44: Sprecher 5 Das haben wir immer getan, weil es uns langfristig geholfen hat.

00:12:47: Sprecher 3 Genau also das war die Aufgabe eben, ist ja letztendlich im Einkauf immer die Lieferfähigkeit langfristig auch sicherzustellen und da wir halt direkt im Ursprung bei unserem Lieferanten auch gerade in Entwicklungsländern eben vor Ort.

00:13:02: Sprecher 3 Waren haben wir gesehen durch die Herausforderungen des Klimawandels werden da langfristig große Themen auf uns.

00:13:10: Sprecher 3 Die haben wir halt damals schon erkennen können. Und um eben nachhaltig dann eben diese Lieferketten sichern zu können, haben.

00:13:20: Sprecher 3 Wir dann mit haben wir unseren Lieferanten eben davon überzeugen.

00:13:24: Sprecher 3 Können halt in der Agrarwirtschaft, aber auch für die sozialen Standards, die zu mehr Qualität führen, eben mit unserem Lieferanten auch zusammenzuarbeiten.

00:13:38: Sprecher 3 Konnten wir natürlich nicht alleine, da brauchten wir einen starken Partner. Da haben wir uns mit der Reinforce Alliance eben zusammengeschlossen.

00:13:47: Sprecher 3 Wer ist die?

00:13:48: Sprecher 3 Forst Lines, Das ist ein NGO, das eben gerade im Bereich der Food, Industrie, café und Kakao in den Entwicklungsländern schon große Erfahrungen in diesem Bereich eben hat.

00:14:03: Sprecher 3 Uns kam er erleichternd.

00:14:05: Sprecher 3 Wir mussten eben unsere Lieferanten ja davon überzeugen, die gerade in Entwicklungsländern ja auch eher andere Probleme haben als das Thema Nachhaltigkeit. Erst mal, dass das für sie also auch langfristig Sinn macht und zur hochwertigen Rohwaren führen wird, die man dann auch zu guten Preisen am Markt verkaufen kann.

00:14:28: Sprecher 3 Da hatte die Rainforest Alliance eben Trainer vor Ort, die Halt die Lieferanten kulturell und auch sprachlich eben abholen konnten und genau dort angesetzt haben, wo es bei unserem Lieferant dann eben noch gehakt hat. Und das waren auch eben ganz unterschiedliche Probleme.

00:14:48: Sprecher 3 Konnte man die Dinge nicht über einen.

00:14:51: Sprecher 3 Werden die haben dann Trainings eingeführt, nachdem die eine.

00:14:55: Sprecher 3 Analyse vor Ort mit unserem Lieferanten betrieben haben. Das hat alles Teekanne.

00:15:02: Sprecher 3 Wir haben über die Jahre über 1000000€ in dieses System unsere Lieferanten auch investiert.

00:15:09: Sprecher 3 Das war natürlich auch nicht so.

00:15:12: Sprecher 3 Das können Sie sich sicherlich vorstellen, dem Management so viel Geld aus der Seite zu leiern. Ne und eben.

00:15:20: Sprecher 3 Wir mussten alle überzeugen, dass das Thema für beide Seiten langfristig wirklich sinnvoll ist. Und wir haben halt auch nur positive Erfahrungen gemacht.

00:15:31: Sprecher 3 Lieferanten haben sich beim Thema Qualität deutlich entwickelt. Sie sind werden auch langfristig für uns Rohwaren zur Verfügung stellen können.

00:15:41: Sprecher 3 Hilft ein.

00:15:42: Sprecher 2 Ja, danke für den Einblick und ich glaube, das ist auch wirklich wichtig. Und was, was manchmal mir zumindest in dieser Diskussion um Nachhaltigkeit verloren geht, das eben auch gerade diese Staatspolitisch regulierte Nachhaltigkeit, dass man eben nicht nur auch auf Lieferanten, nicht nur.

