Strategischer Einkauf. Digitalisierung mit messbarem Mehrwert

Shownotes

Wie gelingt Digitalisierung im Einkauf über klassische Beschaffungsprozesse hinaus?

In dieser Folge von KaufKraft spricht Prof. Dr. Florian C. Kleemann mit Dirk Schreiber, Leiter Konzerneinkauf beim Bankhaus Metzler, über den Aufbau eines Konzerneinkaufs bei einer Privatbank und die erfolgreiche Digitalisierung von Fachinformationen.

Aus einer dezentralen Beschaffung entstand ein zentral gesteuerter Einkauf mit transparenten Prozessen und klaren Verantwortlichkeiten. Diese Transformation hat auch Auswirkungen auf die Fachinformationen. Durch die Umstellung von Print auf digitale Fachinformationen erreichte das Bankhaus Metzler einen Digitalisierungsgrad von rund 95 Prozent. Gleichzeitig wurden Prozesse vereinfacht, die Compliance gestärkt und Einsparungen erzielt.

Erfahren Sie, warum Transparenz, die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und die Unterstützung des Vorstands den Unterschied machten. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von KI im Einkauf, sowie die Weiterentwicklung der Beschaffungsprozesse im Rahmen eines SAP S/4HANA Projekts.

In dieser Folge erfahren Sie: • Wie ein zentraler Konzerneinkauf erfolgreich aufgebaut wird. • Warum Fachinformationen großes Optimierungspotenzial bieten. • Wie Digitalisierung Effizienz, Compliance und Kosten verbessert. • Welche Rolle KI und Self Service im Einkauf künftig spielen.

Hören Sie jetzt rein und erfahren Sie, wie strategischer Einkauf Digitalisierung mit messbarem Mehrwert verbindet.

Transkript anzeigen

00:00:01: Kaufkraft, der Entscheidertalk.

00:00:04: Der Podcast des BME mit aktuellen Trends und Informationen aus Einkauf, Logistik- und Supply Chain Management.

00:00:12: In Kooperation mit Schweizer Struktur im Fachwissen für Klarheit bei Einkaufsentscheidungen.

00:00:19: Mit Schweizer wird Wissen wirksam!

00:00:22: www.schweizer-online.de.

00:00:30: Liebe Zuhörer, liebe Zuhören, liebe Einkaufskommunity.

00:00:33: Herzlich willkommen zum BME-Podcast Kaufkraft.

00:00:37: Mein Name ist Florian Klemann, ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München und beschäftige mich dabei insbesondere mit der zukunftsorientierten Entwicklung des Einkaufes.

00:00:45: Ich freue mich an dieser Stelle ausgewählte Expertinnen und Experten rund um die Transformation des Einkaus begrüßen befragen und mit ihnen diskutieren zu können.

00:00:53: Dabei freue ich mich heute besonders auf das Thema denn es zeigt dass Digitalisierung sich auch in Zeiten von KI nicht immer nur um Prozesse dreht sondern auch um Produkte also Beschaffungsobjekte.

00:01:04: Daher freue ich mich auf Vermittlung unseres Medienpartners Schweizer Fachinformationen, Herrn Dirk Schreiber, Leiterkonzern-Einkauf beim renommierten Privatbankhaus Metzler begrüßen zu dürfen.

00:01:13: Herzlich willkommen Herr Schreibert!

00:01:15: Hallo

00:01:15: aus Frankfurt, herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:18: Super, ich habe es ja gerade schon gesagt.

00:01:21: Ich finde das Thema Digitalisierung extrem wichtig.

00:01:23: Beschäftige mich selber da auch schon seit zehn Jahren damit und hab immer wieder in der Praxis gemerkt, wenn man dann sagt, der Digitalisierung ist nicht nur ein Prozessthema sondern geht auch wie wir Dinge tun, sondern auch was wir einkaufen eine Veränderung mitgeht und dafür wie gesagt ist das heutige Podcast oder den Inhalt der heutigen Postarsfolge optimal, weil genau darum dreht sich das Thema.

00:01:47: Bevor wir aber in die Inhalte eingehen natürlich auch bei Ihnen die Möglichkeit sich vorzustellen Herr Schreiber wenn Sie uns ein bisschen was über sich als Personen Ihren Werdegang, aber natürlich auch so ein paar Key Facts zu Ihrem Unternehmen Einkauf.

00:02:00: denkt man nicht sofort an Privatbankhäuser?

00:02:02: ehrlicherweise dass wir das einfach schön verknüpfen bevor wir dann in den Inhalt gehen.

00:02:07: Das mache ich sehr gerne.

00:02:08: Also mein Name ist Dirk Schreiver Ich bin siebenundvierzig Jahre alt und ich wohne in der Nähe von Düsseldorf.

00:02:13: Dort in Düsseldorf habe ich fast zwanzig Jahre bei der Arakversicherung gearbeitet, sehr klassisch von der Ausbildung zum Versicherungskaufmann bis nachher zum Leiter des strategischen Einkaufs.

00:02:25: Zwischendurch habe ich noch unseren Job studiert und vor gut sieben Jahren bin ich dann nach Frankfurt zum Bankkostnetzler gewechselt und leite hier den Konzerneinkauf.

00:02:34: Ich bin also zumindest unter der Woche ein Rheinländer in Frankfurt könnte man sagen.

