Effizienzsteigerung im Einkauf: Die Reise von Excel zu KI
Shownotes
In der aktuellen Episode des BME-Podcast „KaufKraft“ diskutieren Prof. Dr. Florian C. Kleemann und die BME Procurement Excellence Award-Preisträger Lasse Fehl und Ingo Krendelsberger von REHAU die beeindruckende Transformation des Einkaufs.
Vor etwa zehn Jahren stand REHAU vor der Herausforderung, von traditionellen Strukturen mit SAP und Excel auf moderne digitale Lösungen umzusteigen. Durch die Integration einer generativen Künstlichen Intelligenz (KI) wurden Routineaufgaben automatisiert, was die Effizienz steigerte und Zeit für strategische Tätigkeiten freisetzte. Für diese innovative Leistung erhielt REHAU den „Procurement Excellence Award (Großunternehmen) 2024“ des BME, ausgezeichnet im Rahmen des Symposiums für Einkauf und Logistik in Berlin für das Projekt „Sourcing Suite mit integrierter Gen AI – simply. works.“
Die Implementierung einer Sourcing Suite und der Einsatz generativer KI schufen eine benutzerfreundliche Plattform, die es den Mitarbeitern ermöglicht, sich auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren.
Ingo und Lasse teilen ihre Erkenntnisse über die Schlüsselfaktoren für den Erfolg, wie die Bedeutung eines engagierten Transformationsteams und effektiver Schulungsmaßnahmen. Sie erläutern die positiven Effekte der Digitalisierung auf die Effizienz und die Unterstützung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards. Verpassen Sie nicht diese inspirierende Episode, in der wertvolle Best Practices für die Zukunft des Einkaufs geteilt werden! Hören Sie jetzt rein und lassen Sie sich von den innovativen Ansätzen bei REHAU begeistern!
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Transkript anzeigen
00:00:01: Kaufkraft der Entscheider Talk, der Podcast des BMI mit aktuellen Trends und Informationen aus Einkauf, Logistik und Supply Chain Management. Dieser Podcast wird ihnen präsentiert in Kooperation mit Schweizer Fachinformationen, der Plattform für professionelles Wissen, wie sie den Einkauf von Informationen optimieren, erfahren Sie auf schweizeronline.de im Bereich Services für Unternehmen.
00:00:33: Liebe Zuhörer, liebe Zuhörerin, Liebe Einkaufscommunity, herzlich Willkommen zum BME Podcast Kaufkraft Mein Name ist Florian Kleemann.
00:00:41: Ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München.
00:00:44: Ich beschäftige mich dabei insbesondere mit der zukunftsorientierten Entwicklung des Einkaufs und freue mich, an dieser Stelle ausgewählte Experten und Expertinnen rund um die Transformation befragen und mit ihnen diskutieren zu können. Heute ganz ohne den Hintergrund des Symposiums.
00:01:00: Darf ich gleich 2 preisverdächtige Gäste begrüßen?
00:01:03: Und zwar im Wortsinne. Denn lasse.
00:01:06: Und Ingo Krendelsberger vom Kunststoffspezialisten Rehau repräsentieren den aktuellen Preisträger des BME Procurement Excellence Awards für Großunternehmen.
00:01:14: Glückwunsch und herzlich Willkommen, ihr beiden. Danke, ja, ich habe es gerade schon.
00:01:16: Schön, da zu sein.
00:01:19: Aktuelle Preisträger des Procurement Excellence Awards und auch, wo ihr arbeitet, aber trotzdem stellt euch doch als Person und gerne auch dann in dem Zug euer Unternehmen noch mal vor, damit unsere Zuhörerinnen und Zuhörer dann einen entsprechenden Eindruck bekommen.
00:01:33: Ja, ich bin Ingo Grendelsberger, Leite in der Reha Gruppe den neu geschaffenen Bereich der Reha Global Business Services und war zum Zeitpunkt des BME-Symposiums der CPO der Gruppe.
00:01:46: Ja, mein Name ist lasse fehl und ich verantworte in dem neuen Setup im Gesamtbereich von Ingo Grendelsberger den Einkauf, der sich mit den Gruppenthemen beschäftigt, und war vorher noch im letzten Jahr für Prozesse und Systeme im Einkauf zuständig. Mit meinem.
00:02:02: Klasse. Wer von euch verrät uns denn noch ein bisschen mehr über euren Unternehmen?
00:02:07: Groß, wo sitzt ihr, wie groß ist Beschaffungsvolumen?
00:02:11: Was sind Eure Kernprodukte? Was auch immer ihr davon mit unseren Zuhörerinnen und Zuhörern teilen wollt, los damit, weil ich glaube, ich hatte das bei unserem versuchten Symposiumsaufzeichnung so gelöst, als ich gesagt, ich habe mich vor fast 20 Jahren mal bei Rehau beworben.
00:02:25: Trainer im Einkauf ich glaube, ich wäre auch eingeladen geworden und habe dann aber selber abgesagt und habe aber eine sehr nette Antwort darauf bekommen, wo das bei mir sozusagen tatsächlich hängen.
00:02:36: Geblieben ist sozusagen so viel von meinem Unternehmensbezug zu Rehau, aber ihr wisst sicherlich noch ein bisschen mehr. Lasst uns doch kurz teilhaben.
00:02:45: Ja, vielleicht ein paar Worte zur Historie und zum Background von Rehau, Rehau sozusagen in Rehau selber. Das heißt, die die Stadt Rehau in Oberfranken ist.
00:02:55: Der Stammsitz, das Headoffice des Unternehmens selber.
00:02:59: Ist eigentlich vor 75 Jahren ja da. Hatten im Jahr 2024 unsere 75-jähriges Anniversary gegründet worden.
00:03:09: Startup Unternehmen ist dann eigentlich mit dem Siegeszug der.
00:03:13: Da ging es sehr oft darum, herkömmliche Materialien, Metalle, keramische Werkstoffe, Holz durch Kunststoffe zu substituieren. Sehr stark gewachsen.
00:03:24: Wir sehen uns als führenden Kunststoffverarbeiter, der ein sehr breites Spektrum von Industrien beliefert.
00:03:30: Hat, sei es die Gebäude technikindustrie, sei es die fensterbauende Industrie, die Möbelindustrie, allgemeine Industrieanwendungen haben wir im Portfolio, die Medizintechnik bis hinzu.
00:03:44: Also wirklich Drehbreit aufgestellt haben derzeit von der Unternehmensgröße her ein Umfang, der sich so beschreiben lässt. 20000 Mitarbeiter, globale Präsenz, 190 Standorte und um die viereinhalb Milliarden Euro Umsatz, das ist Ray House, sozusagen Edith Plants.
00:04:03: In a.
00:04:04: Genau das war gewünscht. Vielen Dank.
00:04:06: Für und jetzt habe ich ja einleitend schon gesagt, ich habe 2 Preisträger hinter mir, auch wenn das ein Podcast ist, darf ich sagen, der Award steht auch bei einem der beiden teilnehmenden Stolz im Hintergrund.
00:04:18: Die erste Frage an die Procurement Excellet Award Preisträger, wie geht es euch?
00:04:23: Wie hat sich der Sieg?
00:04:25: Wie fühlt es sich jetzt mit ein bisschen Abstand an?
00:04:27: Hat sich seitdem.
00:04:29: Bei euch getan neben ganz offensichtlich diesen 2. Jobwechsel.
00:04:33: Lasse, vielleicht fängst du an.
00:04:34: OK, ja, also ich fühl mich tatsächlich immer noch sehr gut damit.
00:04:38: Es ist eine schöne Bestätigung, ein Preis für die, ich sag mal, Mühen einzusammeln und dann auch noch so ein prestigeträchtiger Preis für die gute Arbeit, die man geleistet hat.
00:04:49: Interessant ist, dass sich das Aufkommen von Unternehmen, die sich gerne zu uns mit uns austauschen wollen, wie man denn das gemacht hat beziehungsweise, wo denn Potenziale liegen, gerade in der Digitalisierung und auch in dem Einsatz von generative AI im Einkauf sich nat ürlich jetzt deutlich erhöht.