00:15:58: Sprecher 2 Auf ne Türen stoßt stößt in dem Sinne, sondern dass auch da bisweilen Überzeugungsarbeit geleistet werden muss, weil da letztendlich eine ganz andere Grundlage besteht. Frau, Sie haben quasi die nächste Frage fast ein Stück weit vorweggenommen, trotzdem will ich sie an der Stelle.

00:16:16: Sprecher 2 Der Vollständigkeit halber noch mal stellen. Was sind die Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit?

00:16:23: Sprecher 2 Die Teekannen aus dem Einkauf heraus eben aktuell betreibt. Jetzt war das Thema Forest Alliance, aber in welchen prozessbereichen Aktivitäten?

00:16:33: Sprecher 2 Überblick wäre glaube ich noch hilfreich.

00:16:36: Sprecher 5 Ich hatte das ja gerade schon schon in so einem kurzen zeitlichen Abriss gegeben. Also jetzt im Moment beschäftigen wir uns sehr stark mit dem Thema Klima als als neuen Thema haben uns dieser Science Space Target Inditiative angeschlossen.

00:16:51: Sprecher 5 Kommen wir gleich auch gerne noch ein bisschen mehr drüber hören und berichten, was wir wesentlich im Thema Klima machen und.

00:16:59: Sprecher 5 Wir beschäftigen uns nach wie vor mit den sozialen Aspekten unserer Lieferkette, machen verschiedene individuelle Projekte mit Lieferanten. Ja, und Sie haben es angesprochen.

00:17:11: Sprecher 5 Müssen auch gewissen Formalien genüge?

00:17:13: Sprecher 5 Wir beschäftigen uns natürlich auch mit dem Lieferketten.

00:17:16: Sprecher 5 Gesetzt. Jetzt hab ich natürlich gesagt, wir fallen nicht da drunter, wir sind eigentlich zu klein dafür, machen es trotzdem, weil es wirklich ein Nebenprodukt ist, also inhaltlicher Art, was uns allerdings auch umtreibt, ist die Anforderungen in der Dokumentation, die da politisch gewollt.

00:17:34: Sprecher 5 Sind wo leider so n bisschen Ressourcen dann auch auch verloren gehen.

00:17:40: Sprecher 5 Entsprechend nur n Seitenkommentar vielleicht kann Frau Brune noch etwas mehr über das Thema Klima sprechen und sagen, was wir da aktuell tun.

00:17:50: Sprecher 4 Erfolgsfaktoren sind genau also im Zuge der Klimabilanz war ein großer Fokus von uns im Einkauf die Primärdatenerhebung, das heißt, wir wollten wissen, wie viele Emissionen werden in der Lieferkette verursacht und wer sich schon mal ein bisschen damit beschäftigt.

00:18:06: Sprecher 4 Hat weiß, dass extrem viele Emissionen aus der Lieferkette kommen und somit dann auch der Einkauf betroffen ist. Und wir sind sehr stolz darauf, dass wir schon 66% unserer rohwaren Emissionen aus Primärdaten oder aus unseren Primärdaten dann auf andere Lieferanten übertragen konnten und somit n sehr gutes Bild aktuell schon haben von unseren Emissionen. Jetzt heißt es aber gut, wir haben unsere Emissionen festgestellt und.

00:18:34: Sprecher 4 Im Zuge des SPTI Commitments und auch eines Ziels, was wir uns setzen als Unternehmen, heißt es natürlich auch Maßnahmen umsetzen im Ursprung mit unseren Lieferanten vor Ort, um Emissionen zu reduzieren. Und dazu hilft uns wieder Brain Force Alliance Projekt, dass wir den direkten Ursprungskontakt haben und direkt unsere Rowan Ursprung und bei den Lieferanten einkaufen, weil würden wir über den Handel gehen, hätten wir gar nicht diesen Hebel, auch Maßnahmen zu ergreifen vor.

00:19:03: Sprecher 4 Ort.

00:19:04: Sprecher 2 Aber wie kommt man?

00:19:05: Sprecher 2 Also Herr Bergmann hat es gerade gesagt mit auch Erfolgsfaktoren. Also ne ist es der direkte Kontakt mit den Lieferanten.