00:02:39: Gemeinsamkeit übrigens zwischen der Arak und dem Bankhaus Metzler ist, dass es beides Familienunternehmen in den Dienstleistungsbranchen sind.

00:02:47: Das ist für beide Unternehmen sehr wichtig.

00:02:50: Insgesamt bringe ich gut twenty-fünf Jahre Erfahrung im Einkauf, gut fünfzehn Jahre davon als Führungskraft mit und man könnte sagen, ich bin da wirklich spezialisiert was den Einkauf bei Finanzdienstleister betrifft.

00:03:02: Zum Bankhaus.

00:03:02: das Bankhaus metzler is des älteste Bankhaus in Deutschland in ununterbrochendem Familienbesitz gegründet, sechzehnhundertvierundsiebzig.

00:03:10: Also das Bankhaus ist stolz, dreihundertzwanzig Jahre alt.

00:03:14: Älter als wir zwei zusammen haben ich gerade ausgerechnet.

00:03:16: Knapp und nicht nur... Das Bankhaus hat nicht nur eine großartige Tradition sondern auch ne sehr dynamische Gegenwart.

00:03:24: was wenn man den Blick nimmt auf die Geschäftsentwicklung, auf Transformationen und auch auf Digitalisierung.

00:03:29: Und das Ganze wird gelebt von gut achthundert Mitarbeitern vor allem in Frankfurt Aber auch in Geschäftsstellen und Niederlassungen, in München, Stuttgart, Düsseldorf Hamburg Berlin.

00:03:40: In den USA und in Toki.

00:03:41: Besondere Bedeutung bei uns haben unsere Unternehmenswerte die sind Unabhängigkeit, Unternehmergeist und Menschlichkeit Und das schlägt sich sehr stark in der Unternehnenskultur des Bankhauses Auch nieder.

00:03:54: Wir im Konzerneinkauf ... betreiben das Geschäft im Moment mit acht Mitarbeitern, kann ich auch gleich nochmal erläutern.

00:04:00: Wobei wir beim Start... ...

00:04:09: Vielleicht wollen wir da einfach direkt mal anfangen.

00:04:11: Sie haben es gerade ja auch in der persönlichen Vorstellung gesagt, sie haben eine gute Erfahrung im Finanzsektor, auch wenn wir das heute nicht in Fokus stellen.

00:04:17: aber natürlich spielt das auch eine Rolle bei dem was sie einkaufen.

00:04:21: und damit eben auch zum Kernthema unseres Podcasts und heutigen Podcastfolge.

00:04:25: Und jetzt haben sie gesagt ich habe schon wieder vergessen wie alt aber auf jeden Fall Wir zusammen sind jünger als des Bankhaus Aber offensichtlich Gute dreinhalb Jahre auch halbwegs gut ohne einen ganz professionellen Einkauf funktioniert.

00:04:39: Vielleicht können Sie uns trotzdem abholen, wie war die Situation?

00:04:42: Das ist ja gerade schon angedeutet.

00:04:43: Sie haben da Personal aufgebaut im Zuge der Professionalisierung.

00:04:47: aber gehen sie noch mal geistig zurück.

00:04:51: Wie viel Baustelle war damals?

00:04:54: also?

00:04:54: ich bin zwei tausend neunzehn gestartet und habe dort eine dezentrale Struktur vorgefunden.

00:04:59: das ist nicht untypisch beim Aufbau eines Konzerneinkaufs in einem Finanzleistungsinstitut.

00:05:05: Und gleichzeitig gab es aber den Auftrag aus dem Vorstand, die Beschaffung auf neue Füße zu stellen und unternehmensweite Prozesse zu etablieren.

00:05:13: Diese vorgefundene dezentrale Struktur hat immer mehrere Seiten.

00:05:18: Auf der einen Seite ist da ganz viel Platz für Gestaltung und für Ideen und das ist auf jeden Fall ein Vorteil.

00:05:25: Es war aber auch viel Überzeugungsarbeit und Kommunikation nötig, um den Einkaufsgedanken und die Ideen ins Unternehmen zu tragen.

00:05:33: Und da waren wirklich viele Gespräche auf viel Überzeugungsarbeit nötigt was mir aber total viel Spaß gemacht hat und dann auch von Erfolg gekrönt war.

00:05:44: Können Sie es ein bisschen konkretisieren wo sie so die wesentlichen Handlungsbedarfe wahrgenommen haben?

00:05:50: Vielleicht auch in Überleitung eben auf das was wir heute focal besprechen wollen.

00:05:54: Wir haben also wirklich ganz von vorne angefangen mit Basics.

00:05:57: Also wir haben erstmal Transparenz geschaffen, dass wir uns angeschaut haben was haben wir hier für Zahlen?

00:06:02: Was haben wir für Warengruppen und was haben weh für Prozesse?

00:06:05: und wo sind die einkaufenden Einheiten im Moment in dem Unternehmen?

00:06:10: Und im Anschluss haben wir viel mit den Bedarfträgern gesprochen.

00:06:13: Wir haben das sogenannte Tandem-Konzept ins Leben gerufen, also wirklich mit den Fachbereichen und mit den Einkaufenden gesprochen.

00:06:21: Hier haben wir die Zahlen.