00:05:05: Hat also gefühlt mindestens einmal pro Woche in der Zwischenzeit einen Austauschtermin, den wir natürlich aber auch immer gerne auch annehmen und uns auch mit anderen Firmen austauschen zu allgemeinen Themen zum Einkauf, ja.
00:05:18: Ja, mit dem Podcast wird es wahrscheinlich noch mal eine neue Flut geben. So oder so ähnlich.
00:05:23: Sehr schön.
00:05:26: Vielleicht eines eines noch hierzu. Auch die Innenwirkung einer solchen Auszeichnung ist nicht zu unterschätzen. Wir sind klassischer Industriezulieferer, dadurch denke ich mal im Außenauftritt auch in den Serviceabteilungen und der Einkauf gehört dann.
00:05:40: Dazu doch eher von der Tendenz her ein wenig verschlossen. Für uns war der Preis auch Dahingehenden Ansporn, auch zukünftig stärker nach außen zu gehen, auch im Sinne tue Gutes und sprich darüber.
00:05:55: Mannschaft ist durch den Preis noch immer energized und dass du der Sache schon gut.
00:06:03: Ja, also Außenwirkung nicht zu unterschätzen finde ich gut, weil ich glaube uns auch was, was ich gerne predige, sozusagen eben dieses zu gut ist und spricht darüber, was im Einkauf noch zu wenig.
00:06:13: Passiert. Trotzdem müssen wir natürlich auch die Frage stellen, was habt ihr denn Gutes?
00:06:18: In Anführungszeichen zum Preis gewinnt man ja nicht von ungefähr und ich will das gar nicht in Zweifel ziehen, ganz im Gegenteil. Aber nehmt uns doch mal so ein bisschen auch auf die Reise mit.
00:06:26: Woher kommt.
00:06:27: Das heißt, wo stand der Reha? Einkauf vor 10 Jahren sage ich jetzt mal oder wann auch immer diese Journey begonnen hat, die jetzt mit dem Procurement Excellence Award prämiert worden ist.
00:06:37: Waren eure Kernherausforderungen.
00:06:39: Ja.
00:06:40: Weißt du, wo kommen wir tatsächlich?
00:06:41: Wir haben, ich sag mal das klassische EAP System immer schon mit SAP im Einsatz gehabt, um unsere Bestelltätigkeiten abzubilden.
00:06:49: Den klassischen Purchase to Pay Prozess aber im Source to Contact waren wir bisher noch relativ.
00:06:55: Ich sag mal nicht strukturiert in einem Tool unterwegs, sondern haben klassisch mit Excel und E Mail gearbeitet, haben mit dann noch lauter, ich sag mal weitere Systeme im Einsatz gehabt, Vertragsmanagement von legal vorgegeben, ein System zum Thema Sustainability, das nächste System für qm, Datenbank und so weiter und sofort.
00:07:14: War ein riesen Mischmasch, keine. Ich sag mal in sich homogene Datentransparenz, das heißt also hier war ein Großes ein großer, ja ich sag mal effizienzschutz zu erwarten, wenn wir einfach mal digitalisieren alles.
00:07:27: Hut bringen und somit war für uns klar, dass wir uns auf die Reise begeben, einen Sourcing Suite einzuführen. Da gibt es ja durchaus verschiedene Varianten.
00:07:35: Haben uns in dem Zusammenhang für Cooper entschieden, weil wir das endnutzerfreundlichste System haben wollten, denn für uns war auch das schon mal ganz klar. Wir wollten vor allem eine Akzeptanz beim beim Nutzer haben, um hier auch klar zu sagen.
00:07:49: Ja, ich sag mal ja, Speed auf System bekommen. Ja und das Ganze haben wir jetzt noch gewürzt und garniert, indem wir dem Ganzen noch eine generative AI mit eingebaut haben, um hier vor allem dann auch noch mal wieder Effizienzen zu holen im Sinne Prozess automatischierung, das heißt am Ende des Tages haben wir jetzt eine wunderbare Systemwelt aufgebaut.
00:08:09: Der der Kerngeld.
00:08:10: Du, unser SAPEAP System ist. Dem Ganzen wird durch die Sourcing Suite Cooper die Struktur gegeben und die KI AS BIO ist dann diejenige welche die eben ich sag mal die Module des Coopers dann auch noch mal effizient und automatisiert einsetzen kann um eben den Einkäufern dann die Möglichkeit zu geben sich auf die wertschöpfenden Tätigkeiten tatsächlich.
00:08:32: Ingo von deiner Seite, du hast die Funktion ja lange geleitet, nimm uns gerne auch noch mal auf deine Blickrichtung, auf diese Reise mit.
00:08:40: Also ich sagte wie bei vielen Reisen ist auch hier die Vorbereitung extrem wichtig. Also ich sag das führt auch ein bisschen zu dem Thema.
00:08:47: Waren die Erfolgsfaktoren.
00:08:49: Und ich würde mal fast sagen, der wesentliche Erfolgsfaktor war bei uns auch dieses.
00:08:55: Personelle gut auszustatten, das heißt, Wir hatten eine eigene Truppe geschaffen mit Mitarbeitern nur für die Transformation, nur für das Change Management.
00:09:05: Für das Projekt zuständig.
00:09:07: Waren ohne diese Setup würde ich ehrlich sagen, wäre es eigentlich nicht so geglückt. Nicht so geglückt, da führt natürlich zu den Themen, was war schwierig und was konnte gut gemeistert werden.
00:09:20: Also was war schwierig und gut gemeint?
00:09:22: Dann würde ich auf der einen Seite erwähnen wollen, das Training der Einkaufsmannschaft, da haben wir Steaks rund um die 2.
00:09:31: Die mal wirklich fit zu machen, da hatten wir, ich sag im Gegensatz zu guten Lessons Learned mit virtuellen Dingen noch resultierend was der covid Krise wieder verstärkt.
00:09:42: Die Good Old Classroom Trainings, also Präsenzschulungen, die man so schön sagt, gesetzt, das ist extrem gut angekommen.
00:09:50: Den Einkäufern hatten aber dann eine Phase, wo wir wirklich auch.
00:09:56: Die Challenge gesehen.
00:09:57: Wie kriegen wir das System, den neuen Way of Working zu Tausenden Mitarbeitern hin?
00:10:03: Da gebrainstormt über Tools wie e Learnings zu machen.
00:10:08: Hybride Trainings anzubieten sind aber dann relativ rasch zu dem Thema gekommen, KI einzusetzen, um Tools in die Fläche zu bringen.
00:10:18: Regeln so ein bisschen nach dem Motto.
00:10:21: Der Mitarbeiter muss den Prozess, das Tool verstehen, sondern die KI versteht das Tool, den Prozess und hilft den Mitarbeiter durch den Prozess des Weinwesens Rega auch um den Change in der Geschwindigkeit und in der Konsequenz zu bewältigen.
00:10:40: Vielleicht könnt ihr tatsächlich dann über auch hier die eingesetzte Lösung die Funktionalitäten auch noch mal ein bisschen vertiefend sprechen. Ja, also welche Initiativen, welche oder welche Protestteile sind hier abgedeckt?
00:10:53: Welche Funktionalitäten sind hier abgedeckt?
00:10:55: Also sagen wir mal eher so, so technisch, funktionell das ganze zu betrachten, weil ich glaube, dass ja dieses Thema KI aktuell und man bekam es ja auch auf dem Symposium mit wahrscheinlich immer noch das Thema ist, was die meisten zumindest im Umfeld der Digitalisierung umtreibt, also was dürfen wir unter diesem Tool uns vorstellen oder den Tools, die ihr da im Einsatz habt.
00:11:18: Was dürfen wir uns darunter vorstellen?
00:11:21: Mhm, also wie wir schon gesagt haben, besteht es ja aus 2 Lösungen, die wir im Miteinander sinnvoll kombiniert haben.
00:11:28: Haben zum einen eben.