00:19:12: Sprecher 2 Was sind so die Dinge, die man dann in diese diesen Lösungsprozess auch gießen kann? Damit das ganz offensichtlich zu so einem guten Ergebnis führt, wie sie es jetzt vorfinden oder wo sie jetzt drauf aufbauen können.

00:19:24: Sprecher 1 Gleich geht es hier weiter.

00:19:25: Sprecher 1 Hören sie zuvor einen kurzen Hinweis unseres Partners.

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00:20:37: Sprecher 1 Wir hören uns.

00:20:43: Sprecher 2 Aber wie kommt man?

00:20:44: Sprecher 2 Also Herr Bergmann hat es gerade gesagt mit auch Erfolgsfaktoren. Also ne ist es der direkte Kontakt mit den Lieferanten.

00:20:51: Sprecher 2 Was sind so die Dinge, die man dann in diese diesen Lösungsprozess auch gießen kann? Damit das ganz offensichtlich zu so einem guten Ergebnis führt, wie sie es jetzt vorfinden oder wo sie jetzt drauf aufbauen können.

00:21:02: Sprecher 4 Ja, also den einen hatten Sie ja schon genannt, den einen Erfolgsfaktor, also der direkte Ursprungskontakt, aber da haben wir jetzt schon viel drüber geredet.

00:21:10: Sprecher 4 Dann im Projekt mit Rain Force Alliance ist auf jeden Fall der Punkt, dass wir den Marktstandard in Kooperation mit Rain Force Alliance entwickelt haben, weil wir waren da First Mover am Markt.

00:21:21: Sprecher 4 Das hat natürlich bedeutet, dass wir viel Überzeugungsarbeit im Ursprung leisten mussten, weil es kein etablierter Standard war, als wir um die Ecke kamen mit der Vorstellung, ja, wir möchten gerne Rain for Alliance zertifizierte Ware bei euch einkaufen.

00:21:33: Sprecher 4 Uns die Lieferanten erstmal mit großen Augen angeguckt und wussten gar nicht, was damit gemeint ist.

00:21:38: Sprecher 4 Haben wir viel.

00:21:39: Sprecher 4 Investiert durch die Diagnostik und Trainings vor Ort, um unsere Lieferanten zu unterstützen.

00:21:46: Sprecher 4 Also es ist wesentlich Unbekannter gewesen als Bio. Und was uns sicher auch hilft im Einkauf ist, dass der Nachhaltigkeitsmanager, der bei Tekan oder diejenige, die bei Tekken damals angefangen hat, im Einkauf erwachsen ist.

00:22:01: Sprecher 4 Ist mittlerweile eine Stabsstelle von unserem CEO, aber aus dem Einkauf Erwachsenen und dementsprechend haben wir einen sehr guten Job.

00:22:08: Sprecher 4 Draht zu dem Nachhaltigkeitsmanagement und auch sehr viel Verständnis, was unsere Prozesse hier angeht.

00:22:15: Sprecher 2 Wenn wir versuchen, die Ergebnisse, die Mehrwerte ein bisschen zu greifen, weil wie gesagt, Nachhaltigkeit hat ja immer auch mit diesem Image zu kämpfen.

00:22:23: Sprecher 2 Sei.

00:22:24: Sprecher 2 Jetzt haben wir das bei ihnen auch gehört, dass natürlich Investitionen erforderlich waren.

00:22:30: Sprecher 2 Aber wo sehen Sie?

00:22:32: Sprecher 2 Dass sich dieser unternehmerische Aufwand dann auch lohnt, sowohl für das Unternehmen Teekanne als Ganzes, aber vielleicht auch für die Wahrnehmung der Einkaufsorganisation Frau Bundes, hatten sie auch gerade schon n bisschen angedeutet, so den der Draht zum Nachhaltigkeitsmanagement.

00:22:45: Sprecher 2 Vielleicht können Sie da noch so n bisschen motivatoren sozusagen mit auf den Weg geben, damit eben auch da diese notwendige Überzeugungsarbeit auch innerhalb der Einkaufscommunity noch ein paar mehr Uhren sozusagen erreicht.