00:06:22: wie sind die Prozesse?

00:06:23: Wie soll es für die Zukunft laufen in Richtung?

00:06:25: dann ein bisschen zur Erschaffung einer gemeinsamen Warengruppenstrategie?

00:06:29: So haben bei uns Thema für Thema erarbeitet bis wir Jahr zwanzig zweiundzwanzig erst an einen zentralen Konzerneinkauf als Einheit etablierter.

00:06:38: Und wenn Sie nach den Bedarfen fragen, die waren natürlich total vielfältig.

00:06:42: Also da ging es erstmal auch um einen stringenten Beschaffungsprozess mit Blick auf regulatorik, Kostensensibilität und einheitlichen Ablauf.

00:06:53: Was uns total geholfen hat, waren so Leuchtturm-Projekte, die wir betreut haben.

00:06:57: Wir haben beispielsweise neuen Mobilfunkvertrag fürs Bankhaus abgeschlossen, der sehr vorteilhaft war, wo man dann die Schwierigkeit gab und wie Leute gesagt haben das ist sehr vordeilhaft.

00:07:08: oder wir haben den Prozess zum Wechsel des Wirtschaftsprüfers begleitet.

00:07:13: Sehr formalisierten Prozess auch mit einer hohen Sichtbarkeit im Unternehmen.

00:07:16: Und wir haben Themen genommen zu denen es negative Erfahrungen gab und die wir auf neue Füße gestellt haben.

00:07:24: Das hat uns auf jeden Fall geholfen.

00:07:29: Ich habe eben gesagt, was machen wir zu den Warengruppen?

00:07:31: Was machen wir bei uns im Konzernankauf?

00:07:33: die Waren Gruppen, die wir dann geschaffen haben.

00:07:34: Wir arbeiten als indirekte Einkauf in der Bank natürlich zu dem Thema IT Beratung aber auch Marktdaten Gebäudemanagement.

00:07:43: Die Reisesstelle ist bei uns und wir haben eine Waren-Gruppe, die nennt sich EK Services, das sich vor allem um Verbrauchsmaterialien dreht Und dort ist auch das Thema Fachinformation

00:07:54: beheimat.

00:07:55: Hat eine spezielle Bedeutung, Fachinformationen glaube ich.

00:08:03: Klingt erst mal relativ spezifisch.

00:08:05: vielleicht können sie da noch ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

00:08:08: was steckt dahinter?

00:08:09: Warum?

00:08:10: und Sie haben gerade auch gesagt, Sie haben sich so ein bisschen die Problemfälle mit negativer Sichtbarkeit rausgepickt.

00:08:16: wo lagen hier die spezificen Herausforderungen und natürlich auch die Relevanz?

00:08:20: weil am Anfang wenn man sowas einführt ist es ja selten einen Mangel an Themen, wo man ansetzen muss.

00:08:27: Also vielleicht können Sie uns da so ein bisschen auf die Reise mitnehmen.

00:08:30: warum gerade Fachinformationen?

00:08:32: weil wie gesagt wahrscheinlich nicht jeder Einkaufskollege da auf dem Schirm hat?

00:08:38: Also auch wenn die Fachinformation worunter wir beispielsweise Zeitungen, Magazinen, digitale Zugänge Bücher das alles was man darunter zählen kann is natürlich Umsatz.

00:08:49: Also wenn man den reinen Umsatz sieht, bei Weitem nicht die größte Position bei uns im Konzern, auf die wir betreuen.

00:08:55: Aber es hat eine hohe Sichtbarkeit, es betrifft viele und ist auch irgendwo ein emotionales Thema.

00:09:00: also das Interesse ist hoch dass man seine Zeitung lesen kann und da gibt's auch... Das ist etwas was den Leuten wichtig ist und was wir da gesehen haben dass wir, wie wir den Prozess aufgenommen haben wenig Transparenz hatten.

00:09:19: Wir wollten einfache Prozesse haben die gab es auch nicht.

00:09:23: Wir hatten viele manuelle Prozeste, wir hatten viele Bezüge, die wir selbst verwaltet haben und haben dort viel Potenzial aber auch einen großen Handlungsbedarf wahrgenommen.

00:09:34: Darf man sich dann auch das wirklich noch Sie haben gerade Zeitung gesagt zu vorstellen?

00:09:37: Dass dann eben noch überall in der Bankhaus eben wirklich Zeitungsberge kreiert, wurden so am Wochenende sozusagen Richtung im Verlauf der Woche?

00:09:50: Nee.

00:09:50: Aber es war tatsächlich so dass morgens am Empfang wenn man dort vorbeigegangen ist immer ein beachtlicher Berg an Zeitung lag und es durchaus üblich war das man morgens... Das es viele Kolleginnen und Kollegen gab die morgens einen Handelsblatt oder einen FHZ auch in einer Printversion dann auf den Schreibtisch haben.

00:10:08: Ja, also kann ich mir gut vorstellen.

00:10:10: Das war natürlich auch für mich so das wo ich gesagt habe ja Digitalisierung kann eben mehr als nur Prozesse automatisieren sein sondern in dem Fall dann eben auch wirklich die Umstellung von zumindest teilweise noch Objekten in Print Beschaffungsobjekte in Print das Ganze natürlich dann auch wenn man so an einem Zeitungsstapel vorbeiläuft und dann wird er mitgenommen und dann verschwindet der ja sozusagen auch.