00:11:29: Der mit der Cooper Sourcings wird die Basis, die sowohl den Source to confact Prozess abbildet, also die ich sag mal die Dissourcing und Kontaktmanagement und Lieferantenmanagement Themenstellung für den strategischen Einkauf und auf der anderen Seite ist das klassische Purchase 2 in diesem Fall nur rept, da der P Prozess bei uns über Finance weiter im SAP erstmal abgebildet ist.
00:11:52: Und wir dort eben vor allem die Bedarfsträger abholen müssen. So, und die KI haben wir jetzt für beide Seiten dieser Prozesse, die ich gerade genannt habe, mit im Einsatz.
00:12:03: Kamen daher, dass wir vor allen Dingen den Bedarfsträger noch mehr an die Hand nehmen wollten, genau wie es der Ingo gerade beschrieben.
00:12:09: Wir waren schon so weit, dass wir eigentlich unsere E Learnings schon fertig hatten und haben uns dann aber die Frage gestellt, muss eigentlich der Techniker, der jetzt irgendwo seinen Bleistift bestellen soll und tatsächlich wissen, was ein Sachkonto ist oder was es mit Warengruppen auf.
00:12:22: Nein, der muss einfach nur wissen, was er gerade.
00:12:25: Für sein Entwicklungsprojekt und das Einzige, was ihm eben auch noch zutrauen dürfen, ist, dass er natürlich vielleicht seine Kostenträger kennt und mehr sollte er da idealerweise nicht selber eintragen.
00:12:35: Das muss, der Rest muss die KI übernehmen können und das tut sie auch, erfüllt also sozusagen anhand von Daten, die wir zur Verfügung stellen zu der Person dann schon mal die die Bestellanforderung selbstständig aus und alles was dann noch benötigt wird, wird im Language Model, also ich sag mal in natürlicher Sprache bei dem Bedarfsträger abgefragt, sodass der das einfach nur beantworten kann.
00:12:59: Und damit mehr oder mehr die Bank sich von selbst befüllt. Das war der der erste Schritt und damit sind wir erstmal.
00:13:05: Und dann haben wir aber festgestellt, dass die KI auch die strategischen Einkäufer wunderbar noch unterstützen kann im Sinne vertragsprüfung im Sinne auch Unterstützung bei Angebotsauswertung, Lieferantensuche und so weiter und sofort, also am Ende, haben eigentlich keinen Prozessschritt, in dem wir nicht auch in der Zwischenzeit mit Hilfe der KI hier noch mal wieder das ganze oder die Einkäufer oder eben die Einkaufenden Stellen unterstützen.
00:13:29: Mhm, und wenn ich es richtig verstehe, weil das finde ich spannend und gerne dann Ingo auch dazu zu ergänzen oder darauf.
00:13:36: Einzugehen.
00:13:37: Ich habe das Gefühl, dass oft gerade bei so Halbthemen wie es KI gefühlt gerade ist, dann irgendwie die Leute loslaufen. Ja, wir, wir müssen irgendwo KI einsetzen, also sozusagen, also wir haben eine Lösung wo wo haben, wo können wir dann ein Problem passend machen?
00:13:51: Bei euch hört sich das im positiven Sinne umgekehrt so an, dass er sagt, Hey, wir haben eine Lösung, wir sehen das, aber KI tatsächlich hier noch einen zusätzlichen Beitrag leisten kann, gab es aber auch mal umgekehrte Tendenzen sagen, wir müssen jetzt hier Ki.
00:14:04: Ansetzen also. Wie ist so der erste Schritt in Richtung KI gewesen?
00:14:08: Weil das ja auch oft ein Thema ist, das noch so ein, wie gesagt, so so ein so ein Hype hat und dem dann vielleicht auch mancher meint.
00:14:15: Zu müssen.
00:14:15: Ja, vielleicht dazu ein paar ein paar Comments. Also für uns ist wichtig, dass auch bei KI Einsatz wir hier nicht auf jeden Zug auf jede Lösung aufspringen. Also mir persönlich graut es davor, mal in der Situation zu ändern, wo wir dann zig KI Lösungen im Einsatz hätten und damit wieder sagen Wald kreieren, die man vor lauter Bäume nicht mehr sieht.
00:14:39: Sieht also hier wirklich fokussiert zu sein auf wenige Lösungen zu setzen, das hat ist auch uns mit Askleo gelungen, hier ein Entwicklungspartner zu finden, mit dem wir unsere KI Roadmap beschreiten zum Thema KI Roadmap gehen wir so voran, dass wir uns den gesamten Prozess ansehen und zwar wirklich Ende zu Ende, auch wenn er außerhalb des Einkaufs stattfindet.
00:15:05: Wirklich? Vom Sourcing bis zum Payment und ihr Prozessschritt für Prozessschritt fest festlegen und für uns gucken, wo sehen wir Potenzial?
00:15:17: Merkbare Potentiale, die wir durch KI heben können und so wollen wir, das wird sicher noch einige Zeit.
00:15:26: Durch den gesamten End ON Prozess durchgehen und Point für Point sehen wo macht NKI Einsatz Sinn, aber natürlich damit auch die die Frage zu beantworten, wo lässt man es vielleicht auch sein, weil es im Sinne nice to have zwar im Sinne, ja ich hab KIN to have were aber kommerziell vielleicht wenig bringt.
00:15:49: Da gibt es durchaus Bereiche, die ein bisschen außerhalb des Einkaufs liegen, die aber auch sehr interessant.
00:15:56: Zum Beispiel sehen wir uns derzeit diesbezüglich das ganze Thema der Rechnungsbearbeitung im Sinne Payment and Invoice Automation an, wo wir noch weitere merkbare Potenziale sehen.
00:16:11: Ja, ihr klingt und seht auch sehr zufrieden.
00:16:14: Und der Preis ist ja sicherlich dann eben auch noch mal der Ausdruck.
00:16:17: Essen aber gab es dann auch Widerstände, also innerhalb des Einkaufs innerhalb des Unternehmens oder auch mal Gegenwind.
00:16:24: Gleich geht es hier weiter.
00:16:25: Hören sie zuvor einen kurzen Hinweis unseres Partners.
00:16:32: Wer nicht hören will, muss lesen. Die Schweizer Business Information Plattform bietet leichten Zugang zu wissen in allen Medien.
00:16:40: Medienformen über die Plattform kaufen sie all diese Informationsprodukte komfortabel über den E Procurement Prozess ihres Unternehmens ein.
00:16:48: Neben den professionellen Services von Schweizer machen innovative Softwarelösungen wissen einfach nutzbar, mobil, weltweit und geräteunabhängig.
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00:17:05: Ebooks mit ebook Central ist das.
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00:17:39: Wir hören.
00:17:40: Ganz.
00:17:45: Ihr klingt und seht auch sehr zufrieden aus und der Preis ist ja sicherlich dann eben auch noch mal der Ausdruck dessen. Aber das sind auch Widerstände, also innerhalb des Einkaufs innerhalb des Unternehmens oder auch mal Gegenwind, so im Sinne von ja, jetzt wollt ihr da so ein KI Tool einführen, er rennt doch nur den Trend hinterher.
00:18:02: Gab es da auch, zumindest in der Formungsphase des Konzepts irgendwie kritische Stimmen?
00:18:08: Die ihr da überkommen musstet.
00:18:11: Also tatsächlich, wenn ich das Projekt jetzt noch mal Revue passieren lassen.