00:22:57: Sprecher 3 Genau. Also da ist im Prinzip der der wichtigste Punkt ist immer die langfristige Sicherstellung der Lieferfähigkeit, die die für uns Einkäufer ja immer die zentrale Position ausmacht.

00:23:10: Sprecher 3 Das im Agrarbereich, mit dem wir ja dann zu tun haben, eben ja nicht einfach durch die durch den Klimawandel, so dass wir wirklich feststellen konnten, wir haben bessere Rohwaren bekommen in höherer Qualität und können eben auch, da wir uns so früh diesen Punkt halt auch genähert haben, sagen, der Lieferant weiß jetzt eben schon.

00:23:36: Sprecher 3 Und kann ich dort langfristig anbauen oder muss ich mir andere Felder suchen? Oder was muss ich tun?

00:23:45: Sprecher 3 Muss ich.

00:23:46: Sprecher 3 Das sind ja auch alles Sachen, die sind im Agrarbereich nicht von heute auf morgen eben.

00:23:52: Sprecher 3 Das braucht zum Teil über Jahre Vorl. Vorlauf. Von daher war das für uns wichtig, eben auch so frühzeitig anzufangen und man kann also auch grundsätzlich sagen, wir können nur jedem empfehlen, beizeiten anzufangen.

00:24:08: Sprecher 3 Weil es geht nicht immer alles von heute auf morgen. Man muss auch sein Management überzeugen, es kostet Geld und dann kann man das auch so Schritt für Schritt machen, wenn man halt, wenn man halt abgewartet hat bis Sorgfaltspflichtengesetz vor der Tür steht, dann muss das natürlich alles in einem anderen Zeitrahmen erfolgen.

00:24:30: Sprecher 3 Da hatten wir natürlich auch Vorteile, eben, dass wir dem jetzt vieles schon.

00:24:36: Sprecher 3 Und die Sache auch so etablieren konnten, dass es mittlerweile auch eine Anforderung vom Handel eben ist, die wir halt dann auch erfüllen.

00:24:45: Sprecher 3 Da ist man halt auch immer besser aufgehoben, wenn man selber den ersten Schritt geht und dann nicht vom Handel gesteuert wird. Und das waren.

00:24:54: Sprecher 3 Eben.

00:24:54: Sprecher 5 Ich würd gern noch einen Punkt addieren, der gar nicht so mit dem Markt zu tun hat, sondern mit der Stellung des Einkaufs auch in vielen Einkaufsveranstaltungen. Und wir fragen uns immer, wie können wir als Einkäufer noch wichtiger werden?

00:25:06: Sprecher 5 Noch wichtiger genommen werden, und das kann man definitiv sagen, dass Nachhaltigkeit eine Riesenchance für den Einkauf ist, um auch Profil zu gewinnen.

00:25:15: Sprecher 5 Haben wir hier festgestellt. Und das.

00:25:18: Sprecher 5 Ich glaub ein einer der Knackpunkte oder Mehrwerte ist wirklich den Einkauf dann dann wichtiger und größer machen zu können. Über das Nachhaltigkeitsthema und das hängt natürlich damit an, dass man das nicht als zusätzliche Aufgabe versteht, sondern irgendwie auch als Mittel zum Zweck, um eben noch ein größeres Gewicht im Unternehmen zu erlangen.

00:25:38: Sprecher 2 Ja, ich glaub n ganz ganz wichtiger Punkt und auch.

00:25:40: Sprecher 2 Ne schöne Synergie auf der anderen Seite wo Licht ist im Sinne von Vorteile. Mehrwerte ist auch Schatten.

00:25:49: Sprecher 2 Erinnern Sie sich da auch ein bisschen?

00:25:50: Sprecher 2 Wo lagen denn in der Umsetzung die größten Herausforderungen?

00:25:54: Sprecher 2 Es vielleicht auch was wo sagen? Oh, wenn wir das noch mal machen könnten, dann würden wir dies jenes oder folgendes anders machen.