00:10:32: Also deswegen glaube ich ist es schon ein eben finde ich ein gutes Beispiel dafür und greifbares Beispiel dafür, dass Digitalisieben eben auch die Objektebene betrifft was wir einkaufen.

00:10:43: Also von daher finde ich es wirklich super spannend das wir da reingehen können.

00:10:47: Und trotzdem Frage ist natürlich sie haben selber gerade gesagt vom Volumen her gar nicht so viel und dann irgendwie auch noch ein bisschen kitzelig sage ich mal mit Sensibilitäten und vielleicht so ein bisschen Erbhöfen ihr habt doch immer mein Handelsblatt quasi von der Tee genehm können.

00:11:01: und gleichzeitig ist es vielleicht auch eine Warngruppe Wo jetzt im Gegensatz zu etablierten Warengruppen wie FM oder IT oder Beratungsdienstleistung wahrscheinlich keine Blaupause zur Verfügung stand.

00:11:12: Wie nähert man sich so einem Thema, wenn man sagt wir wollen daran?

00:11:16: Weil sensibel und irgendwie doch ein ganz schöner Verhau.

00:11:21: Also wie sind Sie da vorgegangen?

00:11:23: bei der Suche nach einer Lösung oder bei der Entwicklung der Lösungen dafür?

00:11:27: Wir waren uns erst mal sicher dass wir mit dem aktuellen Prozess nicht zufrieden sind auch mit den Dienstleister, denen wir seinerzeit hatten.

00:11:34: Und was wir dann erst mal gemacht haben, ist Wir sind auf Veranstaltungen sowieso sehr präsent und den Netzwerken also zum Beispiel engagiere ich mich im Lenkungsausschuss der Fachgruppe Finanzdienstleister im BME bin dort für die Werbeblock sei gestattet.

00:11:49: Ich bin da für die Mitgliederwährung zuständig.

00:11:51: Also wer Spezialist im Einkauf bei Finanzdiensteleistern ist oder Einkaufsleiter noch nicht in der Fach-Gruppe möge mich sehr gerne kontaktieren.

00:11:58: Da bin ich immer dran interessiert.

00:11:59: Also

00:12:01: Werbung für den BME in einem BME-Podcast ist keine Werbung, sondern Informationen.

00:12:06: Das können wir mal sogar Fachinformationen.

00:12:08: Da sind wir sehr großzügig.

00:12:12: Wir gehen viel auf Veranstaltungen dieses Netzwerkes waren.

00:12:16: auch bei den E-Lösungstagen Erkennen wir auch Schweizer und die Marktbegleiter, die dort oft präsent sind.

00:12:26: Haben dort auch Gespräche geführt aber gleichzeitig natürlich auch das Gespräch gesucht im bilateralen Austausch um unsere Bedarfe zu schildern, die wir vorher einfach mal formuliert haben wie was für die Zukunft haben wollen und sind dort klassisch in die Recherche gegangen und haben uns dann nach einigen Gesprächen für Schweizer als Dienstleister entschieden.

00:12:46: den Lösungsansatz, den wir da gemeinsam gewählt haben war.

00:12:49: Also erst mal wieder, das ist die Basis von allem die Schaffung von Transparenz und dann aber auch die direkte Kommunikation mit den Kolleginnen und Kollegen.

00:12:58: Und da hat uns Schweizer auch echt operativ unterstützt.

00:13:02: also nachdem wir den Gesamtüberblick hatten was wir wirklich an Lizenzen, an Zeitungen, was der im Endeffekt der Gesamtbestand ist sind wir auf jede und jeden zugegangen um zu verifizieren, ob der Bedarf so noch benötigt wird.

00:13:19: Und das ist ein Riesenunterschied zwischen, ob man jetzt irgendwie eine Meldung im Internet macht und sagt meldet euch doch mal oder ob man wirklich ins direkte Gespräch geht.

00:13:27: Das war wirklich ein Erfolgsfaktor!

00:13:30: Es war absolut beachtlich was wir da schon an Konsolidierung hatten von bedarfen die einfach nicht mehr da waren oder so nicht mehr dar waren.

00:13:39: Was dann gleichzeitig gekommen ist mit den Abfragen, mit dem Dienstleisterwechsel ist das unser Vorstand beschlossen hat.

00:13:45: Dass es bis zum einreichsten zwölften, zweitausendzwanzig keine Printzeitung im Unternehmen mehr geben soll überall da wo es möglich ist natürlich und das haben wir umgesetzt die Bedarfe umgestellt über Lizenzmodelle diskutiert mit Schweizer und aber auch mit den Verlagen und haben das gemeinsam verhandelt.

00:14:06: Dann haben wir das Connect-Tool von Schweizer eingeführt, was das Thema Nutzaufreundlichkeit und Prozesse auch noch mal vereinfacht hat.

00:14:13: Und auch das Thema Rechnungsstellungen, Rechnungbearbeitung.

00:14:16: Das sind mehrere Schritte die wir da gegangen sind und es hat uns sehr geholfen dass natürlich der Vorstand sich da positioniert.