00:18:16: Tatsächlich war die KI in dem Zusammenhang nie ein Thema, das weder von dem Audiodatei INTRO_SPONSOR_REHAU_EBOOKCENTRAL_REHAU_OUTRO (1).mp3 Transkript Sprecher 1 Kaufkraft der Entscheider Talk, der Podcast des BMI mit aktuellen Trends und Informationen aus Einkauf, Logistik und Supply Chain Management. Dieser Podcast wird ihnen präsentiert in Kooperation mit Schweizer Fachinformationen, der Plattform für professionelles Wissen, wie sie den Einkauf von Informationen optimieren, erfahren Sie auf schweizeronline.de im Bereich Services für Unternehmen. Wir hören uns. Sprecher Was? Sprecher 2 Liebe Zuhörer, liebe Zuhörerin, Liebe Einkaufscommunity, herzlich Willkommen zum BME Podcast Kaufkraft Mein Name ist Florian Kleemann. Bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München. Ich beschäftige mich dabei insbesondere mit der zukunftsorientierten Entwicklung des Einkaufs und freue mich, an dieser Stelle ausgewählte Experten und Expertinnen rund um die Transformation des Grüßen befragen und mit ihnen diskutieren zu können. Heute ganz ohne den Hintergrund des Symposiums. Darf ich gleich 2 preisverdächtige Gäste begrüßen? Und zwar im Wortsinne. Denn lasse. Und Ingo Krendelsberger vom Kunststoffspezialisten Rehau repräsentieren den aktuellen Preisträger des BME Procurement Excellence Awards für Großunternehmen. Glückwunsch und herzlich Willkommen, ihr beiden. Danke, ja, ich hab es gerade schon. Sprecher 3 Schön, da zu sein. Sprecher 2 Aktuelle Preisträger des Procurement Excellence Awards und auch wo ihr arbeitet, aber trotzdem stellt euch doch als Person und gerne auch dann in dem Zug euer Unternehmen noch mal vor, damit unsere Zuhörerinnen und Zuhörer dann einen entsprechenden Eindruck bekommen. Sprecher 4 Ja, ich bin der Ingo Grendelsberger, Leite in der Reha Gruppe den neu geschaffenen Bereich der Reha Global Business Services und war zum Zeitpunkt des BMX Symposiums der CPO der Gruppe. Sprecher 3 Ja, mein Name ist lasse fehl und ich verantworte in dem neuen Setup im Gesamtbereich von Ingo Kremdelsberger den Einkauf, der sich mit den Gruppenthemen beschäftigt, und war vorher noch im letzten Jahr für Prozesse und Systeme im Einkauf zuständig. Mit meinem. Sprecher 2 Klasse. Wer von euch verrät uns denn noch ein bisschen mehr über euer Unternehmen? Groß, wo sitzt ihr, wie groß ist Beschaffungsvolumen? Was sind Eure Kernprodukte? Was auch immer ihr davon mit unseren Zuhörerinnen und Zuhörern teilen wollt, los damit, weil ich glaube, ich hatte das bei unserem versuchten Symposiumsaufzeichnung so gelöst, als ich gesagt, ich habe mich vor fast 20 Jahren mal bei Rehau beworben. Trainer im Einkauf ich glaube, ich wäre auch eingeladen geworden und habe dann aber selber abgesagt und habe aber eine sehr nette Antwort darauf bekommen, wo das bei mir sozusagen tatsächlich hängen. Geblieben ist sozusagen so viel von meinem Unternehmensbezug zu Rehau, aber ihr wisst sicherlich noch ein bisschen mehr. Lasst uns doch kurz teilhaben. Sprecher 4 Ja, vielleicht ein paar Worte zur Historie und zum Background von Rehau, Rehau sozusagen in Rehau selber. Das heißt, die die Stadt Rehau in Oberfranken ist. Der Stammsitz, das Headoffice des Unternehmens selber. Ist eigentlich vor 75 Jahren ja da. Hatten im Jahr 2024 unsere 75 jähriges Anniversary gegründet worden. Startup Unternehmen ist dann eigentlich mit dem Siegeszug der. Da ging es sehr oft darum, herkömmliche Materialien, Metalle, keramische Werkstoffe, Holz durch Kunststoffe zu substituieren. Sehr stark gewachsen. Wir sehen uns als führenden Kunststoffverarbeiter, der ein sehr breites Spektrum von Industrien beliefert. Hat, sei es die Gebäude technikindustrie, sei es die fensterbauende Industrie, die Möbelindustrie, allgemeine Industrieanwendungen haben wir im Portfolio, die Medizintechnik bis hinzu. Also wirklich Drehbreit aufgestellt haben derzeit von der Unternehmensgröße her ein Umfang, der sich so beschreiben lässt. 20000 Mitarbeiter, globale Präsenz, 190 Standorte und um die viereinhalb Milliarden Euro Umsatz, das ist Ray House, sozusagen Edith Plants. Sprecher 2 In a. Genau das war gewünscht. Vielen Dank. Für und jetzt habe ich ja einleitend schon gesagt, ich habe 2 Preisträger hinter mir, auch wenn das ein Podcast ist, darf ich sagen, der Award steht auch bei einem der beiden teilnehmenden Stolz im Hintergrund. Die erste Frage an die Procurement Excellet Award Preisträger, wie geht es euch? Wie hat sich der Sieg? Wie fühlt es sich jetzt mit ein bisschen Abstand an? Hat sich seitdem. Bei euch getan neben ganz offensichtlich diesen 2. Jobwechsel. Sprecher 4 Lasse, vielleicht fängst du an. Sprecher 3 OK, ja, also ich fühl mich tatsächlich immer noch sehr gut damit. Es ist eine schöne Bestätigung, ein Preis für die, ich sag mal, Mühen einzusammeln und dann auch noch so ein prestigeträchtigen Preis für die gute Arbeit, die man geleistet hat. Interessant ist, dass sich das Aufkommen von Unternehmen, die sich gerne zu uns mit uns austauschen wollen, wie man denn das gemacht hat beziehungsweise wo denn Potenziale liegen, gerade in der Digitalisierung und auch in dem Einsatz von generative AI im Einkauf sich nat ürlich jetzt deutlich erhöht. Hat also gefühlt mindestens einmal pro Woche in der Zwischenzeit einen Austauschtermin, den wir natürlich aber auch immer gerne auch annehmen und uns auch mit anderen Firmen austauschen zu allgemeinen Themen zum Einkauf, ja. Sprecher 2 Ja, mit dem Podcast wird es wahrscheinlich noch mal eine neue Flut geben. So oder so ähnlich. Sprecher 3 Sehr schön. Sprecher 4 Vielleicht eines eines noch hierzu. Auch die Innenwirkung einer solchen Auszeichnung ist nicht zu unterschätzen. Wir sind klassischer Industriezulieferer, dadurch denke ich mal im Außenauftritt auch in den Serviceabteilungen und der Einkauf gehört dann. Dazu doch eher von der Tendenz her ein wenig verschlossen. Für uns war der Preis auch Dahingehenden Ansporn, auch zukünftig stärker nach außen zu gehen, auch im Sinne tue Gutes und sprich darüber. Mannschaft ist durch den Preis noch immer energized und dass du der Sache schon gut. Sprecher 2 Ja, also Außenwirkung nicht zu unterschätzen finde ich gut, weil ich glaube uns auch was, was ich gerne predige, sozusagen eben dieses zu gut ist und spricht darüber, was im Einkauf noch zu wenig. Passiert. Trotzdem müssen wir natürlich auch die Frage stellen, was habt ihr denn Gutes? In Anführungszeichen zum Preis gewinnt man ja nicht von ungefähr und ich will das gar nicht in Zweifel ziehen, ganz im Gegenteil. Aber nehmt uns doch mal so ein bisschen auch auf die Reise mit. Woher kommt. Das heißt, wo stand der Reha? Einkauf vor 10 Jahren sage ich jetzt mal oder wann auch immer diese Journey begonnen hat, die jetzt mit dem Procurement Excellence Award prämiert worden ist. Waren eure Kernherausforderungen. Sprecher Ja. Sprecher 3 Weißt du, wo kommen wir tatsächlich? Wir haben, ich sag mal das klassische EAP System immer schon mit SAP im Einsatz gehabt, um unsere Bestelltätigkeiten abzubilden. Den klassischen Purchase to Pay Prozess aber im Source to Contact waren