00:26:01: Sprecher 4 Ja, sicherlich. Also wir hatten natürlich bei verschiedenen Stakeholdern Skepsis, die uns entgegentraten. Also einmal bei den Lieferanten, weil es eben kein etablierter Standard am Markt war und natürlich im ersten Sinne erstmal mehr Aufwand für den Lieferanten bedeutet. Also das ist die einzige.

00:26:17: Sprecher 4 Skepsis die andere Skepsis ist die des.

00:26:21: Sprecher 4 Also ist ja nicht nur viel Geld in die Hand genommen worden, sondern jetzt. Nicole Roth und ich, aber auch die ganzen Einkäufer und sind ja sehr in das Thema involviert, da steckt auch viel Manpower dahinter und normalerweise in den meisten Unternehmen ist ja nicht im Einkauf jetzt viel Zeit noch, die übrig ist bei.

00:26:40: Sprecher 4 Seite an. Und ja, da muss man natürlich auch erstmal die Kollegen, die Mitarbeiter für das Thema gewinnen und diese Manpower zusätzlich aufwenden. Und natürlich geht es ja auch drum.

00:26:53: Sprecher 4 Skepsis vom Verbraucher, also auch der Verbraucher. Also wir arbeiten ja mit einem siegelnden externen, eben für die zertifizierten Produkte, die wir an den Markt bringen, und auch das muss ja kommuniziert werden.

00:27:05: Sprecher 4 Steht dahinter.

00:27:06: Sprecher 4 Und auch der Mehrwert, den wir da rein investieren, muss ja auch vom Verbraucher gesehen werden. Also das sind auch.

00:27:12: Sprecher 4 Dem Fall ja Stakeholdern oder Skepsis, den wir gegenüberstanden.

00:27:17: Sprecher 4 Zum Thema Learnings.

00:27:19: Sprecher 4 Sicherlich haben wir Learnings.

00:27:21: Sprecher 4 Im Laufe des Prozesses und würden Dinge jetzt anders machen. Also wir hatten uns ursprünglich das Ziel gesetzt, dass wir 100% unserer Rohwaren zertifiziert einkaufen möchten, davon haben wir etwas Abstand genommen, weil wir doch gesehen haben, dass es bei kleinstrohwaren Herausforderungen gibt, oder?

00:27:38: Sprecher 4 Wir nicht einen so großen Anteil am Geschäft unseres Partners haben, ihn zu überzeugen, dann auch in die Zertifizierung zu investieren. Also wenn er uns 3% seines gesamt.

00:27:51: Sprecher 4 Liefert dann seine gesamte Lieferkette zu zertifizieren.

00:27:54: Sprecher 4 Ja, ist schwierig. Also da würden wir Abstand von nehmen, aber wir setzen uns dennoch ein sehr hohes Ziel.

00:28:00: Sprecher 4 Das heißt, jetzt würden wir Marktorientierter und realistischer machen. Dann das Thema Sichtbarkeit am Markt und auch bei den Verbrauchern für unsere.

00:28:10: Sprecher 4 Da ist natürlich jetzt auch das eine schöne Plattform, der BME Preis eben mehr Sichtbarkeit zu gewinnen. Also vielen Dank dafür, wir haben das natürlich auch direkt an unsere Partner, die uns unterstützt haben auf dem Weg auch kommuniziert, was wir für einen Preis gewonnen haben.

00:28:24: Sprecher 4 Haben, und das kann sicherlich noch für viele Zwecke genutzt werden.

00:28:27: Sprecher 4 Auch unsere Initiativen, die wir vor Ort machen, also da wollen wir mehr in die Kommunikation gehen.

00:28:32: Sprecher 4 Genau das wären so unsere Learnings.

00:28:34: Sprecher 2 Herr Bergmann, ich weiß aus unseren Vorgesprächen, eines hat ja auf dem Symposium schon stattgefunden, da habe ich die Frage gestellt, dass vielleicht auch so ein bisschen ja so eine Reaktion auf diesen Preis oder auf auch ihre Initiativen und Konzepte ist.