00:14:25: Dass sowas hilft immer wenn's eine Rückendeckung gibt für ein Thema und dass man wirklich sagt jetzt gehen wir in Richtung der Digitalisierung auch in diesem Thema und es gilt auch für uns und damit auch für alle anderen im Konzert.

00:14:37: Können Sie dann eine Eingrenzung geben, wie lang dieser Prozess gedauert hat und vielleicht auch die Phasen diese gerade geschrieben haben?

00:14:44: Also so ganz grob.

00:14:45: Gleich geht es hier weiter!

00:14:47: Hören sie zuvor einen kurzen Hinweis unseres Partners.

00:15:09: Doch bei der Vielzahl an Quellen von Zeitungen, Fachbüchern und Fachzeitschriften über Datenbanken- und Einzeldokumente bis hin zu Lizenzen und Normen wird es schnell unübersichtlich.

00:15:19: Bis zu fünfzig Millionen Produkte unterschiedliche Lizenzmodelle und laufende Preisveränderungen machen die Informationsbeschaffung zur echten Herausforderung!

00:15:29: Die Lösung?

00:15:29: Ein starker Partner eine zentrale Plattform und ein klar strukturierter Prozess.

00:15:35: Wie das in der Praxis aussieht, erfahren Sie auf www.unternehmenswissen.de.

00:15:41: Jetzt entdecken wie einfach professionelles Informationsmanagement sein kann mit Schweizer Fachinformationen.

00:15:49: Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Hören.

00:15:57: Können sie dann eine Eingrenzung geben wie lang dieser Prozess gedauert hat und vielleicht auch die Phasen diese gerade geschrieben haben?

00:16:04: also so ganz grob.

00:16:06: Also wir sind Ende im Jahr mit Schweizer gestartet.

00:16:10: Wir hatten dann, also wir sind damit nach der Transparenzschaffung, ich würde sagen anfangs in die Bedarfsabfrage gegangen, so was dauert immer weil wenn sie natürlich in den direkten Austausch gehen, dann sind Kollegen nicht da und das braucht etwas zur Koordination.

00:16:28: Wir haben dann Mitte im Jahr den Vorstandbeschluss zu digitalisieren, möglichst vollständigen Volldigitalisierung bekommen und das Ganze im Laufe des Jahres, dann mit Schweizer auch vorangetrieben und abgestoßen.

00:16:44: So dass wir jetzt in diesem Jahr uns weiteren Themen wenn man so oft für die Zukunft noch schaut zugewandt haben weil was bei dem Thema nicht vergessen darf Das hat auch unsere internen Prozesse total ver.

00:16:59: Also nicht nur Digitalisierung im Sinne von wir beziehen jetzt Print, kein Print mehr sondern digitale Medien Sondern auch was die internen prozesse betrifft.

00:17:07: also das haben bis jetzt zwei Kolleginnen bei uns im Konzerneinkauf betreut.

00:17:12: Davon geht eine Kollegin Ende des Jahres in die Alterszeit und das hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir die Kollegen auch nicht ersetzen werden dann am Ende sondern es macht die Prozesse auf wesentlich

00:17:21: einfach schon der Wahnsinn!

00:17:23: Können Sie noch so ein bisschen Blick in die Umsetzung vielleicht auch gern mit Anekdoten geben?

00:17:28: Wo gab's vielleicht Widerstände gefahren?

00:17:30: mal irgendjemand, der mit der Faust auf den Tisch gehauen und gesagt hat ihr nehmt mir meine Zeitung nicht weg.

00:17:35: natürlich haben sie eine Menge Rückenwind vom Vorstand durch diesen Vorstandsbeschluss bekommen.

00:17:39: Aber gab es da trotzdem so Erlebnisse, Überraschungen wo sie sagen vorher das ist durchaus mal also War Story muss man sensibel verwenden den Begriff aber so ein bisschen Blick in die Umsetzung was sie da erlebt haben?

00:17:54: Ja ich hatte ja eben schonmal anklicken lassen dass es echt ein emotionales Thema ist und so sind dann mitunter auch die Reaktionen gewesen von den Kolleginnen und Kollegen.

00:18:05: Wir haben da einiges erlebt von wirklich Argumenten, warum die Zeitung unbedingt benötigt wird und auch eine große Skepsis was das Kostenthema betrifft weil wir natürlich im Unternehmen sehr präsent sind für das Thema Einsparungen und Kostensensitivität.

00:18:19: Und hier kamen Kollegen zu uns wie gesagt haben wir haben uns vorher mit zehn Leuten ne Zeitung geteilten Handelsblatt hier und wenn jeder ne Dizenz abschließen muss oder den FHZ Das wird auch teurer, weil ihr machte hier im Prinzip das Gegenteil von dem was ihr sonst immer mit uns besprochen habt.

00:18:39: Es war ein interessanter Startpunkt aber wenn wir gleich mal zum Ergebnis kommen dann hat sich gezeigt dass er es eigentlich total unbegründet ist.

00:18:47: gibt es sonst, lässt uns lernen.

00:18:49: Sie haben gesagt sie haben noch Baustellen wahrscheinlich also Themen gehen im Einkauf eigentlich nie aus wie man Organisationen und Warngruppen weiterentwickelt.

00:18:58: was waren jetzt aus diesem speziellen Projekt Lerneffekt die sich auch in die anderen Transformations-Initiativen mit reinnehmen möchten?