wir bisher noch relativ. Ich sag mal nicht strukturiert in einem Tool unterwegs, sondern haben klassisch mit Excel und E Mail gearbeitet, haben mit dann noch lauter, ich sag mal weitere Systeme im Einsatz gehabt, Vertragsmanagement von legal vorgegeben, ein System zum Thema Sustainability, das nächste System für qm, Datenbank und so weiter und sofort. War ein riesen Mischmasch, keine. Ich sag mal in sich homogene Datentransparenz, das heißt also hier war ein Großes ein großer, ja ich sag mal effizienzschutz zu erwarten, wenn wir einfach mal digitalisieren alles. Hut bringen und somit war für uns klar, dass wir uns auf die Reise begeben, einen Sourcing Suite einzuführen. Da gibt es ja durchaus verschiedene Varianten. Haben uns in dem Zusammenhang für Cooper entschieden, weil wir das endnutzerfreundlichste System haben wollten, denn für uns war auch das schon mal ganz klar. Wir wollten vor allem eine Akzeptanz beim beim Nutzer haben, um hier auch klar zu sagen. Ja, ich sag mal ja, Speed auf System bekommen. Ja und das Ganze haben wir jetzt noch gewürzt und garniert, indem wir dem Ganzen noch eine generative AI mit eingebaut haben, um hier vor allem dann auch noch mal wieder Effizienzen zu holen im Sinne Prozess automatischierung, das heißt am Ende des Tages haben wir jetzt eine wunderbare Systemwelt aufgebaut. Der der Kerngeld. Du, unser SAPEAP System ist. Dem Ganzen wird durch die Sourcing Suite Cooper die Struktur gegeben und die KI AS BIO ist dann diejenige welche die eben ich sag mal die Module des Coopers dann auch noch mal effizient und automatisiert einsetzen kann um eben den Einkäufern dann die Möglichkeit zu geben sich auf die wertschöpfenden Tätigkeiten tatsächlich. Sprecher 2 Ingo von deiner Seite, du hast die Funktion ja lange geleitet, nimm uns gerne auch noch mal auf deine Blickrichtung, auf diese Reise mit. Sprecher 4 Also ich sagte wie bei vielen Reisen ist auch hier die Vorbereitung extrem wichtig. Also ich sag das führt auch ein bisschen zu dem Thema. Waren die Erfolgsfaktoren. Und ich würde mal fast sagen, der wesentliche Erfolgsfaktor war bei uns auch dieses. Personelle gut auszustatten, das heißt, Wir hatten eine eigene Truppe geschaffen mit Mitarbeitern nur für die Transformation, nur für das Change Management. Für das Projekt zuständig. Waren ohne diese Setup würde ich ehrlich sagen, wäre es eigentlich nicht so geglückt. Nicht so geglückt, da führt natürlich zu den Themen, was war schwierig und was konnte gut gemeistert werden. Also was war schwierig und gut gemeint? Dann würde ich auf der einen Seite erwähnen wollen, das Training der Einkaufsmannschaft, da haben wir Steaks rund um die 2. Die mal wirklich fit zu machen, da hatten wir, ich sag im Gegensatz zu guten Lessons Learned mit virtuellen Dingen noch resultierend was der covid Krise wieder verstärkt. Die Good Old Classroom Trainings, also Präsenzschulungen, die man so schön sagt, gesetzt, das ist extrem gut angekommen. Den Einkäufern hatten aber dann eine Phase, wo wir wirklich auch. Die Challenge gesehen. Wie kriegen wir das System, den neuen Way of Working zu Tausenden Mitarbeitern hin? Da gebrainstormt über Tools wie e Learnings zu machen. Hybride Trainings anzubieten sind aber dann relativ rasch zu dem Thema gekommen, KI einzusetzen, um Tools in die Fläche zu bringen. Regeln so ein bisschen nach dem Motto. Der Mitarbeiter muss den Prozess, das Tool verstehen, sondern die KI versteht das Tool, den Prozess und hilft den Mitarbeiter durch den Prozess des Weinwesens Rega auch um den Change in der Geschwindigkeit und in der Konsequenz zu bewältigen. Sprecher 2 Vielleicht könnt ihr tatsächlich dann über auch hier die eingesetzte Lösung die Funktionalitäten auch noch mal ein bisschen vertiefend sprechen. Ja, also welche Initiativen, welche oder welche Protestteile sind hier abgedeckt? Welche Funktionalitäten sind hier abgedeckt? Also sagen wir mal eher so, so technisch, funktionell das ganze zu betrachten, weil ich glaube, dass ja dieses Thema KI aktuell und man bekam es ja auch auf dem Symposium mit wahrscheinlich immer noch das Thema ist, was die meisten zumindest im Umfeld der Digitalisierung umtreibt, also was dürfen wir unter diesem Tool uns vorstellen oder den Tools, die ihr da im Einsatz habt. Was dürfen wir uns darunter vorstellen? Sprecher 3 Mhm, also wie wir schon gesagt haben, besteht es ja aus 2 Lösungen, die wir im Miteinander sinnvoll kombiniert haben. Haben zum einen eben. Der mit der Cooper Sourcings wird die Basis, die sowohl den Source to confact Prozess abbildet, also die ich sag mal die Dissourcing und Kontaktmanagement und Lieferantenmanagement Themenstellung für den strategischen Einkauf und auf der anderen Seite ist das klassische Purchase 2 in diesem Fall nur rept, da der P Prozess bei uns über Finance weiter im SAP erstmal abgebildet ist. Und wir dort eben vor allem die Bedarfsträger abholen müssen. So, und die KI haben wir jetzt für beide Seiten dieser Prozesse, die ich gerade genannt habe, mit im Einsatz. Kamen daher, dass wir vor allen Dingen den Bedarfsträger noch mehr an die Hand nehmen wollten, genau wie es der Ingo gerade beschrieben. Wir waren schon so weit, dass wir eigentlich unsere E Learnings schon fertig hatten und haben uns dann aber die Frage gestellt, muss eigentlich der Techniker, der jetzt irgendwo seinen Bleistift bestellen soll und tatsächlich wissen, was ein Sachkonto ist oder was es mit Warengruppen auf. Nein, der muss einfach nur wissen, was er gerade. Für sein Entwicklungsprojekt und das Einzige, was ihm eben auch noch zutrauen dürfen, ist, dass er natürlich vielleicht seine Kostenträger kennt und mehr sollte er da idealerweise nicht selber eintragen. Das muss, der Rest muss die KI übernehmen können und das tut sie auch, erfüllt also sozusagen anhand von Daten, die wir zur Verfügung stellen zu der Person dann schon mal die die Bestellanforderung selbstständig aus und alles was dann noch benötigt wird, wird im Language Model, also ich sag mal in natürlicher Sprache bei dem Bedarfsträger abgefragt, sodass der das einfach nur beantworten kann. Und damit mehr oder mehr die Bank sich von selbst befüllt. Das war der der erste Schritt und damit sind wir erstmal. Und dann haben wir aber festgestellt, dass die KI auch die strategischen Einkäufer wunderbar noch unterstützen kann im Sinne vertragsprüfung im Sinne auch Unterstützung bei Angebotsauswertung, Lieferantensuche und so weiter und sofort, also am Ende, haben eigentlich keinen Prozessschritt, in dem wir nicht auch in der Zwischenzeit mit Hilfe der KI hier noch mal wieder das ganze oder die Einkäufer oder eben die Einkaufenden Stellen unterstützen. Sprecher 2 Mhm, und wenn ich es richtig verstehe, weil das finde ich spannend und gerne dann Ingo auch dazu zu ergänzen oder darauf. Einzugehen. Ich habe das Gefühl, dass oft gerade bei so Halbthemen wie es KI gefühlt gerade ist, dann irgendwie die Leute loslaufen. Ja, wir, wir müssen irgendwo KI einsetzen, also sozusagen, also wir haben eine Lösung wo wo haben, wo können wir dann ein Problem passend machen? Bei euch hört