00:28:48: Sprecher 2 So im Lebensmittelbereich, da liegt das ja.

00:28:52: Sprecher 2 Mal insofern, inwieweit können sie vielleicht auch solchen kritischen Gedanken entgegentreten zu.

00:28:57: Sprecher 2 Na ja, wir sind tefabrikanter. Liegt es also diesem Vorurteil, da liegt es ja nahe, Nachhaltigkeits voranzutreiben, wie würden sie das auch auf weitere Branchen oder Kollegen aus anderen Branchen argumentieren?

00:29:10: Sprecher 5 Ja, es mag sicherlich so sein, dass es in Nahrungsmittelbereich näher liegt, aber auch im Nahrungsmittelbereich. Das hatten wir auch in unserem Gespräch in Berlin, glaube ich. Besprochen habe ich auch die Wahl, investiere ich in die Lieferkette, kaufe ich direkt in Ursprungsländern ein, entwickle ich Lieferanten oder kaufe ich im Handel ein und beschäftige Kette.

00:29:32: Sprecher 5 Nicht zu tief. Deswegen ist es, glaube ich im Food Bereich auch jetzt nicht immer so zwangsläufig da oder auch in der in der Tiefe kann man es unterschiedlich gestalten und ich mein was man über andere Industrien sprechen.

00:29:45: Sprecher 5 Sehen ja was was alles auf die Unternehmen zukommt, gerade aus dem politischen Rahmen. Also das muss ja nun die letzte Motivation dann sein.

00:29:54: Sprecher 5 War gleich keine Positive um Nachhaltigkeit auch in anderen Bereichen voranzutreiben und das konnte man ja schön auch auf dem BME Kongress sehen.

00:30:03: Sprecher 5 Dass durchaus viele verschiedene Branchen Vorreiter haben zum Thema Nachhaltigkeit und auch ganz glücklich damit unterwegs sind. Noch mal, ich hab's vorhin gesagt, ich glaub, es ist wichtig als gute zusätzliche Chance und Aufgabe zu begreifen und nicht als notweniges übel.

00:30:19: Sprecher 2 Danke. Und das klingt schon fast nach Aufruf und sowas packt man ja normalerweise an den Schluss und tatsächlich sind wir auch thematisch so schön langsam dabei noch mal abschließenden Blick nach vorne zu werfen, vielleicht können wir da eine Sichtweise von ihnen haben.

00:30:35: Sprecher 2 Haben sie bei oder 3 Perspektiven?

00:30:39: Sprecher 2 Zum einen, was haben Sie im Einkauf von.

00:30:41: Sprecher 2 Bei Teekanne zum Thema Nachhaltigkeit in den nächsten Jahren noch vor. Was haben sie neben Nachhaltigkeit im Einkauf bei Teekanne noch vor und wo sehen Sie allgemeine Entwicklungen zum Thema Nachhaltigkeit, die jetzt gar nicht unbedingt zu stark einkaufsbezogen sind?

00:30:56: Sprecher 4 Ja, vielleicht zu den nächsten Schritten im Einkauf hatte ich ja schon erwähnt. Also wir haben ja jetzt die Scope 3 Emissionen, wo der Einkauf auch sehr betroffen ist.

00:31:04: Sprecher 4 Eben erfasst. Jetzt heißt es natürlich, dass wir auch unser SBTI Commitment und auch unser Ziel halten können, Maßnahmen im Ursprung ja umzusetzen mit unseren Lieferanten.

00:31:16: Sprecher 4 Sind jetzt noch in der Analyse der Ergebnisse und dann geht es da weiter. Dann ein großer Fokus im Einkauf.

00:31:22: Sprecher 4 Uns ist auf jeden Fall auch Bio und dass wir mehr im Bereich Bio machen wollen.

00:31:26: Sprecher 4 Da laufen schon viele Initiativen. Und genau.