00:19:07: Also die erste, die erste Lektion die wir gelernt haben ist das Thema einfach anpacken.

00:19:12: Es gibt oft so eine Skepsis dass man viel Geduld hat.

00:19:18: vielleicht wird es auch nicht besser, sondern einfach mal die Themen anpacken und sagen wir versuchen jetzt besser zu machen.

00:19:24: Das war so der erste Schritt.

00:19:26: Und das ist auch ein wichtiger, weil das ist der Stab von allen.

00:19:30: Dann hatte ich eben schon mal anklingen lassen, die direkte Ansprache der Kolleginnen und Kollegen ist wirklich ein Erfolgsfaktor gewesen, weil man konnte, das war zwar sehr aufwendig aber dadurch haben viele verstanden.

00:19:44: Viele haben dann auch gesagt, da das eigentlich braucht es gar nicht oder manche anderen digital ist vielleicht viel besser.

00:19:52: Das hat zur Überzeugung geholfen.

00:19:54: die Unterstützung des Vorstandes hatte ich eben schon angesprochen dass natürlich auch ein sehr wichtiger Faktor gewesen weil's eine Vorbildfunktion ist und im Endeffekt für jeden im Unternehmen letztlich galt.

00:20:07: aber wenn man die Ergebnisse dieser Umstellung sieht ist das wirklich echt positiv.

00:20:12: wir sind bei einem Digitalisierungsgrad von ca.

00:20:15: bei den Zeitungen gelandet jetzt.

00:20:17: Darf ich trotzdem noch eine kurze Rückfrage stellen, weil ich zum Beispiel glaube das bei jeglichen Einkaufsinitiativen Unterstützungen Vorstand Geschäftsführung Bereichsleitung wie auch immer sehr hilfreich ist.

00:20:29: haben Sie auf diesen Beschluss aktiv mit hingewirkt?

00:20:33: oder war es tatsächlich so ein Windfall Effekt also einfach mitzunehmen?

00:20:42: Es war so dass wir regelmäßig dem Vorstand berichten was wir im Moment Initiativen vorantreiben und hatten das Thema dort auch thematisiert.

00:20:50: Und der Vorstand ist dann proaktiv auf uns zu kommen, hat gesagt, dass sind wir gut und wir wollen da den Zeitraum verkürzen und das so schnell wie möglich umsetzen.

00:21:00: das kurzfristige Datum möglich zum einigstens zwölf und zwanzig, fünfundzwanzig?

00:21:05: Ja Herr Schreiber, Sie hätten gerade gesagt sie haben da mal beim Vorstand eben die Initiativen vorgestellt.

00:21:11: Die der Einkauf so vor hat.

00:21:13: auch da hatte ich ja gerade schon gesagt halte ich immer für ein extrem wichtiges Vehikel beim Vorstaunt präsent zu sein.

00:21:18: auf der anderen Seite wissen Sie auch dass ist wahrscheinlich auch einen Vorurteil des Einkauf bei einem Finanzinstitut jetzt nicht typischerweise an der Vorfront der wichtigen Themen sind.

00:21:30: Wie haben Sie das geschafft, dass sie eben grundsätzlich überhaupt mal Aufmerksamkeit sagen.

00:21:34: okay lieber Vorstand auch der Einkauf ist wichtig.

00:21:36: ihr müsst auch mit uns sprechen und nicht nur über Produkte und Margen oder Vertrieb ähnliches?

00:21:42: Also die Etablierung des Konzerneinkaufs im Bankhaus ist eine Vorstandsinitiative gewesen.

00:21:47: Das hat uns natürlich vom Start weg schon viel Rückenind gegeben Und dazu kommt, dass wir regelmäßig dann über unser Vorankommen und unsere Initiativen berichtet haben und immer auf Interesse gestoßen sind.

00:21:58: Und vor allem auch sehr transparent immer gespielt haben was wir durch unsere Initietiven und Begleitung und frühe Einbindung an Einsparungen generieren konnten.

00:22:08: Also gab es immer Rückendeckung vom Vorstand aber auch ein Interesse Und eine dieser Initiativen war hier das Thema der Fachinformation.

00:22:17: Wir haben dort über die Digitalisierung berichtet und der Vorstand hat dann proaktiv beschlossen, dass wir das so schnell wie möglich machen wollen.

00:22:24: und vom Vorstand ist dann auch das Datum einengreist oder zwölf da zwanzig fünfundzwanzig

00:22:28: gekommen Was wahrscheinlich bei so einer Vorstandskommunikation dann tatsächlich auch immer hilft, es über Erfolge zu sprechen.

00:22:34: Ich habe Sie da gerade schon mal kurz sozusagen nochmal eine Rolle rückwärts erzwungen.

00:22:40: aber jetzt dürfen sie natürlich gerne berichten was sind die Benefits gewesen?

00:22:44: Die Mehrwerte?

00:22:45: gerne so konkret wie möglich ohne vertrauliche Zahlen entlocken zu wollen.

00:22:49: Aber was sind diese Vorteile speziell dieser Lösungen im Bereich der Fachinformationen gewesen?

00:22:56: Also die Mehrwerte und das Ergebnis sind, ich habe es auch im Vorstand so gesagt ein seltener Dreiklang.

00:23:02: Wir haben auf der einen Seite den Digitalisierungsgrad von ca.