sich das im positiven Sinne umgekehrt so an, dass er sagt, Hey, wir haben eine Lösung, wir sehen das, aber KI tatsächlich hier noch einen zusätzlichen Beitrag leisten kann, gab es aber auch mal umgekehrte Tendenzen sagen, wir müssen jetzt hier Ki. Ansetzen also. Wie ist so der erste Schritt in Richtung KI gewesen? Weil das ja auch oft ein Thema ist, das noch so ein, wie gesagt, so so ein so ein Hype hat und dem dann vielleicht auch mancher meint. Zu müssen. Sprecher 4 Ja, vielleicht dazu ein paar ein paar Comments. Also für uns ist wichtig, dass auch bei KI Einsatz wir hier nicht auf jeden Zug auf jede Lösung aufspringen. Also mir persönlich graut es davor, mal in der Situation zu ändern, wo wir dann zig KI Lösungen im Einsatz hätten und damit wieder sagen Wald kreieren, die man vor lauter Bäume nicht mehr sieht. Sieht also hier wirklich fokussiert zu sein auf wenige Lösungen zu setzen, das hat ist auch uns mit Askleo gelungen, hier ein Entwicklungspartner zu finden, mit dem wir unsere KI Roadmap beschreiten zum Thema KI Roadmap gehen wir so voran, dass wir uns den gesamten Prozess ansehen und zwar wirklich Ende zu Ende, auch wenn er außerhalb des Einkaufs stattfindet. Wirklich? Vom Sourcing bis zum Payment und ihr Prozessschritt für Prozessschritt fest festlegen und für uns gucken, wo sehen wir Potenzial? Merkbare Potentiale, die wir durch KI heben können und so wollen wir, das wird sicher noch einige Zeit. Durch den gesamten End ON Prozess durchgehen und Point für Point sehen wo macht NKI Einsatz Sinn, aber natürlich damit auch die die Frage zu beantworten, wo lässt man es vielleicht auch sein, weil es im Sinne nice to have zwar im Sinne, ja ich hab KIN to have were aber kommerziell vielleicht wenig bringt. Da gibt es durchaus Bereiche, die ein bisschen außerhalb des Einkaufs liegen, die aber auch sehr interessant. Zum Beispiel sehen wir uns derzeit diesbezüglich das ganze Thema der Rechnungsbearbeitung im Sinne Payment and Invoice Automation an, wo wir noch weitere merkbare Potenziale sehen. Sprecher 2 Ja, ihr klingt und seht auch sehr zufrieden. Und der Preis ist ja sicherlich dann eben auch noch mal der Ausdruck. Essen aber gab es dann auch Widerstände, also innerhalb des Einkaufs innerhalb des Unternehmens oder auch mal Gegenwind. Sprecher 1 Gleich geht es hier weiter. Hören sie zuvor einen kurzen Hinweis unseres Partners. Wer nicht hören will, muss lesen. Die Schweizer Business Information Plattform bietet leichten Zugang zu wissen in allen Medien. Medienformen über die Plattform kaufen sie all diese Informationsprodukte komfortabel über den E Procurement Prozess ihres Unternehmens ein. Neben den professionellen Services von Schweizer machen innovative Softwarelösungen wissen einfach nutzbar, mobil, weltweit und geräteunabhängig. Stellen sie sich vor, ihr Unternehmen hätte sofort und jederzeit Zugriff auf über 1,7 Millionen. Ebooks mit ebook Central ist das. In allen E Books können sie 5 Minuten kostenfrei lesen und sich über Inhalte. Nach der Beschaffung über ihren Einkaufsprozess stehen gekaufte E Books allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihres Unternehmens weltweit zur Verfügung. Online und offlinefordernsieuntersales@schweizeronline.de ihren kostenfreien Testzugang an. Wie sie das Arbeiten mit digitalen Informationen weiter optimieren, erfahren Sie auf schweizeronline.de im Bereich Services für Unternehmen. Wir hören. Ganz. Sprecher 2 Ihr klingt und seht auch sehr zufrieden aus und der Preis ist ja sicherlich dann eben auch noch mal der Ausdruck dessen. Aber das sind auch Widerstände, also innerhalb des Einkaufs innerhalb des Unternehmens oder auch mal Gegenwind, so im Sinne von ja, jetzt wollt ihr da so ein KI Tool einführen, er rennt doch nur den Trend hinterher. Gab es da auch, zumindest in der Formungsphase des Konzepts irgendwie kritische Stimmen? Die ihr da überkommen musstet. Sprecher 3 Also tatsächlich, wenn ich das Projekt jetzt noch mal Revue passieren lassen. Tatsächlich war die KI in dem Zusammenhang nie wirklich ein Thema, das weder von dem Bedarfsteuern noch von den Einkäufern irgendwo in. Gestellt wurde. Wir haben eher die üblichen Probleme gehabt, wo neue Oberfläche, neues Tool mich daran gewöhnen, dass der Knopf nicht mehr oben links, sondern unten rechts ist. Und das wissen wir auch, dass das für den ein oder anderen dann auch teilweise verwerflich sein könnte. Das sind aber ich denk mal die. Üblichen Problemstellung im Bereich Change wenn man von einer Oberfläche auf die nächste wechselt und das hatten wir also eher diesen klassischen Fall, als dass wir jetzt wo das Problem hatten, dass die KI irgendwo als Bedrohung gesehen wurde im Einkauf, auch bei den Standardbedarfsträgern nicht. Gab den einen oder anderen, der im Werk mal überlegt hat, oh, die kann ja wirklich, braucht es mich da dann überhaupt? Das war die absolute Ausnahme und wir konnten dort auch immer sofort aufzeigen. Das hier die KI nur unterstützt im Bereich Vorbereitung beziehungsweise am Ende eben dadurch ja auch die Entlastung da ist für die Mitarbeiter, die ja doch meistens eher auf 120% dann teilweise fahren müssen, mal wieder auf normale Stärke zurückzukommen und sich um um die Themen eben kümmern zu können, die sie auch wirklich dann eben uns wertschätzend voranbringen. Und das muss dann ausprobiert und erlebt werden. Und dann wird es eigentlich auch normalerweise, das ist unsere Erfahrung. Jetzt habe ich eigentlich gesagt, ist natürlich schlecht in. Zusammenhang aber unsere Erfahrung ist ja sehr positiv, dass die KI hier dann nicht als Bedrohung gesehen wird, wenn man einmal darüber gesprochen hat. Falls es irgendwelche Probleme am Anfang gab, und zwar wenn es dann mal erlebt wurde, überhaupt nicht mehr, ja. Sprecher 2 Ingo auf deiner Ebene, ich denke jetzt mal so an IT GOVERNANCE IT Security des Datenschutzbeauftragte. Sind ja normalerweise dann bei solchen Themen relativ schnell Stolpersteine oder gab es wirklich nicht? Sprecher 4 Und gab es in unserem Fall. Wir haben die notwendigen Schritte gesagt, die wir ja auch bei anderen Tools zu setzen haben, um die ins Netz bei uns zu bringen. Natürlich auch im Sinne KI Einsatz durchgeführt, das ist klar, da kommen wir nicht herum. Um vielleicht noch zur zur Eingangsfrage. Noch jetzt hat das Thema AI Einsatz von außerhalb des Einkaufs sehend niemand gefördert. Es hat das aber auch niemand. Das heißt, am Ende des Tages war es eine eigen Initiative, die in solchen Themen ganz, ganz wichtig ist. Eigeninitiative, tiefer Wunsch des Einkaufs selber das zu machen und das umzusetzen ohne diesen Eigenwunsch. Diese Motivation geht es nicht. Diese Motivation war bei uns im Team sehr hoch und daraus ist eigentlich ein Schneeball entstanden. Konnten der eigentlich rollt und rollt und immer größer und mächtiger wird. Und das ist eigentlich auch schön zu. Ich sag, wenn man auf richtige Dinge setzt, die auf fruchtbaren Boden fallen, dass hier dann das Vorankommen eigentlich ja, man kann es wirklich so sehen, zum Selbstläufer. Verliert. Sprecher 2 Glaub das zahlt auch noch mal auf dieses