00:31:31: Sprecher 5 Dann vielleicht ergänzend. Ich sehe im Moment neben der Nachhaltigkeit eine ganz starke Renaissance des Themas, Kosten und Preise mit der wirtschaftlichen Entwicklung haben wir hier große Herausforderungen, wie wir damit umgehen und nach Haltigkeit ist wichtig und das bleiben wir auch weiter am Ball.

00:31:51: Sprecher 5 Aber das Thema Kostenmanagement, Preisverhandlungen rückt aus meiner Sicht viel, viel stärker in den Fokus.

00:31:59: Sprecher 5 In den nächsten, sicherlich in den nächsten 23 Jahren, weil weil da doch einiges in der Inflation.

00:32:06: Sprecher 5 Wieder aufzuholen ist genau. Und wenn wir nach vorne gucken zum Thema Nachhaltigkeit. Ich hab es gerade gesagt, ich bin gespannt was Brüssel noch einfällt.

00:32:17: Sprecher 5 Im Sinne der Dokumentation, dass sicherlich was, wo wir auch zulegen müssen und lernen müssen, wie wir damit.

00:32:22: Sprecher 5 Und auch effizient umgehen, um nicht alle Ressourcen nur in Dokumentation bringen zu können und müssen, sondern auch aufwenden zu können, um dann von dem wir jetzt gerade auch berichtet haben, in den Ursprungsländern unsere Themen weiter voranzutreiben.

00:32:37: Sprecher 2 Ja, hat ja auch leider dadurch sicherlich auch negative Konnotationen, dann eben auch das Nachhaltigkeit teuer ist wegen der Ganzen.

00:32:45: Sprecher 2 Insofern hoffe ich, dass wir mit dem Blick nach vorne eher positiv bleiben und einfach auch noch mal hervorheben können, wie intensiv sie an dem Thema.

00:32:55: Sprecher 2 Auch wirklich Marktseitig, also sowohl Lieferanten als auch absatzmarktseitig. Dieses Thema Nachhaltigkeit aus dem Einkauf heraus zu so einem erfolgreichen Gesamtkonzept gebracht zu haben, dass es da immer noch was zu tun gibt, ist glaube ich völlig klar. Auf der anderen Seite.

00:33:10: Sprecher 2 Da haben Sie, Herr Bergmann, ja auch vorhin gesagt, ne, Sie sind noch nicht mal LKSG pflichtig und ich glaube, dass alle diese tolle Vorarbeit, die sie geleistet und jetzt natürlich auch belohnt, in Anführungszeichen bekommen haben, durch den Preis sicherlich das Thema LKSG bei ihnen jetzt vielleicht nicht zu einem Thema machen, das so einfach nebenher geht, aber auf der anderen Seite auch nicht, sagen wir mal so, diese Grundfesten erschüttert, wie es gefühlt bei manch anderen Unternehmen.

00:33:34: Sprecher 2 Nehmen.

00:33:35: Sprecher 2 Vorangegangen hat. Insofern darf ich da danke sagen für Ihre Vorbildrolle, die sie dann auch mit dem Podcast ja noch mal ausführlich auch in einer breiteren Community zugänglich gemacht haben. Und wir hoffen natürlich da auf noch mal Zunahme der Anfragen an sie, vielleicht zum Wissensaustausch.

00:33:53: Sprecher 2 Das würde uns natürlich auch auf Macherseite für den Podcast extrem freuen. Ich sage an der Stelle einfach herzlichen Dank, dass sie sich nochmal Zeit genommen haben, wie gesagt intensiv Einblicke gegeben haben und hoffe wir sehen uns bei der nächsten Veranstaltung.

00:34:08: Sprecher 2 Schaltung ja, danke noch mal.

00:34:10: Sprecher 5 Dankeschön. Dankeschön.

00:34:11: Sprecher 3 Danke.

00:34:19: Sprecher 1 Sie hört.

00:34:20: Sprecher 1 Kaufkraft der Entscheider Talk, ein Podcast des BMI Musik Sascha Wild, Sprecher Ingo Wassermann eine Produktion des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik EV

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