00:23:06: ninety-fünf Prozent.

00:23:07: Die restlichen fünf Prozent sind Restanten oder nicht zu digitalisieren.

00:23:11: Und wir haben auf einer Seite, da hab' ich eben schon von berichtet, dass es da Skepsis gab, Einsparung realisieren können.

00:23:20: Das liegt an zwei Themen.

00:23:23: Erst mal haben wir heute wesentlich weniger Positionen im Portfolio als es vorher der Fall war, über die von mir eben auch schon angesprochene Konsolidierung.

00:23:30: Es sind einfach ganz viele Bezüge weggefallen und auf der anderen Seite ist das nicht so wie in dem Beispiel von eben dass vorher zehn Leute eine Zeitung gelesen haben und jetzt zehn Leute da eine Lizenz abschließen müssen.

00:23:46: Da gibt's andere Lizenzmodelle, die Vorteile sind, die auch Einsparungen bringen und also das Thema konnten wir hier auch bedienen.

00:23:53: Die liegen so, also wenn man das Thema Einsparungen betrifft ohne jetzt konkrete Zahlen nennen zu wollen.

00:23:59: Liegen wir bei einem hohen Einstelligen knapp zweistelligen Bereich, was man an Prozenten noch eine Einsparung realisieren konnte.

00:24:09: und das Dritte darf man auch nicht vergessen.

00:24:12: die Nutzung über die Named User Lizenzen, die wir größtenteils haben ist auch compliant.

00:24:17: Also für die Verlage auch wichtig dass es dort der Nutzer bekannt ist und den Nutzer diese Lizenz nutzt.

00:24:26: Eine Komplein-Nutzung von diesen Zugängen ist ebenfalls für uns ein wichtiges Thema, was damit auch realisiert werden konnte.

00:24:35: dazu also das ist der Dreikang Kompleins Digitalisierung in Einsparungen Das alles drei ohne Zielkonflikt geht ist selten sehr positiv.

00:24:45: Und dazu eben auch schon mal kurz angeklungen die Entlastung der Kolleginnen, die wir hier intern hatten.

00:24:50: Das ist wirklich ein viel einfacherer Prozess, der auch noch Potenzial hat für die Zukunft und er aber jetzt schon so spürbar ist mit anderen Faktoren sie noch dazukommen.

00:25:00: dass jetzt eine Kollegin in die Alterszeit zergeht und dann halt nicht ersetzt werden

00:25:04: muss Ja und die andere Kollegin wahrscheinlich dann nicht in Arbeit absäuft, sondern im Zweifelsfall eben auch ihre Zeit.

00:25:12: Und das ist ja auch ein Urgedanke der Digitalisierung, dass sie eben ihre Zeit an Sinnstiften da einsetzen kann als jetzt sagt jetzt mal irgendwie verloren gegangen, Zeitungen im Haus zu suchen um den entsprechenden Bild zu sprechen?

00:25:25: Ja genauso ist es.

00:25:26: also wir wollen halt weg von der rein operativen Arbeit oder sind ja auch dabei und das hilft uns dabei, sondern es geht letztlich darum... die zwar als Ansprechpartner intern zu fungieren, aber den Dienstleister möglich zu steuern.

00:25:38: Und das ist in dem Fall hier Schweizer und wird in den neuen Prozessen viel einfacher geschaltet.

00:25:46: Ja also klinkt, als wären Sie wirklich überzeugt?

00:25:50: Mich haben sie fast schon überzeugt Aber das müssen sie auch gar nicht.

00:25:54: Also feine Geschichte und irgendwo könnte man sagen ja dann können wir jetzt den Vorstand zeigen Dann haben wir mal ein halbes Jahr Ruhe, aber so schätze ich sie nicht ein.

00:26:02: Das heißt diese Blaupause oder diesen Lösungsansatz, den Sie da entwickelt haben.

00:26:08: Kann man das auch für andere Warengruppen nutzen?

00:26:10: Oder haben sie dann sogar beim Thema Fachinformatione wo Sie es ja größtenteils aufgeräumt haben vielleicht auch noch Themen im Köcher wo Sie sagen ja da wollen wir in Zukunft nochmal nachschärfen beziehungsweise eben diesen Lösungen ansatz vielleicht nicht kopieren, aber zumindest übertragen.

00:26:27: Ja wenn man auf andere Warengruppen schaut ist dieses Vorgehen wie wir es hier gewählt haben ja eigentlich Teil dieses Tandem-Konzeptes wie ich sie eben geschildert habe.

00:26:36: das vor allem die Verständigungen auf den Austausch mit den Fakten.

00:26:40: Das haben an anderen Themen ganz genauso gemacht beispielsweise was den IT Einkauf betrifft Aber die Herausforderung sind dann am Ende ja speziell in den Warengruppen dann auch zu suchen.

00:26:56: Wir haben hier aber auch für die Zukunft noch viel zu tun, wir sind ja noch nicht fertig genau wie sie eben angeklungen haben.

00:27:02: also wir haben auf der einen Seite jetzt den Shop selber noch betreut.

00:27:06: ich hatte eben von dem Prozessenintern besprechen werden das jetzt ins Self-Service umwandeln so dass wir im Endeffekt die Benutzung rumdrehen und die Kollegen selber dazu in die Lage versetzen, sich ihre Lizenzen zu bestellen.