Thema ein, was du anfangs schon gesagt. Auch die Wahrnehmung des Einkaufs. Ja, wenn ich davon sozusagen als Fragesteller auch im im im Gedanken formulieren darf, ich finde es gerade so wichtig, ich würde so ja, uns sagt keiner, uns hat von der Unternehmensleitung quasi niemand autorisiert, KI einzusetzen, so ein klassischer Einwand, dann würde ich halt nur Fragen, haben sie denn was dagegen gesagt, also im Sinne von. Von Grassroot ist vielleicht jetzt so ein zu politischer Begriff, aber letztendlich, dass eben auch diese Initiative aus dem Einkauf heraus wachsen zu lassen und dann, wie es Ingo gesagt hat, dann irgendwo ne sich das dann auch im positiven Sinne verselbständigt, beschleunigt und dann auch außerhalb des Einkaufs sicherlich für Aufmerksamkeit und Interesse sorgt, zu sagen, Hey, das KI beißt ja nicht und ganz im Gegenteil macht unser Leben im Zweifelsfall leichter, so dass wir dann unsere Leute für die wirklich wichtigen Dinge einsetzen. Nutzen können. Sprecher 3 Ja, also ich hab vorhin schon darauf hingewiesen, dass ich jetzt viel Kontakt mit extern hab, aber der Ingo hat es ja auch schon gesagt, in der Tue gutes und sprich darüber, also auch die Termine intern, dass ich eben andere Abteilungen gerne mal anschauen, was wir dort aufgebaut haben und auch mal überlegen danach, OK, wie können Sie es denn selber jetzt auch nutzbar machen? Das haben wir natürlich jetzt auch viel mehr, oder? Haben wir jetzt definitiv. Da hab ich regelmäßig immer wieder noch Interessen Interessierte von von von verschiedensten Seiten beziehungsweise werden dann auch auf Vorträge, hausinterne dann wiederum. Eingeladen, da mal aufzuzeigen, was wir gemacht haben und ich glaub auch, dass das tatsächlich ein Thema allgemein ist mit der KI jetzt jetzt jeder Bereich sicherlich prüft und Ideen hat. Aber ich sag mal das Schöne an unserer Lösung ist, dass wir eben sehr schnell hier eben nicht nur Konzepte entwickelt haben und sie wieder irgendein Nischenthema rausgepickt haben, sondern dass wir wirklich hier in der Breite unterwegs sind und eben auch die gesamte Mannschaft auf eben außerhalb des Einkaufs mit an Bord holen und diese KI nutzen und da, wie es der Ingo sagt, auch geholfen haben bei der. Des neuen Tools, weil es eben vieles einfacher macht. Und auch uns macht es das Leben leichter. Wir haben nach Deutschland jetzt auch schon die Türkei in der Zwischenzeit an Bord geholt, da war auch zum Beispiel interessanter Punkt, dass die KI sich auch mit der mit dem Thema Sprache sehr viel leichter tut, da es nämlich eben durch die durch die Möglichkeiten, dass ja eben hier auf die Sprachmodelle des Internets auch zurückgreifen kann, eben wir dort nichts irgendwie erstmal ins Türkische übersetzen mussten, sondern das hat eben die KI automatisch gleich gekonnt. Da mussten wir eben eher dann nur die Parts dann noch übersetzen, die eben dann nicht über die KI irgendwo zur Verfügung gestellt werden. Hat auch uns wiederum beim Rollout in auch in in ins Land in dem. Jetzt nicht so. So sicher Sprachsicher sind massiv geholfen, also auch da haben wir wieder Beschleunigung im Prozess. Sprecher 2 Ja, ich hab es vor, vor, vor dann mittlerweile über 10 Jahren aber auch mal eben bei einem großen Konzern so eine Systemeinführung. Begleitet, wo dann aus Kostengründen quasi immer mehr Sprachen rausgestrichen worden sind, weil die wirklich jeweils zu einer Verdopplung des Aufwands geführt hatten oder exponentiellen Steigerung des Aufwands. Ist natürlich wie du sagst, sicherlich ein schöner Nebeneffekt, dann eben für ein globales Unternehmen da reinzugehen. Gibt es denn noch weitere Erkenntnisse? Best Practices, die ihr auch unseren Zuhörern und Zuhörern mit auf den Weg geben wollt. Ingo hatte eingangs schon das ein oder andere zum Thema Change auch auch Zuschnitt der Ressourcen gesagt. Also was darf auf keinen Fall fehlen? Oder was sollte man auf jeden Fall machen? Sprecher 3 Also tatsächlich ist das Thema glaube ich Change ein entscheidender Faktor, der immer wieder gerne zwar am Anfang auf jeder Liste mit draufsteht, weil es so ein Projektmanagement gelehrt wird, aber dann meistens als erstes immer bei den Cost cuttings, dann irgendwo wieder gestrichen wird. Und es ist so unendlich wichtig aus meiner Sicht. Was nützt einem das tollste Tool, wenn es nachher am Ende nicht die Akzeptanz bei den bei den Nutzern findet? Und ich glaube, daher war es uns wesentlich, eben diese zusätzlichen Kräfte wirklich nur auf das Change auch sitzend mit. Für das Projekt. Und vielleicht darfst du noch die beiden Spezialisten, die wir dann dort dann auf diese Position gesetzt haben und sie gleich am Anfang dann mal überlegt. OK, wie holen Sie denn die Einkäufe ab im Sinne von wie die auch eingebunden werden möchten? Den in den Entwicklungs. Test dann haben Sie eine Umfrage gemacht und da durften sich die Einkäufe selber einschätzen, ob sie jetzt nur darauf warten, bis das Thema fertig ist. Sind sie nur die Normies? Wollen Sie gerne informiert werden, was gerade? Dann sind Sie schon Cookies oder wollen Sie wirklich? Und immer von Anfang an auch in der Sandkiste sozusagen ausprobieren, wie das Tool. Zum Jeweil stand, dann dürfen sie sich selber kopieren und das ist erstens schon mal schön von der Namensgebung her gewesen und zum anderen auch sehr positiv aufgenommen worden. Wir hatten am Anfang damit gerechnet, dass. 1. Weit, ich sag mal Early Adopter, gibt, aber am Ende hatten wir tatsächlich ein Drittel n Drittel drittelverteilung das ist denk ich sehr sehr gut und das wurde auch ausgiebig genutzt und hat uns dann auch wiederum durch das Feedback, dass wir einsammeln konnten wiederum sehr gut auch in unserem Entwicklungsprozess geholfen, ja. Sprecher 2 Gibt es irgendwas, wo ihr sagt, hätten wir mit dem, was wir jetzt wissen, anders? Also so Learnings oder so Don't die, die er Fürsten für den weiteren Verlauf mit rein gibt oder die ihr Kollegen mit auf den Weg geben wollt. Sprecher 4 Also Learning und dont s eigentlich nichts wesentliches, warum nichts. Wir waren mit dem Projekt ich sag ein Projektgenehmigung ziemlich eigentlich im Sinne Zeit und Budget gut unterwegs, was uns schon ein wenig Mühe gekostet hat, aber schwer veränderlich ist, ist mal der Entscheidungsprozess in einem Unternehmen um eben das okay zu kriegen, so ein Investment durchzuführen. Da geht es doch um Millionenbeträge, dass man durch die Organisation, durch den Vorstand zu bringen, also das war schon. Ne schweißtreibende Sache. Mit einigen Anläufen ist nicht gleich beim ersten Mal gut gegangen. Des Tages konnten wir es aber aber. Und auch so so umsetzen, was vielleicht auch noch etwas wäre. Ich sag, wir haben ja jetzt die die letzte halbe Stunde über viele Themen gesprochen, die alle so ein bisschen für mich unter der Überschrift Ownership laufen, die IT Strategie im Einkauf auf welches System setzt der Einkauf? Also ich würde da jedem Einkaufsbereich nur raten, dieses Thema in die Hand zu nehmen oder sich maßgeblich einzubringen und sich da keine Dinge so irgendwo von rechts und von links aufoktroyieren zu lassen. Was ist