00:27:21: Dann gibt es kein Podcast ohne AI.

00:27:25: Dann von Schweizer die AskAI-Funktion, die dann auch die Suche im Self Service viel einfacher machen wird so dass die Kolleginnen und Kollegen da ganz einfach nutzerfreundlich selber suchen können.

00:27:40: Das dritte Punkt wir haben als Bankhaus im Moment ein großes SAP Projekt Und haben der Division die Metzlamall zu schaffen und werden dafür dann alle Lösungen in eine Funktionalität unter einen Dach bringen.

00:27:56: Da gilt es natürlich auch, den Schweizer Shop einzubinden damit mit den anderen Sachen, die für eine Beschaffung wichtig sind dort alles einheitlich zu finden sind.

00:28:06: das sind so die Zukunftsthemen, die wir rund um die Fachinformationen noch haben und da ist auch viel zu tun.

00:28:13: Ich mir fällt ein Riesenstein vom Herzen, dass Sie das Thema KI noch angeschnitten haben.

00:28:17: Da haben wir schon im Vorfeld gewitzelt.

00:28:19: Das muss auf jeden Fall mit rein aber Spaß beiseite.

00:28:23: Es ist ja gerade auch im indirekten Einkaufen riesen Thema dieses Abfrage der Bedarfe sozusagen oder Spezifizierung der Bedarf.

00:28:34: Und warum da nicht die Möglichkeiten Richtung Chatbot intelligenter Suche und Co.

00:28:38: einfach nutzen?

00:28:38: Also deswegen haben wir das Thema ja jetzt nicht aufgepflanscht, sondern passt ja tatsächlich in den Kontext, den Sie da angewandt haben.

00:28:47: Damit auch vielleicht schon zur letzten Frage... Sie haben jetzt gerade so Warngruppen bezogene Initiativen.

00:28:54: wenn sie mal für sich ihren Einkauf mal ein bisschen noch in die Zukunft blicken was sind da die Themen die Sie schon auf der Agenda haben?

00:29:04: oder von Sinnen Sie ausgehen, dass sie bald auch auf der agenda haben werden.

00:29:09: Wir als Konzernenkauf haben unsere etablierung jetzt hier im bankhaus wirklich sehr erfolgreich abgeschlossen und das bringt mit sich, dass wir jetzt auch in alle frühzeitig, in alle strategischen Projekte der Bank mit eingebunden sind und da sind wirklich tolle Herausforderungen für uns dabei, wo wir froh sind, Zeichen dessen, dass wir den Etablierungsprozess hinter uns lassen.

00:29:33: Aber das bringt neue Themen mit.

00:29:35: Das Thema KI haben Sie eben angesprochen.

00:29:38: also wir setzen da auf wirklich praxisnahe Use-Cases und ich werde auch nicht müde unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu zu bringen, sich damit beschäftigen und das auch Weiterbildungen in dem Bereich absolvieren.

00:29:55: Beispielsweise Partner der TU München, was das AI-Pioneers-Programm betrifft.

00:30:00: Habe ich selber auch absolviert und versuchen unsere Leute dort zu qualifizieren, dass sie mit dem Thema KI proaktiv umgehen und das Ganze in die Praxis überführen, damit wir mehr Werte rausziehen können.

00:30:14: Ich habe eben schon das SAP Projekt angesprochen.

00:30:18: Wir machen ein großes SVH-Nahrprojekt, ist für unseren Beschaffungsprozess auch systemgestützt sehr wichtig und dazu gilt es natürlich weiter den Prozess.

00:30:27: also wenn wir von Einkauf bei einem Finanzdienstler sprechen, sprechen wir vor allem immer von regulatorik.

00:30:32: Wir als Konzerneinkauf verstehen uns als interner Dienstleister in der Schnittstelle mit Legal, mit Compliance.

00:30:43: die Prozesse weiter voranzutreiben, sodass wir sie so einfach wie möglich und rechtssicher nach vorne treiben können ist für uns auch ein absolutes Zukunftsthema.

00:30:52: Ja Herr Schreiber, dann entlass ich Sie jetzt mal in die Zukunft, weil es klingt nach einer relativ langen Themenliste.

00:30:57: Ich habe mir jetzt gerade noch überlegt ob wir eine Wette abschließen sollen wie viele neue Mitglieder sie mit diesem Podcast geworben haben für ihre Fachgruppe und ob wir da ein Kopfgeld von BMI verlangen können.

00:31:08: aber vermutlich nicht und deswegen lasse sich die Frage an der Stelle einfach stecken.

00:31:12: sagt ganz ganz herzlichen Dank für dieses angenehme offene und sehr interessante Gespräch.

00:31:16: Wie gesagt für mich einfach diese Digitalisierung auch Mal als Objekt Potenzial wahrzunehmen und wirklich greifbar zu machen, fand ich wirklich klasse.

00:31:23: Deswegen vielen, vielen Dank!

00:31:25: Und natürlich weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei der Weiterentwicklung des Einkaufs beim Mitzler.

00:31:30: Ich

00:31:30: sage auch vielen Dank mit den neuen Mitgliedern der Fachgruppe.

00:31:33: Schauen

00:31:53: wir mal!

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