für mich auch ganz Wichtiges ohne. Dass der Einkauf hier auch Flagge zeigen muss, mit welchem Prozessen, mit welchen Systemen. Denn mit welcher Ratio und mit welchem Value Case ist dahinter eben gearbeitet wird. Sprecher 2 Also so n bisschen das Schicksal selbst in die Hand nehmen. Ich glaub ein Thema, das dabei wahrscheinlich vielen immer so auf der Seele brennt, ist das Thema. Wie komme ich an grundsätzlich mal an die Ressourcen, ja überhaupt sowas mal in in in Gang zu setzen. Glaub ein Grund, ein Argument sind immer die die Benefits, also was was kann ich an Return haben? Könnt ihr ohne jetzt das in Euro quantifizieren zu müssen so ein Paar? Ja, erfolgsbeispiele auch quantifizieren. Wo sagt das waren jetzt echte Mehrwert. Haben x Prozent bei dem Prozess. Oder kann man das überhaupt greifen, weil ich glaube, so was, je greifbarer man solche Vorteile machen kann, desto leichter ist es letztendlich dann auch. Nennen wir es mal Gremienarbeit, die Ingo angedeutet hat, dann auch erfolgreich zu gestalten. Sprecher 3 Ja, ich glaube, das eine ist, das hat er eingangs erzählt, wo wir herkommen, was uns für unsere Startvoraussetzung war, zum einen überhaupt erst mal die gesamten Prozessschritte des Einkaufs vom End to End sozusagen mal zu digitalisieren und überhaupt damit Transparenz zu machen. Ist schon mal ein wesentlicher Faktor, um dann überhaupt dann entsprechend an die in die Optimierung auch einzusteigen. Das ist uns auf jeden Fall schon mal gelungen. Ein Klassiker ist natürlich auch immer das Thema Maverick Buying nutzerfreundlicher und ich mein Prozess und System mache, desto mehr kann ich auch mal mit Zuckerbrot statt mit Peitsche hier gegen Arbeiten. Hat uns auch sehr gut funktioniert. Die Klassiker sind genauso dann eben die entsprechenden Möglichkeiten, die eine Sourcing Suite dann auch bietet. Im Sinne klassische Ausschreibung auch mal durch die Auktion und so weiter zu ersetzen und da nicht immer eben lange vorher zu überlegen um Drittanbieter an Bord zu holen und abzubilden. Und sollen auch spontan entscheiden zu können, was dann auch je nachdem je nach Verhandlungsstand auch viele Einkäufe gerade gut ist. Das sind auch Dinge, die wir schon bereits realisiert und vorangebracht haben. Weitere verhandelte Konditionen noch deutlich sichtbarer zu machen, auch für andere Länder mit besser zur Verfügung zu stellen. Also da konnten wir schon eigentlich das, was wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, schon zum großen Teil. Ich denke, mit jedem Rollout wird es dann auch noch mal wieder spannender, was die Datenqualität angeht, auch in die Länder hinaus, um dort auch noch mal weiter international zu bündeln. Ne, da gibt es noch einiges an Möglichkeiten und auf der anderen Seite haben wir auch bereits zum Beispiel komplett auf unser User System verzichten können in Anführungszeichen. Also bisher war das ja in unserer Welt immer so ein Thema, musste noch sein. Das SRM System und SAP Umfeld, das ist nun mal eine gewisse Komplexität hat und entsprechende Expertenunterstützung auch für die Bedarfsträger, aber auch das haben wir ja eben mit unserer doch sehr nutzerfreundlichen Lösung jetzt auch komplett abschaffen können. Können. Damit haben wir ja auch wiederum Kapazitäten einsparen können im Daily Business, die auch tatsächlich alle dann in Anführungszeichen zugutekommt, zwar überall in Abflugzeiten, nur der kleine Finger, aber das das ist im Masse auch eine Ganze eine Menge, die wir hier wiederum auch schon wieder einsparen konnten, ja. Sprecher 2 Um dann noch den Preis im Rücken hat sich also ganz offensichtlich gelohnt. Wer natürlich jetzt die naheliegende Frage hat alles geklappt, sieht gut aus. Fühlt sich gut an. Die Erfolge sind auch da. Jetzt könnt ihr euch zurücklehnen, natürlich nicht, da wird eifrig der Kopf geschüttelt. Sind die Themen. Wenn wir noch kurz nach vorne blicken zum Abschluss. Was sind die Themen, die euch im Einkauf beim Thema Digitalisierung vielleicht Ingo, dann auch die etwas weitere Perspektive in den nächsten Monaten und Jahren beschäftigen? Werden. Sprecher 3 Also vor uns im Einkauf vielleicht ganz kurz, um das Bild noch abzurunden, liegt natürlich auf der Hand der weitere Länderrollout. Wir wollen am Ende des Tages unsere Lösung Global ausrollen, um eben hier auch wirklich globale Effizienzen zu heben und Energien zu schaffen. Und Denktgo hat es auch vorhin schon erwähnt. Sind immer noch. Weitere Funktionalitäten mit der KI auch im Prozessschritten zu automatisieren und zu unterstützen. Da haben wir, ich sag mal, sind wir mit den Low Hanging Foods auch noch gar nicht ganz durch. Da gibt es noch deutlich mehr, aber natürlich immer unter der Berücksichtigung. Muss auch Sinn. Ich bin zwar auf der einen Seite ein großer Freund. Kanonen, aber es es muss sich natürlich auch rechnen. Lohnen ja. Sprecher 4 Also vielleicht von meiner Seite. Ergänzend, wie der lasse schon gesagt hat, Prozess End to End Perspektive auf Vordermann zu bringen, Vordermann zu bringen heißt auch zu verkürzen, zu automatisieren, dort, wo sinnvoll mit KI auszustatten, dass nicht nur ein Einkauf, sondern auch in anderen Prozessen einen weiteren Ansatzpunkt, den ich sehe, speziell im Hinblick auf hi, ist das ganze Thema rund um ESG. Das haben wir bereits teilweise mit KI ausgestattet, dort den Weg. Wie hilft eben eine KI Lösung uns bei Umsetzung von CIS triple.de 7 Entwaldungsverordnungen und alles was dann auch sonst auf uns zukommt, hier entsprechend zu unterstützen, sehe ich hier als auch als großes Betätigungsfeld, um hier am Ende des Tages. Den Adminaufwand in unseren Servicebereichen im vertretbaren Maße zu belassen und hier nicht durch Regulative, die auf uns zukommen, nach oben schnellen zu lassen. Sprecher 2 Ja und glaube ich gibt auch einen guten Fingerzeig, weil es glaube ich, es wird allerorten. Über Regulativ und Bürokratie und sozusagen, glaube ich, ist sich dagegen ein Stück weit auch kritisch zu äußern. Ist sicherlich richtig, aber dann, so wie ihr auch den Weg geht, auch konstruktiv damit auseinanderzusetzen, sagen okay, dann muss ich mich. Eben selbst hinterfragen meine Prozesse mit den Technologien zusammenbringen, die ja ganz offensichtlich vorhanden sind und auch funktionieren. Sage ich auch danke für diesen Einblick, um noch mal so ein bisschen weiter zu. Nichtsdestotrotz, es gibt hier keine Glocke, so wie beim Hintergrund lernen während dem Symposium. Die Glocke setzen wir hier an der Stelle. Ich sage sehr vielen Dank, dass ihr beide auch noch mal die Zeit gefunden habt, uns trotz der vielen, vielen Austauschtermine, die eben offenbar im Nachgang zu dieser Preisverleihung schon auf euch zugerollt sind, dass ihr da noch mal umfassend redet und Antwort gestanden habt. Herzlichen Dank und noch mal Glückwunsch. Sprecher 4 Vielen Dank, vielen Dank. Sprecher 2 Was? Sprecher 1 Sie hörten Kaufkraft der Entscheider. Talk, ein Podcast des BMI Musik Sascha Wild, Sprecher Ingo Wassermann, eine Produktion des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik EV.
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